Sep 142016
 

Am 1. Oktober findet im Stadtzentrum Schenefeld eine Benefiz-Veranstaltung unter dem im Titel genannten Motto statt. Hierbei wollen Frauen der Initiative  „Soroptimist International“ auf sich aufmerksam machen und in diesem Zusammenhang auch Geld für einen guten Zweck sammeln.

In diesem Zusammenhang sollen in einer Ausstellung Gemälde und Fotografien von einzelnen Mitgliedern ausgestellt werden und ggf. verkauft werden. Zusätzlich habe ich mich bereit erklärt ein Lightpainting-Zelt zu installieren, wo ich normale oder Lightpainting-Portraits machen kann.

Der gesamte an dem Tag erzielte Erlös geht an das das Familienzentrum Dolli-Einstein-Haus in Pinneberg. Durch die gesammelten Spenden sollen hier Sprachkurse für Flüchtlingsfrauen mit Kindern und Babies finanziert werden.

Über diesen Link  ist auch die Veranstaltungseinladung als PDF zu finden.

 

 

Sep 062016
 

Wie letztes Jahr auch war ich wieder beim World Bodypainting Festival in Pörtschach am Wörthersee, wo ich dieses Jahr 2 Workshops gab, zuerst am Dienstag meinen eigenen Workshop mit dem Thema „Einführung in die Lichtkunstfotografie“ und am Mittwoch wieder gemeinsam mit meinem spanischen Freund Erasmo Daaz das Thema „Bodylightpainting“, wovon ich hier auch schon berichtet habe.

Die Festival-Haupttage bestanden wie immer auch aus den Weltmeisterschaften im Bodypainting. Außerdem gab es den ganzen Tag über verschiedenste künstlerische Installationen und aktionen, so wie Bühnenshows auf einigen kleinen Tribünen und der Haupttribüne. Die Haupttribüne wurde dann auch wieder abends für Präsentation der besten Bodypaintings mit entsprechender Show und weiteren Events genutzt, wo es auch Konzerte wie beispielsweise das von Glasperlenspiel gab.

Wie auch im vorherigen Jahr habe ich mir wieder den Luxus eines Fotopass gegönnt, mit dem man einige Vorzüge auf dem Festival besitzt. Die beiden dabei für mich herausragenden Punkte sind der Fotografenbereich und die spezielle Pressegasse bei den Shows. Durch den Fotografenbereich müssen alle Modelle nach der Beurteilung durch die Jury durch, weshalb man im Prinzip jedes Modell auch vor die Linse bekommen kann. Dies funktioniert entweder an den dort installierten Hintergründen, die Studiobedingungen mit Tageslicht bieten oder direkt am Seeufer, was auch viele dankbare Motive liefert.

In der Pressegasse bei den Shows steht man vor dem gesamten Publikum und direkt an der Bühne, wo man einen viel besseren Blick hat. Leider ist dieses Jahr die UV-Show etwas „entgleist“, da diese eigentlich an der Seite der Bühne stattfinden soll, wo auch die Jury platziert ist und man einen noch viel besseren Blick als direkt vor der Bühne hat. Die Hauptmenge der Performances, die dort gezeigt wurden, waren allerdings so komplex, dass die Künstler diese lieber auf der Hauptbühne zeigen wollten. Dies hatte zur Folge, dass alle Fotografen genauso wie die Jury sehr weit entfernt standen und es schwierig war gute Bilder zu machen, da man bei wenig Licht mit kurzen Belichtungszeiten arbeiten musste um lange Brennweiten halten zu können. Hier war ich um meine A7s richtig dankbar, weil sich mit ISO 12800 auch noch Belichtungszeiten von 1/200-1/300 Sekunde gut erreichen ließen, trotzdem war es auch schwierig.

Im großen und Ganzen war das Fest aber wieder sehr schön und auch interessant, da ich alte Bekanntschaften wieder getroffen habe und neue machen konnte, bzw. bestimmte Leute einmal sehen konnte, von denen man nur auf virtuellem Wege wusste, dass sie existieren.

Als ich hörte, dass dieses Jahr das World Bodypainting Festival nicht das einzige internationale Festival der Art ist und auch ein Europäisches Bodypainting Festival stattfindet, was auch noch in Keukenhof war, fasste ich den Entschluss dort auch hinzufahren. Hier übte ich mich auch mal selber im Malen, was viel Spaß gemacht hat und auch geholfen hat die gewisse Hemmschwelle zu überwinden. Den Rest des Festivals sah ich mir diesmal aber nur wie ein „richtiger Zuschauer“ an und war auch richtig froh, da mein Eindruck war, dass sich ein Fotografenpass in Pörtschach sehr viel mehr lohnt. In dieser Kombination könnte ich mir aber auch eine erneute Teilnahme vorstellen, falls der erste Versuch allgemein als erfolgreich eingestuft wurde und das Festival wieder stattfindet.

Im Folgenden möchte ich einige Bilder zeigen, die bei den beiden Festivals entstanden sind: