Apr 282013
 

Anders als bei den meisten anderen Fotografiebereichen kam ich erst mit der digitalen Spiegelreflex-Fotografie auch zur abstrakten und künstlerischen Fotografie. Anders als zu analogen Zeiten hat man hier halt die Chance Ergebnisse direkt zu prüfen und auch zu probieren Ideen umzusetzen, die so einmalig sind und eher durch Zufall entstehen, wodurch allerdings auch viele Bilder entstehen, die absolut nicht brauchbar sind, was zu analogen Zeiten auch eine Frage der Kosten gewesen wäre.

In der digitalen Spiegelreflex-Fotografie hat man halt mehr Einflussmöglichkeiten auf die Bildergebnisse der Kamera, daher bietet sich eine solche Kamera viel besser als eine Kompakt- oder Bridgekamera an, selbst wenn diese vielleicht für manche Ideen besser geeignet sein können, da der Verlust nicht so groß ist, wenn mit der Kamera etwas passiert. Man denke hier nur an Kamera-Tossing, wo eine Kamera in die Luft geworfen wird und dadurch teilweise ganz interessante Ergebnisse entstehen, die sich so weder vorhersehen noch wiederholen lassen.

In der abstrakten- und künstlerischen Fotografie hatte ich in den letzten Jahren 2 verschiedene Ansätze. Zum einen ganz besondere und teilweise sehr „simple“ Optiken. Hier wären Lochblenden, Olga-Objektive, das Subjektiv und ganz besonders das Lensbaby zu nennen. Der andere Ansatz ist die kreative Fotografie durch relativ lange Belichtungszeiten und dadurch Bewegungen

Bei besonderen Objektiven habe ich mich bisher besonders dem Lensbaby und seinen vielfältigen Möglichkeiten gewidmet, die durch immer neue Objektiveinsätze auch immer perfekter werden. Die Besonderheit am Lensbaby ist, dass man den Fokuspunkt im Bild durch verschieben der Fokusebene festlegen kann und andere Bildteile teilweise nur unscharf abgebildet, aber je nach Anwendung auch teilweise richtig verzerrt werden. Das Lensbaby ist ein ganz simples manuell zu fokussierendes Objektiv, wo man verschiedene Einsätze mit unterschiedlichen Optiken verwenden kann, die dann zu verschiedensten Effekten führen. Weitergehende Erklärungen würden allerdings diesen Artikel sprengen. Interessant ist sicher auch das Subjektiv, welches abgesehen vom Verschränken der Fokusebene einen relativ ähnlichen Ansatz besitzt, was ich aber nur vom Namen her kenne. Außerdem lassen sich auch noch Filter verwenden, die entweder selbst gebastelt werden können oder auch bei Cokin zu finden sind, wo sehr viele unterschiedliche Effektfilter in der Palette zu finden sind.

Abstrakte und künstlerische Fotografie lässt sich aber auch mit etwas längeren Belichtungszeiten gut umsetzen. Hier geht es um Belichtungszeiten im Bereich von 1/60-1/4 Sekunde, wodurch sich Bewegungen im Bild oder auch Bewegungen der Kamera oder des Objektivs auf das Bild auswirken und schöne Effekte hervorrufen. Mögliche Optionen hier wären beispielsweise bewegte Objekte bei still gehaltener Kamera, Mitziehen der Kamera bei Bewegungen, wodurch der Hintergrund verschwimmt, Bewegung der Kamera bei statischen Bildobjekten, verändern des Zoomfaktors während der Belichtung, …. Hier ist einfach Kreativität gefragt und man muss ausprobieren, wodurch man allerdings sehr viel Ausschuss an unbrauchbaren Bildern erzeugt, der sich selbst bei Perfektionierung fast nicht vermeiden lässt.

