Mai 282013
 
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Manchmal glaubt man gar nicht wie einfach es ist tolle Bildeffekte zu erzielen. Im folgenden Beispiel geht das mit einer Brottüte und verschiedenfarbiegen Stiften.

http://petapixel.com/2013/03/26/shoot-hazy-and-ethereal-photos-using-a-sandwich-bag-and-colored-markers/?utm_source=buffer&utm_medium=twitter&utm_campaign=Buffer&utm_content=bufferb3cd1

Mai 242013
 

Wer sich mit dem Thema Onlinemarketing befasst und eine Möglichkeit hat Kindle-Dokumente zu lesen, der kann sich ein entsprechendes e-Book bis Sonntag gratis bei Amazon herunterladen. Der Link ist folgender: http://www.amazon.de/Professionelles-Online-Marketing-ebook/dp/B00CFPGEBC/ref=sr_1_11?ie=UTF8&qid=1369331791&sr=8-11&keywords=professionelles+online+marketing

Mai 172013
 

Am 22.6.2013 wird in Madrid der 2. Internationale Kongress der Nachfotografen von Mario Rubio ausgerichtet. Die Veranstaltung ist gratis und wird von Mario Rubio auf ehrenamlitlicher Basis organisiert. Unter anderem gibt es einen Vortrag von JanLeonardo, wofür noch ein Überaetzer aus dem Deutschen ins Spanische gefunden werden muss. Falls sich niemand Besseres (am besten ein professioneller Übersetzer)  findet werde ich wohl Mario und JanLeo den Gefallen tun und die Übersetzung übernehmen.

 

Mai 172013
 
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Im Frühjahr, wenn die Bäume noch kein oder erst sehr wenig Laub besitzen lassen sich Vögel am besten beobachten. Dies gilt nicht nur für Singvögel, die bei viel Laub gar nicht oder nur sehr schwer zu entdecken, oder zumindest zu lokalisieren sind, wenn man die singen hört. Ähnlich verhält es sich auch bei großen Vögeln und das speziell beim Graureiher.

Der Graureiher brütet häufig in Kolonien, wo dann nicht nur einzelne Exemplare zu sehen sind, sondern gleich größere Mengen an Vögeln gleichzeitig. Da sich diese Kolonien in den Wipfeln von Bäumen befinden ist hier eine Beobachtung auch besonders schön im Frühjahr möglich, da die Nistbäume auch noch keine Blätter besitzen und daher die Vögel teilweise in ihrer ganzen Größe zu bewundern sind. Dazu kommt noch, dass die Männchen während der Paarungszeit besonders schön gefärbt sind und einen sehr farbenprächtigen Schnabel besitzen.

Im Normalfall fallen die Graureiherkolonien gar nicht weiter auf, aber im Frühjahr bietet es sich an eine aufzusuchen, um sie auch fotografisch festzuhalten. In Hamburg und Umgebung gibt es 2 ganz bekannte Kolonien, die eine befindet sich auf der Insel im Bramfelder See und eine noch größere Kolonie findet man am Deich unweit des Schlosspark von Haseldorf. Wenn man den üblichen Besucherspaziergang um den Schlosspark macht, dann kommt man unweigerlich auch an der Reiherkolonie vorbei.

Das Problem beim Fotografieren der Reiher, auch an ihren Kolonien, ist allerdings der Abstand. Aus dem Grunde sind auch Objektive mit langen Brennweiten von Nöten um diese beeindruckenden Vögel schön festzuhalten. Ich verwende hierfür am liebsten meine Sony Alpha 580, eine APS-C-Kamera und in Kombination mit einem 200-500mm Tele, womit man auf eine Brennweite von 750mm kommt. Selbstverständlich lassen sich solche Fotografien wegen der Verwacklungsgefahr nicht ganz einfach anfertigen. Hierzu habe ich schon wegen der Bewegung der Tiere probiert ein Einbeinstativ zu verwenden, wobei allerdings die Ergebnisse recht ernüchternd waren. Bessere Ergebnisse habe ich bei schönem Wetter und mit relativ hohen ISO-Werten erzielt, um trotzdem sehr kurze Belichtungszeiten erzielen zu können. Teilweise war es dann nötig in der Bild-Optimierung etwas Rauschen zu entfernen.

