Jun 102016
 

Ende Juni bis Anfang Juli findet wieder das World Bodypainting Festival in Pörtschach am Wörthersee/Kärnten statt. Das Festival ist gleichzeitig Weltmeisterschaft im Bodypainting. Der Name lässt es ja schon irgendwie vermuten, daß dieses Festival auch für Fotografen interessant ist, allerdings wird einem daraus der ganze Umfang nicht wirklich klar. Ebenso wie für Fotografen ist dies natürlich auch für Modelle, die längst schon einmal ein Bodypainting ausprobieren wollten eine Chance, da es auch hier für die verschiedensten Aktivitäten eine Modellbörse gibt und auch immer wieder posingsichere Modelle gesucht werden.

Es gibt vom Montag 27.06.2016 bis Donnerstag 30.06.2016 ein Vorprogramm mit verschiedenen Workshops, wo auch einige Angebote ganz speziell für Fotografen gemacht sind oder andere eine Mischform aus Bodypainting und Fotografie darstellen. Ich selber gebe dabei auch einen eigenen Workshop zur Lichtkunstfotografie bzw. Lightpainting und gemeinsam mit meinem spanischen Freund Erasmo Daaz Bodylightpainting. Die Information über alle reinen Fotoaktivitäten finden sich hier: http://www.bodypainting-festival.com/de/fotoinfo/festival-fototage.html .

Das eigentliche Festival mit den Weltmeisterschaften findet dann am Wochenende vom Freitag 01.07.2016 bis Sonntag 03.07.2016 statt. Hier bieten sich unzählige Motive, da man als Festivalbesucher direkt zusehen kann wie jedes einzelne Modell aufwändig für die Preisvergaben am Abend vorbereitet wird und man zusätzlich die Chance hat schon fertige Modelle abzupassen, die dann meistens auch sehr gerne posieren. Die Ausscheidungswettkämpfe und die Preisvergabe an sich finden dann auf einer riesigen Bühne und mit sehr viel Aufwand statt.

Wer sich anstatt des „normalen“ Festivaltickets, welches es für einen Tag oder die ganze Zeit gibt, einen teuereren Fotografenpass leisten will hat damit einige Vorzüge. Die entscheidensten sind folgende:

1) Es gibt einen speziellen Fotografenbereich mit mehreren unterschiedlich gefärbten „Studiohintergründen“ wo jedes einzelne Model, welches fertig ist vorbei geführt wird und spezielle Posen einnimmt. Hier sind erfahrungsgemäß tolle Bilder zu machen. Ansonsten liegt der Fotografenbereich auch auf einem baumbestandenen Teil der Festivalhalbinsel und direkt am Wasser, wo es viel Schilf gibt und was sich auch zum Fotografieren sehr gut eignet.

2) Bei den Abendveranstaltungen gibt es eine spezielle Gasse für Fotografen, die sich direkt an der Bühne befindet und wo man einen viel besseren Blick hat und näher am Geschehen ist als mit einem „normalen“ Festivalticket.

3) Einzelne (eher grundlegende) Fotoworkshops aus dem Akademie-Programm sind schon direkt im Fotopass enthalten und müssen nicht mehr zusätzlich bezahlt werden.

Links zu Bildergebnissen von 2015 finden sich hier:

Workshop Lichtkunstfotografie

Workshop Bodylightpainting

Lightpainting auf dem WBF 2015

Bodypaintings vom WBF 2015

 

 

Jun 022016
 

Am 7. Mai gab es eine Street Art Tour durch’s hamburger Schanzenviertel, die von der Street Art School organisiert wurde, welche inzwischen schon fast seit 2 Jahren in der neu hergerichteten Rindermarkthalle heimisch ist. Da ich schon einmal so eine Ähnliche Führung mitgemacht habe und mich auch aus fotografischer Sicht Straßenkunst stark interessiert wollte ich diese mitmachen um neue Ideen und Anregungen zu bekommen.

Die Führung wurde von Agnes und Claudia von der Street Art School organisiert, die es sehr schön machten. Alles begann an der Ecke Rosenhofstraße/Schulterblatt, die sich für ein Event dieser Art anbietet und nach einem ausführlichen Spaziergang beendete Alles im Flora-Park. Die beiden machten die Führung mit sehr viel Enthusiasmus, erzählten viel über Techniken und einzelne Künstler, die sich eindeutig zuordnen ließen und fanden auch immer wieder neue Kunstwerke, die sie vorher noch nicht gesehen haben. Das ist ja der schöne Effekt an Street Art, da sie lebt. Leider ist die Kehrseite, daß auch so manches Kunstwerk nur sehr kurze Zeit überlebt bis es von anderen Künstlern vereinnamt oder umgestaltet wird.

Die Veranstaltung habe ich über Facebook entdeckt, wo sie als Event eingestellt war und sich sehr schnell mehr Teilnehmer angemeldet haben als es Plätze gab. Richtig traurig ist dann aber die Tatsache, daß wie so häufig bei Facebookveranstaltungen eine Anmeldung getätigt wird und man einfach ohne sich wieder abzumelden nicht erscheint. Für uns als Gruppe hatte das den schönen Vorteil, daß wir Agnes und Claudia noch mehr entlocken konnten und teilweise private Erklärungen bekamen, weil die beiden sich aufteilten. Die nächste Veranstaltung dieser Art soll bereits am kommenden Samstag, den 4.6.2016 stattfinden.

Ich selber habe die Führung natürlich auf fotografische Weise genutzt und bin mir auch fast sicher, daß ich die neu gewonnen Kenntnisse in irgend einer Form nutzen werde um etwas mit einer meiner festen Fotogruppen zu unternehmen. Einige entstandene Bildergebnisse möchte ich natürlich auch nicht vorenthalten und im Folgenden zeigen. Dabei ist zu beachten, daß einige Künstler absichtlich ihre Identität verbergen, andere aber direkt zu erkennen sind oder auch eine Form der Signatur hinterlassen, die dann hoffentlich auch korrekt auf den Bildern enthalten ist.