In den letzten Jahren habe ich probiert diese oben beschriebenen Techniken für die meisten anderen Fotografiebereiche einzusetzen, wo dies ging. Natürlich kann man kein verwischtes Portrait fotografieren, wenn es der fotografierten Person um sich selber geht, aber vielleicht kann man in so einem Fall einen Effektfilter einsetzen, um die Abbildung weicher wirken zu lassen oder auch ein Lensbaby um den Fokus gezielt auf einen Teil der Person zu richten. Da hier so viel möglich ist und der Kreativität fast keine Grenzen gesetzt sind, ist das für mich einer der interessantesten Bereiche der Fotografie, der zusätzlich bei den meisten anderen Bereichen der Fotografie Anwendung finden kann.

Apr 272013
 

Nachtfotografie hat mich schon immer begeistert, da es einfach toll ist eine künstlich beleuchtete Umgebung aufzunehmen und dabei Effekte zu sehen sind, die man am Tage gar nicht wahr nimmt. Allerdings waren die Möglichkeiten immer relativ beschränkt, da ich mir erst mit meiner ersten digitalen Spiegelreflexkamera auch ein vernünftiges Stativ leistete, was im Prinzip die Voraussetzung für wirklich stimmungsvolle Nachtbilder ist, da man hier mit Belichtungszeiten von ganzen Sekunden oder sogar Minuten zu tun hat

Erst im Zusammenhang mit richtiger Nachtfotografie wurde mir überhaupt bewusst, dass es auch manchmal in anderen Situationen sinnvoll ist ein Stativ herumzuschleppen, was natürlich für ganz normale Ausflüge mit einfacher Kamera nicht praktikabel ist. Trotzdem lassen sich halt auch bei Tage bestimmte Dinge durch Wahl einer kleinen Blende und damit einer langen Belichtungszeit ganz anders darstellen. Dabei wäre beispielsweise an ziehende Wolken oder Wasserfluss oder Bewegungen von Grashalmen zu denken.

Bei der Nachtfotografie ist man meistens auf künstliche Lichtquellen angewiesen, um ein Bild überhaupt belichten zu können, wenn man nicht beispielsweise in einer klaren Nacht mit Vollmond unterwegs ist. Wenn man auf künstliche Lichtquellen zurückgreift, dann gibt es mehrere Möglichkeiten, die ein Bild beeinflussen. Zum Einen sind es Lichter von Gebäuden, die fest sind und höchstens während der Belichtung ein- und ausgeschaltet werden können. Zum Anderen gibt es bewegte Lichtquellen, die beispielsweise von fahrenden Autos oder auch sich bewegenden Sternen kommen können und die bei Langzeitbelichtungen als Lichtspuren dargestellt werden. Der Mond beispielsweise muss mit einer Belichtungszeit von 1/200 Sekunde oder kürzer belichtet, damit er gestochen scharf dargestellt werden kann.

Zusätzlich kann man natürlich auch selber noch für weitere Beleuchtung sorgen, dies kann über Blitze erfolgen, die einen sehr kurzen und hellen Lichtakzent setzen, wo aber auch die Reichweite und der Bereich der Ausleuchtung beschränkt ist, dazu kommt, dass das Licht mit der Entfernung weniger wird, weshalb hier keine gleichmäßige Ausleuchtung gegeben ist. Eine andere Alternative sind Taschenlampen, die durch die LED-Technik so stark sind, dass sie für Ausleuchtungen sehr schön zu gebrauchen sind, allerdings ist hier auf die Lichtfarbe zu achten, um keine Farbstiche im Bild zu erzeugen.

Dies ist dann im Prinzip schon der Anfang von Lichtmalerei oder Lightpainting, wo Lichtquellen während der Belichtung bewusst durch das Bild bewegt werden und dadurch spezielle Lichtpunkte oder Lichtspuren erzeugt werden. Von dieser Art der Fotografie habe ich mich lange abschrecken lassen, da erste Versuche gar nicht erfolgreich waren und ich mich dann länger nicht mehr daran getraut habe.