Mai 092013
 
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Die Schachbrettblume ist ein Mitglied der Familie der Liliengewächse, wird als Zierpflanze verwendet und war 1993 Blume des Jahres. Sie ist eine Zwiebelpflanze, treibt in wenigen Wochen im Frühjahr mit 10-30cm langen Stängeln und besitzt glockenförmige, ca. 4 cm lange meist purpurrot gefleckte Blüten. Die Blütezeit ist relativ kurz und beschränkt sich auf 7-10 Tage des Jahres. Um einen optimalen Zeitpunkt zum beobachten zu finden benötigt man etwas Glück oder viel Geduld.

Die Schachbrettblume ist atlantisch-mediterran verbreitet und dürfte nach Deutschland eingeschleppt worden sein und nicht ursprünglich hier zu Lande vorkommen. Zum Gedeihen benötigt sie Feuchtwiesen, die es früher in größeren Mengen die Elbe entlang gab, die aber immer weniger und weniger werden. Im Hamburger Raum gibt es noch 2 bekannte Vorkommen, einmal die Feuchtwiesen bei Winsen/Luhe und die Feuchtwiesen an der Hetlinger Schanze, wo auch jedes Jahr zur Blütenzeit ein Schachbrettblumen-Fest gefeiert wird.

Dieses Jahr habe ich einen ziemlich optimalen Tag erwischt, da genau am Tag vor dem Schabrettblumenfest in Hetlingen ein schön strahlender Frühlingstag war. Die Wiesen waren trotzdem relativ leer und die Blumen blühten sehr üppig. Aus dem Grunde wurde dann auch aus einem Schnellbesuch von geplant einer halben Stunde einige Stunden, wobei ich mir die Blumen aus immer anderen Perspektiven ansah und mit verschiedensten fotografischen Techniken probierte sie abzulichten.

Mai 092013
 
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Da mich schon immer die kreative Fotografie, dabei besonders das Spiel mit Licht, sowie mit Unschärfe interessiert hatte, war ich auf der Suche nach einem „Opfer“, welches sich gerne selber auf verschiedenartige Weise ablichten lassen wollte.

Ohne danach wirklich zu suchen meldete sich Dirk, der besuchsweise in der Umgebung war, und frühere Fotos von mir gesehen hatte, wovon er total begeistert war. Da er so oder so in der Umgebung war und auch schöne, so wie besondere Fotos von sich haben wollte, kontaktierte er mich und wir konnten ein paar Tage später einen Termin im Studio in Neumünster ausmachen.

Zuvor unterhielten wir uns etwas über Vorstellungen und dabei kristallisierte sich heraus, dass ihm simple Fotos in schwarz-weiss gut gefallen und er auch einfache Studiobilder haben wollte. Daher begannen wir mit „schlichten“ und stark belichteten Studiobildern, die sich gut umwandeln lassen, die aber im Normalfall nicht das Spannendste sind. Trotzdem gab es ein paar sehr schöne Ergebnisse, da er bestimmte Mimiken drauf hat, die sich teilweise sehr schön fotografisch festhalten lassen.

Danach kamen wir aber zu den eigentlich interessanten Bildern. Wir wechselten zu einem dunklen Hintergrund, dunkelten das Studio vollständig ab und beleuchteten nur noch mit einem starken Blitzkopf mit Beautydish und später verwendeten wir sogar nur noch Systemblitze. Wir probierten ein paar unterschiedliche Beleuchtungssituationen mit LED-Lampen aus, kamen dann aber auch schnell auf die Idee einen Light-Orb als „leuchtenden“ Käfig verwenden zu wollen.. Letzendlich hatten wir bei den gesamten versuchen viel Spaß und es kamen einige etwas ausgefallene Bilder dabei heraus, die nachträglich minimal optimiert werden mussten, um den Hintergrund, so weit wie möglich, verschwinden zu lassen, ebenso wie Markierungen, die zur Orientierung notwendig waren.

