Mai 292014
 
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Ähnlich wie mit meinem Bericht zur Tulpenblüte in Holland ging es mir auch allgemein mit Frühlingsblüte zu Hause, aber trotzdem möchte ich diesen nicht vorenthalten, daher folgt er auch diese Tage noch.

In Niedersachsen und Schleswig-Holstein sind nicht wie in Holland die Tulpen das herausragende, selbst wenn in Hamburg zu Anfang des Frühlings auf allen grünen Verkehrsinseln, zuerst Krokusse, dann Narzissen und Tulpen zu sehen sind, die aber natürlich längst nicht so beeindruckend wie in Holland sind. Das Highlight der Gegend sind eher die Raps- und die Obstblüte, außerdem die weitern Wiesen mit Kuhblumen- oder Löwenzahnblüten.

Dieses Jahr verschlug es mich ein paar mal ins Alte Land, weil ich eigentlich eine Tour für einen Fotostamm vorbereiten wollte, die ich dann aber leider dieses Jahr wegen relativ kurzer Blütezeit nicht mehr umsetzen konnte und mir somit wohl für das nächste Jahr aufsparen muss. Außerdem war ich ein paar mal in Richtung der schleswig-holsteinischen Ostsee unterwegs, wo die weitern Rapsfelder und die Löwenzahnwiesen das absolute Highlight sind.

Auf meinen Touren lichtete ich „ganz normal“ einige schöne Blüten und Blütenmeere ab, allerdings hatte ich den Eindruck, dass sich auch Tricklinsen für schöne Effekte gut einsetzen lassen müssten und so verwendete ich auch für einige Bilder ein Subjektiv, die meiner Meinung nach etwas ganz besonderes haben.

Im Folgenden möchte ich einige Impressionen aus dieser ganz tollen und nicht nur für Naturfoto interessanten Jahreszeit zeigen, da sich die ausgedehnten Blütenmeere natürlich auch ganz toll für außergewöhnliche Portraits nutzen lassen, wofür ich mir in den folgenden Jahren auch einmal mehr Zeit als dieses Jahr nehmen muss, selbst wenn ich auch einige Personenaufnahmen machte und sogar nach Anleitung von mir machen ließ.

 

Mai 262014
 
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Es ist leider, wie in letzter Zeit meistens so, dass schon wieder ein Monat seit einem Kurzbesuch in Holland vergangen ist. Ziel war ein paar schöne Tage zu haben und die dort beeindruckende Frühlingsblumen und besonders Tulpenblüte zu erleben und auf Bildern festzuhalten, was ich schon jahrelang vor hatte, nachdem ich einmal zufällig auf ein beeindruckendes Bild von einem Holländischen Tulpenfeld gestoßen war.

Wir hatten wirklich Glück und ein paar schöne Tage, selbst wenn sie nicht immer strahlend waren, aber schafften es auf diese Weise sogar den Keukenhof ohne große Besuchermengen zu erleben und dort auch immer wieder einigermaßen ruhige Flecken zu finden. Letztendlich hat mich allerdings der Keukenhof nicht so fasziniert, wie ich es erwartet hätte. Dies lag sicher auch daran, dass wir schon die Tage vorher einiges in der Gegend unterwegs waren, wo wir verschiedenste Tulpenansammlungen bewundern konnten, die überwiegend beeindruckender waren als der Keukenhof an sich. Für Pflanzenkenner ist er aber sicher ein besonderes Highlight, da man viele unterschiedliche und ganz exotische Arten bewundern kann. Ich persönlich wollte aber eher weite Tulpenfelder in unterschiedlichsten Farben sehen und das war dort nur eingeschränkt der Fall, auch wenn das Gelände sehr toll bepflanzt war.

Die Umgebung in der Region von Lisse ist aber in jedem Fall einen Besuch zur Zeit der Tulpenblüte wert, da man dort immer wieder weite Felder mit Frühlingsblumen in den tollsten Farben findet. Um die Felder ganz nahe erleben zu können und problemlos stehen bleiben zu können und auch mal auf die Felder gehen zu können ist es am einfachsten sich mit dem holländischen Nationalverkehrsmittel, dem Fahrrad fortzubewegen. Einzig ein Highlight ist mir nicht zu Augen gekommen, das holländische Postkartenmotiv: ein Tulpenfeld mit Windwühle im Hintergrund. Ich habe zwar einige solcher Orte gefunden, aber leider ließ sich nirgends eine gelungene Bildkomposition ablichten, weshalb ich in dieser Beziehung etwas enttäuscht war.

Auf jeden Fall ist diese Zeit dort ein Highlight der Frühlingsblüte. Ein paar Impressionen von dort möchte ich hier auch im Folgenden auch präsentieren.

 

 

 

Mai 122014
 
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Die letzte Zeit, die ich mich vermehrt mit Lichtmalerei beschäftigt habe und wo ich auch entsprechende Workshops gegeben habe, habe ich „relativ primitive“ Methoden eigentlich vernachlässigt. Da ich auch immer nach neuen Ideen suche und im Internet einige recht interessante Bilder gesehen habe, wollte ich mal andere Dinge ausprobieren.