Diese Einstellung hat sich aber geändert als ich einen Workshop von JanLeonardo Wöllert fand, der durch seine Light Art Performance Fotografie (LAPP) bekannt wurde und der mich von dieser Art der Fotografie total begeistert hat. Dies war dann auch der Grund, dass ich in letzter Zeit immer mal halbe Nächte draußen verbracht habe oder etwas im Studio mit dunklem Hintergrund ausprobiert habe. Hierbei habe ich festgestellt, dass man mit teilweise mit relativ einfachen Mitteln ganz besondere und besonders kreative Bilder erzeugen kann, die nicht nur auf Landschafts- oder Architekturfotografie beschränkt sind wie man eigentlich erwartet, sondern beispielsweise ganz ausgefallene Personen- oder Objektaufnahmen zulassen. Dies ist auch eine ganz tolle Art um Kreativität in die Fotografie mit einfließen zu lassen, weshalb ich mich damit sicher noch einige Zeit auseinander setzen werde und immer wieder neue Dinge ausprobiere.

Apr 262013
 

Früher hat mich die Personenfotografie gar nicht interessiert und das blieb auch so bis ich zur digitalen Spiegelreflexfotografie kam. Die einzige Ausnahme waren bestimmte Situationen auf Reisen, wo es dazu gehörte das geschehen auf Straßen oder Märkten abzubilden um ein bereistes Land entsprechend zu portraitieren, was aber ja auch eher Streetfotografie als Personenfotografie ist. Dem widme ich mich heute aus rechtlichen Gründen eher weniger, da ich nicht mit Verträgen in der Hand durch die Straßen laufen und fragen möchte, bevor ich den Auslöser drücke.

Mit der  digitalen Spiegelreflexfotografie kam aber ein Umdenken in meinen Interessen und damit wurde die Personenfotografie plötzlich interessant. Dies lag sicher auch an der Art wie ich wieder zur Fotografie kam und dass sich dabei einige Chancen ergeben haben in einem Studio zu fotografieren. Dazu kam, dass ich in letzter Zeit immer mal für spezielle Events gefragt wurde, ob ich nicht fotografieren könnte und auch immer mal wieder die Chance hatte in Studioumgebungen zu fotografieren, was auch den Wunsch nach einem eigenen Studio hervorgerufen hat, den ich durch Beteiligung an einem Studio seit März 2013 erfüllen konnte.

Die erste Veranstaltung, die in die oben genannte Richtung ging, war ein 70. Geburtstag mit über 100 Gästen. Hier gönnte sich das Geburtstagskind nachmittags den Luxus einen Fotografen für Familienbilder zu beauftragen während ich dann die Abendveranstaltung fotografisch begeleitete. Als dann plötzlich meine Ergebnisse ansehnlicher waren als die des „angeblichen“ Profis wurde ich darauf gebracht mir doch zu überlegen, ob ich nicht doch einmal in diese Richtung gehen sollte, was sicher auch das Interesse beeinflusst hat.

Nach dieser Erfahrung sagte ich Anfragen für Event- und Personenfotografie nicht mehr direkt ab, beschäftigte mich theoretisch mit Möglichkeiten und nahm an einigen Fotografie-Events teil, wo es darum ging Personen abzulichten. Außerdem fotografierte ich eine vollständige Hochzeit im weiteren Bekanntenkreis, selbst wenn es mir davor etwas komisch zu Mute war, aber das Endergebnis bestätigte mich, dass es gut war es zu machen.

Vor der Hochzeit bereitete ich mich selbstverständlich auf das Event entsprechend vor und bei meinen Recherchen stieß ich auf die Aussage „entweder man fotografiert eine Hochzeit und möchte es nie wieder oder man ist begeistert davon“. Da ich mich nach der ersten tollen Erfahrung, die zwar sehr anstrengend war aber auch sehr viel Spaß gemacht hat, nicht zu der ersten Gruppe zähle, gehe ich davon aus, dass ich zur zweiten Gruppe gehören muss und würde gerne diese Erfahrung auch noch bestätigt wissen. Aus diesem Grunde würde ich sehr gerne wieder eine vollständige Hochzeit mit den schönsten Momenten in besonderen Bildern festhalten.

Auch wenn ich inzwischen schon verschiedenartige Erfahrungen in der Event- und Personenfotografie, die ja indirekt in der Eventfotografie enthalten ist, sammeln konnte, stehe ich hier natürlich noch relativ weit am Anfang und probiere gerne Dinge aus. Hier kommen mir häufig meine weiteren in letzter Zeit gesammelten Erfahrungen zu Gute, wo es darum geht Dinge besonders darzustellen und nicht nur zu fotografieren, bzw. einfach zu knipsen.