Als Abschluss begaben wir uns noch ins Freie, nachdem die Sonne auch nicht mehr ganz so hoch stand. Die von mir ausgesuchte Location mit Street-Art im Hintergrund war aber trotzdem leider noch sehr grell ausgeleuchtet. Trotzdem probierten wir Bilder mit besonderen Schärfeverläufen unter Verwendung ein Lensbaby Composer Pro mit einer Edge-Linse und 85mm und bezogen die extremen Schatten in die Bilder mit ein. Da die Lensbaby Edge Linse eine Brennweite von 85mm besitzt eignet sie sich gerade auf Vollformatkameras, optimal für Portraits. Als Dirk die ersten Ergebnisse sah fragte er warum wir überhaupt ganz normale Portraits im Studio gemacht hatten, da diese einfach einen ganz besonderen Stil haben und mir auch genau das besonderen Spaß macht.

 

Mai 082013
 

Michael Omor Kirchner, Fotograf  und Betreiber der Webseite www.fotografr.de verschenkt bis zum 08.05.2013 einige Bücher und Ausrüstungsgegenstände, von denen er sich nur schwer trennen kann. Voraussetzung dafür ist die Nennung in einem Blog.

Weitere Infos gibt es bei ihm unter: http://www.fotografr.de/14510/fotografie-buecher-und-fotoausruestung-42-geschenke-fuer-meine-leser/

 

 

 

 

 

 

Mai 062013
 
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Nach dem Schlangenshooting sprach mich Anna an, die sich für den Testtermin als Model zur Verfügung gestellt hatte, ob ich auch Hunde fotografiere. Ihre Idee war nämlich, dass ich zu einer Hundeveranstaltung zum Fotografieren kommen könne, die sie als Hundecoach immer mal wieder anbietet und wovon es bisher nie professionelle Bilder gab.

Auch wenn ich bisher nicht wirklich viel mit Hunden zu tun hatte und nie daran gedacht hätte so etwas zu tun wollte ich es mir durch den Kopf gehen lassen und am nächsten Tag bescheid geben. Ich war schwer am Zweifeln, da ich zwar sehr gerne Tiere fotografiere (eigentlich eher Wildtiere), aber zumindest bei sportlichen Aktivitäten eher mit dieser Tierart auf Kriegsfuß stehe, was normalerweise natürlich eher ein Problem der Herrchen als der Tiere ist. Letztendlich entschied ich mich es wirklich zu machen und bin im Nachhinein froh darüber.

So fuhr ich zu dieser Veranstaltung und wusste auch nicht was mich erwarten würde. Als ich dort ankam wurde ich auch schon erwartet und nach ein paar einführenden Worten setzte ich mich erst einmal ruhig in eine Ecke, um zu beobachten was passiert, während die Herrchen Ihre Hunde frei laufen ließen. Nach Kurzem nahm ich die Kamera dazu und machte aus meiner Position, die ja eher der Kopfhöhe der Tiere als der eines Menschen entsprachen einige Bilder, was natürlich wie in der Tierfotografie üblich das Tier als sehr natürlich zeigt.

Da die Tiere sich schnell bewegten saß natürlich nicht jedes Bild, aber so hatte ich die Chance schöne und natürliche Bewegungsbilder zu machen. Nachdem ich alle Hunde in Aktion schön abgelichtet hatte kam der Wunsch nach einem Gruppenfoto mit Hunden und einzelnen Portraits auf, was wir dann auch umsetzten. Zuerst machten wir uns an ein Gruppenfoto mit den Hunden, wo ich einige Perspektiven ausprobierte, was aber natürlich auch schwieriger war als eine reine Gruppe von Personen, aber schließlich bekamen wir ein paar schöne Bilder aller Personen und zusätzlich Ihrer Hunde. Von einem Gruppenbild nur der Hunde sahen wir aber ab, da dies zu aufwändig gewesen wäre.