Gerade in den ersten Frühlingstagen mit tollen Blüten und frischen jungen Blättern nahm ich mir daher überwiegend die Natur vor und probierte Dinge in Situationen mit wenig Licht, wo Pflanzen interessanter dargestellt werden können, wenn sie künstlich und teilweise auch farblich beleuchtet durch Langzeitbelichtungen interessanter dargestellt werden können.

Außerdem habe ich immer wieder erzählt, dass sich Lichtmalereien auch bei wenig und nicht unbedingt ohne Licht umsetzen lassen, wenn man entsprechende helle Lichtquellen verwendet. Ausprobiert hatte ich dies bislang nicht, aber von speziellen Fotos sehr beeindruckt wollte ich dies unbedingt machen und suchte eine Möglichkeit zumindest mal eine Kugel bei vorhandenem Licht erzeugen zu können, dazu fand ich einen Diffusor, der mit entsprechend hellen Lampen ein relativ punktförmiges und blendend helles Licht erzeugte. Dies probierte ich in ein paar Situationen aus und konnte auf diese Weise sogar noch mit sehr kleinen Blenden arbeiten um entsprechend lange Belichtungszeiten zu erzeugen. Der nächste Test wird wohl noch der Einsatz von Graufiltern zu diesen Zwecken.

In der letzten Zeit habe ich, wie schon beschrieben, einige Bilder mit Pflanzen umgesetzt und ebenso mit hellen Lichtquellen oder auch der Kombination von beidem dazu war ich mal in Hamburg unterwegs und nutzte auch meinen Besuch bei der Luminale in Frankfurt, wo man nachts in den Palmengarten kam und auch sonst interessante Beleuchtungen vorfand.

 

 

 

Mai 012014
 
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Es ist zwar schon wieder eine Zeit her, aber wie so üblich bei Urlauben tue ich mir mit dem Sichten und der Nacharbeit relativ schwer, da ich besonders gerade nach Urlauben viele Dinge zu erledigen habe, die vorher und während dessen liegen geblieben sind.

So ähnlich ging es mir auch diesmal wieder, aber wenigstens nicht so verstärkt wie im letzten Sommer, wo es fast ein halbes Jahr gedauert hat. Diesmal kam auch dazu, dass ich einen Termin mit Freunden ausgemacht hatte, wo ich Bilder zeigen wollte, was einen gewissen Druck erzeugt. Dazu hatte ich dann am darauffolgenden Wochenende noch „das Glück“, dass das Wetter richtig unschön und ich auch noch teilweise alleine war, so daß ich die Vorauswahl nochmals unter die Lupe nehmen konnte.

Da in den Arabischen Emiraten in Wüstengegenden viel Staub zu erwarten war, hatte ich seit langem mal wieder meine alte A350 dabei, die mir dabei aber wieder mal gute Dienste leistete. Dazu musste ich natürlich die A7 noch ins Detail austesten, was ich dann bei Stadtbesuchen auch intensiv tat und so die Fähigkeiten bei Langzeitbelichtungen in Dämmerung und Dunkelheit, sowie bei allgemeinen Architekturaufnahmen austesten konnte

Viele Bilder machte ich dabei direkt über Belichtungsreihen, weil ich dachte es wäre nötig HDRs zu machen, was sich aber im Normalfall als Fehlschluss herausstellte, da die Kamera durch den verbesserten Vollformatsensor einen sehr schönen Dynamikbereich besitzt. Viele der Belichtungsreihen wandelte ich dann auch in natürliche HDRs um, aber im Vergleich zum optimal belichteten Bild konnte ich nur sehr marginale Unterschiede feststellen, was für mich die Schlussfolgerung ergibt, dass sich Belichtungsreihen wirklich nur bei sehr extremen Helligkeitsunterschieden lohnen. Ebenso positiv war ich vom Rauschverhalten bei hohen ISO-Werten überrascht, was einem die Möglichkeit gibt viele Bilder noch aus der Hand machen zu können für die man sonst ein Stativ benötigt, wenn keine Effekte der Langzeitbelichtung gewünscht sind. Sehr gespannt bin ich was Sony bei der neuen A7s noch verbessert hat, die mit einem sehr extremen ISO-Bereich und nur noch 12MPix bei Vollformat von sich Reden macht.

Im Folgenden gibt es einige Eindrücke aus den gut 2 Wochen in dem Land, wo ich einige schöne Eindrücke mitnehmen konnte, da wir das Land auch nicht nur als reine Touristen mitbekamen, weil der  eigentliche Anlass ein Besuch von Freunden dort war, die dort beruflich seit einigen Jahren sind. Highlights des Aufenthaltes waren der Besuch eines Beduinencamps, Touren durch abgelegenere Bergregionen, riesige Moscheen und natürlich die Städte Abu Dhabi und Dubai mit der rasant in die Höhe gezogenen Architektur.