Apr 252013
 

Wie auch die bisher beschriebenen Fotografiesparten beschäftigt mich die Sportfotografie schon sehr lange. Die besten Beispiele stammen dabei allerdings aus der analogen Zeit, da ich meine ganze Jugend mit Leichtathletik als Leistungssport verbracht habe. Aus dem Grunde kannte ich auch alle möglichen Disziplinen dieser Sportart sehr gut und konnte mich gut in die Sportler hinein versetzen. Häufig habe ich auch meine freie Zeit oder wenn ich auf Wettkämpfen nur als Begleitung dabei war mit der Sportfotografie beschäftigt.

Mit Ende meiner Wettkampfaktivitäten in der Leichtathletik hörten auch meine entsprechenden Aktivitäten in der Fotografie auf. Auch als ich Jahre später noch einmal mit Inlineskating als fast so intensivem Sport begann hat sich das nicht geändert, da das genau die Zeit getroffen hat, wo ich keine Lust hatte immer große und schwere Kameras mitzuschleppen und mir daher auch irgendwie die Möglichkeiten gefehlt haben entsprechende Bilder zu machen. Die letzten Jahre war ich regelmäßig als Betreuer bei Veranstaltungen dabei und hatte dabei (auch wegen der Gefahr von Beschädigungen) nur einfache Digitalkameras dabei, wo ich allerdings auch immer mal etwas der Veranstaltungen festgehalten habe.

Als ich vor 3 Jahren wieder mal an einer Laufveranstaltung teilnahm entdeckte ich wieder mein Interesse für diese Art der Fotografie. Hinzu kam, dass ich zu diesem Zeitpunkt mir auch schon einiges mehr an Wissen bezüglich Fotografietechniken angeeignet hatte. So besuchte ich immer mal sportliche oder andere Veranstaltungen, wo es u.a. um das Festhalten von Bewegungen ging. So war ich bei einem Trabrennen, bei einem Derby, beim Polo oder auch Autorennen und als letztes sogar bei einer Hundeveranstaltung.

Durch alle diese Veranstaltungen und nach wie vor natürlich die Laufveranstaltungen habe ich das Interesse wieder gefunden und einige dieser Bilder wurden sogar auch für die Veröffentlichung in einem Fotoführer herangezogen. Einzig und alleine gute Fotos vom Inlineskaten habe ich noch nicht zu Stande bekommen, da ich dabei normalerweise keine geeignete Kamera dabei habe und meistens als Organisator auch andere Prioritäten setzen muss. Ich hoffe, dass ich dies in dem Jahr etwas ändern kann und auch einmal in Ruhe und mit entsprechender Ausrüstung fotografieren kann, wobei ich dann sicher bin Ergebnisse zu Stande zu bringen, die Andere wie auch mich selber zufrieden stellen.

Sportcollage

Apr 162013
 

Ein weiteres Natur-Schauspiel im Frühjahr ist die Großtrappenbalz. Die Großtrappe ist der größte flugfähige Vogel der Welt. Ausgewachsene Männchen haben ein Körpergewicht von ca. 12kg, im Vergleich dazu kommt ein ausgewachsener Andenkondor lediglich auf 8kg. Die Großtrappe wird auch als der europäische Straße bezeichnet und lebt in steppenartigen Landschaften. Hier zu Lande war sie schon so gut wie ausgestorben. Von 11 Vögeln Anfang der 90er-Jahre hat sich der Bestand dank der Arbeit von Dr. Litbarski als Initiator des Vereins Großtrappe e.V. wieder auf einen Bestand von ca. 150 Vögeln in Brandenburg erholt, was allerdings im Vergleich zu ca. 3400 Exemplaren im Jahr 1930 immer noch verschwindend gering ist, aber doch Hoffnung auf ein Weiterbestehen der Art macht.