Danach suchte ich ein paar schöne Stellen um Portraits zu machen. Dies war leider an dem Tag nicht so einfach, da es ein strahlender Sonnentag war und in der Umgebung viele Bäume vorhanden waren, die zwar Schatten spendeten, aber zu ungleichem Schattenwurf führten. Letztendlich hatte ich aber von jedem einzelnen mit seinem Hund ein paar schöne Bilder gemacht, die dann durch minimale Bildoptimierungen zu schönen Bildern wurden.

Auf jeden Fall hat es mir Spaß gemacht, auch wenn ich es mir nicht hätte vorstellen können und alle Beteiligten waren von den Ergebnissen begeistert, da die meisten keine so naturgetreuen Bilder von Ihren Tieren hatten. Da es der erste Versuch war habe ich mich eher auf das naturgetreue Ablichten der Tiere konzentriert, würde das aber gerne bald einmal wieder ausprobieren und denke, dass ich dann vielleicht auch gezielt Bewegungen, Bewegungsunschärfe und Blitzlicht für kreativere Bilder einsetzen werde.

Wenn ein Leser dieses Artikels in absehbarer Zeit eine ähnliche Veranstaltung organisiert oder bei so etwas dabei ist und einen guten Draht zum Veranstalter hat, dann freue ich mich darauf kontaktiert zu werden, um zu sehen, ob ich vielleicht auch bei dieser Veranstaltung dabei sein und sie fotografisch festhalten kann.

Mai 042013
 
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Ich stolperte durch Zufall über ein Gesuche des Besitzers einer Boa Constrictor, der auf die Idee gebracht wurde die Schlange für Fotoshootings anzubieten und als Tier- sowie Personen-Fotograf war ich von der Idee gleich angetan und nahm Kontakt zu ihm auf. Ein paar Tage später verabredeten wir uns zu einem Kaffee und waren letztendlich von der Idee begeistert wirklich einmal ein Fotoshooting  mit der Schlange ausprobieren zu wollen.

Da Andre wegen seiner Schlange schon einmal Kontakt zu einem Model gehabt hat kontaktierte er sie sofort und auch ihr gefiel die Idee es einmal ausprobieren zu wollen. Also machten wir kurz entschlossen für ein paar Tage später abends einen Termin in meinem Studio in Neumünster aus um es gemeinsam auszuprobieren wie sich so ein Fototermin umsetzen lässt und wie auch das Tier dabei reagiert. Da es sich um ein Wildtier handelt, was einen eigenen Willen besitzt konnten wir natürlich auch nicht abschätzen wie die Schlange reagieren würde. Alle Zweifel waren umsonst, da die Schlange die ersten 2 Stunden ganz ruhig war und alles mit sich machen ließ, was man nur wollte. Danach merkte man ihr an, daß sie nicht mehr wollte, aber bis dahin hatten wir auch 3 verschiedene Settings im Kasten und es sind einige schöne Bilder entstanden.

Auf jeden Fall war es ein ganz toller Abend, der allen Beteiligten sehr gut gefallen hat und wo wir eigentlich nur sehr positive Erfahrungen sammeln konnten, aber auch mitnahmen was man ein anderes mal anders organisieren könnte. In Gesprächen danach beschlossen wir, daß der Termin geglückt war und wir es auf jeden Fall ganz bald wiederholen möchten. Bei Interesse an einem ganz besonderen Shooting mit einer „ganz lieben“ Boa freuen wir uns über jede Anfrage. Shootings können nach Absprachen in meinem Studio in Neumünster oder auf Wunsch auch in Mietstudios im Umkreis von Hamburg durchgeführt werden.