Aug 042016
 
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Es ist nicht mehr lange bis zur Photokina und genau zu diesem Anlass wird es den aufwändigsten und größten Kongress zum Thema Lichtkunst-Fotografie geben, der parallel zur Messe auf einem angebundenen Gelände stattfinden wird. Das tolle daran ist auch, daß man sich variabel zwischen Photokina und dem Kongress bewegen kann und durch die Kongressteilnahme stark vergünstigte Photokina-Eintrittskarten bekommen kann, die für 3 Tage (Freitag/Samstag und Sonntag) lediglich 30 EUR kosten. Voraussetzung eine solche Karte zu bekommen ist eine Regristrierung auf der Webseite der German Light Painting Union – der Deutschen Vereinigung von Lichtkünstlern, die sich als Interessenvertreteung versteht und wo ich selber auch ein Gründungsmitglied bin.

Nehme die einmalige Chance wahr und lerne Light Painting Künstler vom anderen Ende der Welt und aus Europa persönlich kennen. Ich werde dort meinem spanischen Freund Mario Rubio helfen seinen Vortrag in englisch oder deutsch zu halten, bin für die Koordination der Dozenten zuständig und werde sehr wahrscheinlich ein kleinen Workshop zum Thema Bodylightpainting dort geben. Außer mir selber sind folgende Künstler anzutreffen:
Eric Paré – Kim Henry
Mario Rubio
Darren Pearson
Mart Barras
Marcel Panne – Lichtfaktor
Jan Leonardo
EMD Heinz-Jörg Wurzbacher Garry Krätz
Sven Gerard
Sven Nieder
Pala Teth
Denis Smith
Mario Rubio
Vincent Bruno
Bernhard Rauscher
Karin Brodowsky
Gus Mercerat
Manuel Köstler
The Krumble Empire
Ryu’s Lightworks – Dennis Ryu Bär
derPottleuchtet – Claudia Weller
Aurora Movement – Marcel Fuhrmann & Seb Buschikowskie

 

Folgendes erwartet einen dort:

1. Der photokina – LightArt Congress (23. – 24. September 2016)Der Congress lädt ein mit Light Painting Vorträgen und Präsentationen, Live Musik, Laser Shows, Ironman & Avengers Live, Workshops und vielem mehr ein!⇒ Congress Centrum Ost

2. Die Light Painting  Gallery/ Bildschirm Ausstellung (20. – 25. September 2016)Auf 22  Panasonic (50 Zoll) Bildschirmen werden über 100 Light Painting Künstler aus 40 verschiedenen Ländern gezeigt werden. Ein besonderes Bonbon sind die 100 Nominierten Fotografien vom Light Painting Award 2016 sowie die Gewinner der Light Painting Awards 2015 und 2013. Ebenfalls zu sehen sind die Helfern, Organisatoren und Referenten des phoLAC 2016.  wird die Ausstellung durch eine Hand voll Special Guests. Das Ganze ist mit einer Chill Lounge zum Aufatmen und Genießen abgerundet.⇒ photokina:  Halle 4.1 Stand F46

3. Die Sieger vom International Light Painting Award 2016  (20. – 25. September 2016)Als Preview werden die Sieger des International Light Painting Award 2016 als hinterleuchtete Bilder vom Druck Spezialisten » High Quality Print/ Daniel Ries « ebenfalls in der Light Painting Gallery zu sehen sein. ⇒ photokina:  Halle 4.1 Stand F46

4. Die Light Painting photoBOX (20. – 25. September 2016)Als besondere Attraktion finden Sie direkt auf dem Mittel Boulevard die Light Painting photoBOX. Mit einem reichhaltigen Programm und internationalen Gästen, inclusive Daren Paerson, Eric Pare, Denis Smith und Mart Barras. Auch ich werde am Photokina Donnerstag dort aktiv sein. Am Eröffnungstag der photokina wird Ironman höchst persönlich eingeflogen kommen und für Fotografien zur Verfügung stehen. ⇒ Mittel Boulevard

5. Whitewall/Hahnemühle Print Ausstellung – Darren Pearson (20. – 25. September 2016)Die Print Ausstellung vom Light Painting Award – photokina Sonderpreis Gewinner 2015 – Darren Pearson aus den USA.⇒ Passage 4/5

 

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Außerdem wird es die gesamte Photokina-Woche eine sogenannte Lightbox geben, wo verschiedene Lightpainting-Aktionen zu sehen sein werden. Ich persönlich werde dort mit größter Wahrscheinlichkeit mindestens einmal auch aktiv sein. Im Folgenden finden sich das Programm für den Kongress und auch das für die Lightbox.

phoLAC2016-Programm

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Jun 102016
 
Results of Workshop Bodylightpainting by Erasmos Daaz and Jörg

Ende Juni bis Anfang Juli findet wieder das World Bodypainting Festival in Pörtschach am Wörthersee/Kärnten statt. Das Festival ist gleichzeitig Weltmeisterschaft im Bodypainting. Der Name lässt es ja schon irgendwie vermuten, daß dieses Festival auch für Fotografen interessant ist, allerdings wird einem daraus der ganze Umfang nicht wirklich klar. Ebenso wie für Fotografen ist dies natürlich auch für Modelle, die längst schon einmal ein Bodypainting ausprobieren wollten eine Chance, da es auch hier für die verschiedensten Aktivitäten eine Modellbörse gibt und auch immer wieder posingsichere Modelle gesucht werden.

