Aug 102013
 
Quelle: Nabu Newsletter 8.8.2013

Mir war zwar schon immer klar, daß in südlichen Ländern nach wie vor Zugvögel, die aus unseren Breiten kommen gejagt werden, aber die Dimensionen die ich jetzt von Ägypten gesehen haben, waren mir längst nicht bewusst.

Als Natur und auch begeisterten Vogelfotografen schockiert es mich aber schon gewaltig, daß alleine in Ägypten 700km Netze gelegt werden um Zugvögel zu fangen. Man nutzt hier sicher auch die Tatsache, daß die Vögel bereits schon weite Strecken zurück gelegt haben und erschöpft von der Mittelmeerüberwuerung dort eine leichte Beute sind.

Vom Nabu gibt es eine Petition, daß dagegen etwas unternommen werden soll, der sich bis zum aktuellen Moment schon über 22000 Leute angeschlossen haben. Sie findet sich unter folgender Adresse: https://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/zugvoegel/jagd/aegypten/15711.html?utm_source=Newsletter1304&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Projektnewsletter

 

Aug 102013
 

In einem spanischen Blog zur Nachtfotografie habe ich gelesen, daß vom 17.Juli-24. August ein selten dagewesener Sternenregen stattfinden soll und wohl auch schon stattfindet. Daraufhin habe ich mich auf die Suche nach Informationen aus Deutschland gemacht und einen Artikel der „Welt“ gefunden, wonach in den kommenden Tagen der Höhepunkt am Nordöstlichen Himmel zu sehen sein soll.

Mich als Nachtfotografen interessiert so etwas natürlich immer sehr, daher hoffe ich, daß ich nach meiner Rückreise abends nicht zu kaputt bin und einen klaren Himmel vorfinde, um ggf. das Phänomen auch fotografisch festzuhalten.

Der Artikel findet sich hier: http://www.welt.de/wissenschaft/weltraum/article4304702/Fantastischer-Sternenregen-ueber-Deutschland.html

Aug 102013
 

Da ich gerade in Peru bin und von meiner S chwiegermutter auf eine Fotoausstellung aufmerksam gemacht wurde, musste ich mich gleich schlau machen was das sein könnte und fand die jährlich stattfindende Fotoausstellung Lima Photo.

Ich nutzte heute gleich die Gelegenheit die Ausstellung zu besuchen. Dort sind verschiedenen (überwiegend) lateinamerikanische Fotogalerien vertreten, die alle einzelne Arbeiten von von ihnen vertretenen Fotografen präsentieren. Die gezeigten arbeiten waren zwar nicht alle mein Geschmack, da auch viele Dinge gezeigt wurden, die qualitativ nicht das waren, was ich mir vorgestellt hätte und teilweise auch andere Wurzeln moderner Kunst besaßen.

Trotzdem habe ich einige schöne Ideen mitnehmen können, die ich auch einmal umsetzen möchte oder auch Dinge, die ich mit existierenden Bildern ausprobieren möchte. Falls ich einmal wieder zu der Zeit in Lima bin, werde ich diese Ausstellung sicher wieder besuchen. Leider gab es keinen umfänglichen Katalog und der kleine Ausschnitt war nicht repräsentativ und dafür viel zu teuer.

Besonders haben mir Lightpaintings des Kubaners Rene Pena, Feuerwerksaufnahmen des Kolumbianers Leo Matiz und verlassene Orte der Peruanerin Gladys Alvarado gefallen. Die letzte genannte beneide ich auch irgendwie, da man in dem Land so viele tolle Plätze für solche Aufnahmen vorfindet, wo man in Europa nur davon träumen kann.

Hier noch der Link zur Veranstaltungsseite: http://limaphoto.com.pe/