Mrz 202016
 

Wie ich ja schon im letzten Beitrag erzählt habe, war ich eine Woche mit relativ viel Zeit im Norden Chiles unterwegs. Außer den Nachtbildern, die in Iquique und Arica entstanden sind, habe ich auch eine wunderbare Tour durch die chilenischen Anden gemacht, wo ich mehrfach nicht weit von der bolivianischen Grenze entfernt war.

Bei dieser Tour war ich vielfach in ganz einsamen und beeindruckenden Landschaften mit viel fast unberührter Natur. Auch vom Klima hatte ich richtig Glück, was in der Jahreszeit nicht ganz selbstverständlich ist, da manchmal Straßen wegen Sturzbächen nicht befahrbar sind. Ich hatte nur eine Situation, wonach ich mir vorstellen kann wie es passieren kann, da ich an einem Rinnsal vorbei kam, welches ein paar Minuten vorher noch nicht existiert hatte und welches während ich es passierte von der Wassermenge stieg und stieg und sicher ein paar Minuten später nicht mehr zu passieren war. Den Grund erkannt ich dann auch: nämlich ein Gewitter, was am Berg hinter mir hing.  Aus was ich befürchtet hatte trat nicht ein, ich konnte nämlich nicht einmal negative Auswirkungen des Phänomens „El Nino“ feststellen.

So gab es immer wieder sehr beeindruckende Stimmungen und Wolkenzüge, die mir aber leider häufig viel zu langsam waren, sodaß man sie gut in Bildern hätte festhalten können. Trotzdem hatte ich in dieser  Zeit auch immer mal wieder die Muße mich Langzeitbelichtungen zu widmen, zumal ich hierfür einige Dinge ausprobieren wollte, da ich im Frühsommer 2016 dazu auch Workshops geben werde. Leider hatte ich aber wenig Glück was die Nachtfotografie anging, wovon ich mir eigentlich gerade in der Gegend viel erhofft hatte, aber leider zog es meistens abends zu, sodaß man keine Chance hatte den tollen Sternenhimmel zu sehen, Trotzdem hatte ich einmal das Glück, selbst wenn ich an diesem Abend so kurzfristig keinen schönen Ort mehr ausmachen konnte um entsprechende Bilder zu machen  und einfach einen Parkplatz an der Hauptverbindungsstraße nutzen musste.

Im Folgenden möchte ich nun einige schöne Abendstimmungen, genauso wie ein paar wenige Nachtbilder als Beispiel für den faszinierenden Sternenhimmel, aber auch ein Lightpainting an einem normalen Abend zeigen. Natürlich dürfen auch die Langzeitbelichtungen am Tage nicht fehlen, die ich überwiegend an Felsstränden machte, auch wenn es im Norden Chiles ganz beeindruckende und ewig lange Sandstrände gibt.