Wie bei vielen Vögeln ist das Männchen das auffallendere Tier, da es größer ist und ein viel auffallenderes Federkleid besitzt wie das Weibchen, was besonders zum Brüten der Eier auch eher getarnt ist um nicht unnötig Feinde auf sich aufmerksam zu machen. Natürliche Feinde, besonders für Jungtiere sind beispielsweise Füchse. Trotz der Schutzbemühungen fallen daher auch immer mal wieder Tieren, wie es halt in der Natur so ist, ihren Feinden zum Opfer.

Besonders gut ist die Großtrappe ab Anfang des Winters (ab November) und während der Paarungszeit (März bis Mai) zu beobachten. Dies kann man wunderbar von den Beobachtungstürmen der Staatlichen Vogelschutzwarte in Buckow machen, wo die Vögel in einem Schutzgebiet einen natürlichen Lebensraum besitzen und (zumindest in einiger Entfernung) gut zu beobachten sind. An den Wochenenden dieser Jahreszeit werden auch Touren zur Besichtigung angeboten, die an der Vogelschutzwarte beginnen und sehr informativ sind. Trotzdem ist zur Beobachtung keine solche Führung notwendig. Im Normalfall ist  aber ein gutes Fernglas oder ein Spektiv notwendig. Besonders beeindruckend ist die Balzzeit, wo die Männchen Ihr Federkleid über den Körper „stülpen“ um den Weibchen zu imponieren und diese anzulocken. Während dieser Zeit sind die Männchen auch über weite Entfernungen hinweg als weiße Punkte in der Landschaft mit bloßem Auge erkennbar, was das anvisieren stark vereinfacht.

Um diese Vögel vor die Linse zu bekommen benötigt man in der Regel ein Tele mit einer großen Brennweite. Im Folgenden finden sich einige Bilder, die mit einer APS-C-Kamera und 200-500mm Zoom entstanden sind. Die Ergebnisse sind überwiegend bei hoher Isozahl fotografiert und Ausschnittsvergrößerungen. Wer schon lange einmal Teleskoping ausprobieren wollte, kann hiermit bei entsprechend Lichtstarken Spektiv auch erfolgreich sein, allerdings ist zu beachten, daß die Plattformen sehr viel Eigenbewegung besitzen und daher ein Verwackeln sehr wahrscheinlich ist. Aus dem Grunde habe ich mit einem „normalen“ Tele-Objektiv und Vergrößerungen viel bessere Bildergebnisse erreicht, selbst wenn mich diese nicht wirklichzufrieden stellen.

 

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Apr 152013
 
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Es ist mal wieder die Zeit der blauen Frösche gekommen. Jedes Jahr im Frühjahr gibt es ein wunderbares Schauspiel zu beobachten, wenn die Paarungszeit der sonst eher unscheinbaren Moorfrösche ansteht. Wer dieses Schauspiel beobachten möchte, sollte sich dazu in den nächsten Tagen aufmachen, da ich bereits wieder blaue Moorfrösche gesehen habe und es sich normalerweise nur über wenige Tage erstreckt.

Der Moorfrosch ist normalerweise 5-6cm groß, kann in Ausnahmefällen auch 8 cm groß werden und hier zu Lande überwiegend im Norddeutschen Tiefland angesiedelt. Im Süden und Westen kommt er in Ausnahmefällen auch vor, ist aber dort stark vom Aussterben bedroht, da es auch wenig Lebensraum für ihn gibt. Ich selber habe ihn in den letzten Jahren an verschiedenen Seen, besonders in Naturschutzgebieten in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Hamburg beobachten können.

Normalerweise ist er braun gefärbt und gefleckt mit einer hellen und meist ungefleckten Brust. Er lebt in sehr nassen Gebieten und zieht regelmäßig zur Paarungszeit in flache Seen in moorartigem Gelände zurück. Besonders beeindruckend ist er während der kurzen Hochzeit der Paarungsphase, die normalerweise an den ersten schönen und milden Tagen des Jahres stattfindet, da sich dann die Männchen blau färben.

An diesen Tagen findet man in flachen Seen große Mengen von Fröschen. Die Seen machen dann teilweise den Eindruck eines Whirlpools, da es überall blubbert und Bewegung da ist. Aber Vorsicht man sollte sich sehr behutsam nähern, da die Frösche sehr schreckhaft sind und bei hektischen Bewegungen sich alle Frösche auf einen Schlag unter die Wasseroberfläche verziehen. In diesem Fall muss man geduldig verharren und warten bis sie langsam wieder herauskommen und das Treiben weitergeht.

Im Folgenden finden sich einige Bilder, die am 14.04.2013 in Brandenburg entstanden sind.

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Weitere Bilder aus den Vorjahren gibt es auch beispielsweise auf meiner privaten Facebook-Seite: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.3329725414908.139540.1621659911&type=3.

Apr 032013
 

Anders als in den bisher beschriebenen Fotografiesparten habe ich mich lange Zeit nicht wirklich an die Tierfotografie gewagt, wenn ich es auch gerne getan hätte, aber dazu hat mir leider die geeignete Ausrüstung gefehlt. DIes hat sich mit meiner letzten analogen Spiegelreflexkamera, einer Minolta Dynax 8000 geändert und besonders während eines Urlaubs in Kenia, was ja ein Paradies für Tierfotografie ist.

In den letzten Jahren habe ich mich auch verstärkt um besondere Anlässe im Tierreich und auch entsprechende Reiseziele bemüht und bin immer im Frühjahr, was ja hoffentlich bald richtig kommt, ganz heiss darauf endlich mit der Kamera loszuziehen und die Frühlingsgefühle im Tierreich zu beobachten. Hierbei habe ich mir in den letzten Jahren auch einiges angelesen und habe immer wieder neue Ideen welche Ereignisse im Tierreich ich sehen und fotografisch festhalten möchte. Egal ob es die Paarung der Moorfrösche, der Kranichzug oder die Großtrappenbalz ist.

Die Tierfotografie bgeistert mich immer wieder, weil es dabei so viel zu entdecken gibt und man Glück haben muss es dann auch noch abzulichten. Vor ein paar Jahren habe ich einen langen Abend während der Hirschbrunft verbracht um auf Hirsche zu warten, die man die ganze Zeit gehört hat und als sie sich endlich zeigten, hatte man keine Chance mehr sie auch auf den Kamerachip zu bannen, da das wenige Licht nicht mehr ausreichte. Trotzdem bin ich zufrieden nach Hause gegangen, da es das Erlebnis wert war.

Kollage zur Tierfotografie

Kollage zur Tierfotografie, speziell von Wildtieren

Apr 032013
 

Ähnlich wie ich auch über die Landschaftsfotografie beschrieben habe, begleiten mich sowohl die Pflanzenfotografie als auch die Makrofotografie schon so gut wie von Anfang an, da besonders auf Fernreisen immer ganz exotische Pflanzen zu sehen sind, die mich schon immer fasziniert haben. Auch die Makrofotografie fesselt mich schon seit Beginn an. Ich erinnere mich noch an den ersten Urlaub, wo ich meine erste Spiegelreflexkamera dabei hatte und mit Makroobjektiv einen Schmetterling vor die Linse bekam. Als ich später das projizierte Dia sah war ich mehr als erstaunt und begeistert.

Da sich gerade in der Pflanzenwelt und im Makrobereich immer wieder ganz neue Motive finden lassen beigeistern mich diese beiden Spaten der Fotografie nach wie vor und vor Allem bei der Pflanzenfotografie lassen sich auch schön kreative Techniken durch verwischen oder Zoomen anwenden. Bei Pflanzen muss man allgemein nur zu einer besonderen Jahreszeit an einen Ort kommen, wo man zu der Zeit bisher nicht war und man erlebt wahre Wunder. Ähnlich geht es einem wenn man sich mit Ruhe aufmacht der Makrofotografie nachzugehen. Hierbei ist es nicht einmal erheblich, ob man zu Hause bleibt und „ganz normale Gegenstände“ in der Form betrachtet oder ob man in der Natur ist und sich dort Details ansieht und diese dann ggf. ablichtet.

Kollage Makrofotografie

Beispiele aus der Makrofotografie in der Natur

 

Kollage Pflanzenfotografie

Beispiele aus der Pflanzenfotografie