Es gibt vom Montag 27.06.2016 bis Donnerstag 30.06.2016 ein Vorprogramm mit verschiedenen Workshops, wo auch einige Angebote ganz speziell für Fotografen gemacht sind oder andere eine Mischform aus Bodypainting und Fotografie darstellen. Ich selber gebe dabei auch einen eigenen Workshop zur Lichtkunstfotografie bzw. Lightpainting und gemeinsam mit meinem spanischen Freund Erasmo Daaz Bodylightpainting. Die Information über alle reinen Fotoaktivitäten finden sich hier: http://www.bodypainting-festival.com/de/fotoinfo/festival-fototage.html .

Das eigentliche Festival mit den Weltmeisterschaften findet dann am Wochenende vom Freitag 01.07.2016 bis Sonntag 03.07.2016 statt. Hier bieten sich unzählige Motive, da man als Festivalbesucher direkt zusehen kann wie jedes einzelne Modell aufwändig für die Preisvergaben am Abend vorbereitet wird und man zusätzlich die Chance hat schon fertige Modelle abzupassen, die dann meistens auch sehr gerne posieren. Die Ausscheidungswettkämpfe und die Preisvergabe an sich finden dann auf einer riesigen Bühne und mit sehr viel Aufwand statt.

Wer sich anstatt des „normalen“ Festivaltickets, welches es für einen Tag oder die ganze Zeit gibt, einen teuereren Fotografenpass leisten will hat damit einige Vorzüge. Die entscheidensten sind folgende:

1) Es gibt einen speziellen Fotografenbereich mit mehreren unterschiedlich gefärbten „Studiohintergründen“ wo jedes einzelne Model, welches fertig ist vorbei geführt wird und spezielle Posen einnimmt. Hier sind erfahrungsgemäß tolle Bilder zu machen. Ansonsten liegt der Fotografenbereich auch auf einem baumbestandenen Teil der Festivalhalbinsel und direkt am Wasser, wo es viel Schilf gibt und was sich auch zum Fotografieren sehr gut eignet.

2) Bei den Abendveranstaltungen gibt es eine spezielle Gasse für Fotografen, die sich direkt an der Bühne befindet und wo man einen viel besseren Blick hat und näher am Geschehen ist als mit einem „normalen“ Festivalticket.

3) Einzelne (eher grundlegende) Fotoworkshops aus dem Akademie-Programm sind schon direkt im Fotopass enthalten und müssen nicht mehr zusätzlich bezahlt werden.

Links zu Bildergebnissen von 2015 finden sich hier:

Workshop Lichtkunstfotografie

Workshop Bodylightpainting

Lightpainting auf dem WBF 2015

Bodypaintings vom WBF 2015

 

 

Mai 312016
 
jows15

Die Schachbrettblume gehört zur Familie der Liliengewäschse und war 1993 Blume des Jahres. Sie besitzt ihren Namen auf Grund Ihrer Musterung. Sie ist von Ungarn und Rumänien bis nach Großbrittanien zu finden, aber trotzdem nicht mehr sehr häufig anzutreffen. Der Grund ist, daß sie nur auf natürlichen Überschwemmungswiesen zu Hause sind, die immer weniger und weniger werden.

In der Umgebung hier gibt es an der Elbe entlang einige Vorkommen. Ein bekanntes Vorkommen ist Hetlingen, wo auch jedes Jahr zur Hauptblütezeit  das Schachbrettblumen-Fest gefeiert wird. Dieses wird immer relativ kurzfristig geplant, da die Blüte nicht immer zur gleichen Zeit erfolgt und nur über einen relativ kurzen Zeitraum. Meistens ist das Ende April oder Anfang Mai der Fall.

Eigentlich war ich schon so oft auf den typischen Wiesen in Hetlingen, daß ich nicht mehr unbedingt nochmals Bilder von Schachbrettblumen machen wollte, aber durch eine meiner Fotogruppen angeregt wollte ich kurz vor dem Fest einen wunderschönen Abend nutzen und einfach etwas Andere Bilder machen. Hier habe ich teilweise eine Lochblende verwendet, teilweise Altoptiken eingesetzt und abgewartet bis es dunkel wurde um dann speziell beleuchtete Bilder machen zu können.

Eine Auswahl aus den schönsten Bildern möchte ich im Folgenden zeigen.

 

 

 

 

 

 

 

Mai 112016
 
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nachdem der World Pinhole Day 2015 schon völlig ins Wasser gefallen war, machte ich in diesem jahr einen erneuten Anlauf etwas zu organisieren, womit ich auch früher als letztes Jahr anfing und wofür ich auch meinen Fotostammtisch so wie verschiedene Gruppen nutzte, um Interesse für dieses  Thema zu wecken, was mir auch einigermaßen gelungen ist.

Leider machte mir das Wetter wieder einen Strich durch die Rechnung und es war genau der Tag Ende April, wo es nochmals schneite. Trotzdem machten sich 8 hart gesottene auf mit mir in der Hafencity in Hamburg ein Paar Lochplatten-Aufnahmen zu machen. Wir trafen uns während es noch schneite, und fingen an den Magellan-Terrassen an in Richtung Elbphilharmonie zu laufen und setzten dann unseren Rückweg an der Elbe entlang fort, um einige Stunden später wieder am Ausgangspunkt anzukommen. Im Laufe der Tour wurde das Wetter immer schöner und es gab am Ende auch noch schöne Lichtreflexe durch die Sonne, die dann heraus kam. Am Ende benötigten wir dann noch etwas zum Aufwärmen, wo wir dann auf 3 Leute reduziert waren.

Egal wie die Verhältnisse waren hat der Nachmittag Spaß gemacht und ich werde nächstes Jahr wieder probieren etwas Ähnliches zu organisieren. Anbei möchte ich noch ein paar Bilder zeigen, die an dem Tag entstanden sind, auch wenn ich selber nicht so viel zum Fotografieren kam.

 

 

 

 

Feb 092016
 

Der Markt für Digitalkameras bietet ein reichhaltiges Angebot, das sich aus verschiedensten Kameratypen zusammensetzt. Ob Freizeit-Kompaktkamera, Outdoor-Modell oder professionelle Spiegelreflex, für jede Anwendung gibt es die passende Digitalkamera.

 

Nutzungszweck als Grundlage für die Kaufentscheidung

Wer sich eine Digitalkamera zulegen möchte, sollte im Vorfeld überlegen, für welche Zwecke das Gerät nach der Anschaffung überwiegend genutzt werden soll. Diese Überlegung hilft dabei, die Auswahl der Angebote effektiv einzugrenzen, da je nach Anwendungszweck unterschiedliche Anforderungen an die Technik der Kamera gestellt werden. Wer diese beispielsweise eher im Hobbybereich oder für Schnappschüsse im Urlaub benutzen will, ist mit einer weitestgehend automatisierten Kompaktkamera wohl besser beraten als mit einer aufwändigen Spiegelreflexkamera, bei dem viele Einstellungen manuell vorgenommen werden müssen. Mittlerweile können es sogar einige Smartphone-Kameras mit manchem Kompaktkamera-Modell aufnehmen. Anders sieht es hingegen aus, wenn das Gerät für hochauflösende Landschaftsaufnahmen oder Produktbilder genutzt werden soll. Hier geraten Standard-Kompaktkameras schnell an ihre Grenzen, da die kompakte Bauweise der Erstellung professioneller Aufnahmen meistens im Weg steht. Im kostenlosen E-Book von www.digitalkameratrends.com finden Sie eine ausführliche Kaufberatung für Digitalkameras.

 

Funktionsumfang nach Bedarf auswählen

Einige der Digi-Cams auf dem Markt sind wahre Multifunktionstalente und verfügen mit Features wie WLAN-Empfänger, Videofunktion oder integrierter Bildbearbeitung eine große Bandbreite an Nutzungsmöglichkeiten. Hierbei sollte allerdings beachtet werden, dass die Vielzahl an Funktion innerhalb eines Gerätes häufig zu Lasten der Einzelkomponenten geht. Wer also zum Beispiel ausschließlich fotografieren möchte, sollte besser auf nicht benötigte Funktionen einer Kamera verzichten und ein Modell kaufen, das im Bereich der Fotoaufnahmen eine bestmögliche Qualität bietet. Gleiches gilt auch für die Beschaffenheit des Gehäuses. So muss eine Kamera, die ausschließlich im Trockenen genutzt wird, nicht unbedingt wasserdicht sein.

 

 

 

Aug 202015
 
jows-10

Überall wurden die Perseiden 2015 als besonders lohnenswert angegeben, um Sternschnuppen zu beobachten und zu fotografieren, da es dieses Jahr beste Fotovoraussetzungen geben sollte. Das Phänomen basiert auf dem Meteorstrom der Perseiden, wonach es benannt ist. Es ist auf abgelöste Stückchen des Kometen „109P/Swift-Tuttle“ während der Tage zurück zu führen, wo die Erde die Flugbahn des Kometen kreuzt.

Wegen der vielen Artikel zu dem Thema wollte ich mich dem auch annehmen und sah auch im Wetterbericht, daß genau die Hauptnacht (12.-13. Ausgust 2015) recht schön werden sollte. Den ganzen Tag wollte man nicht so recht daran glauben, da es in Hamburg eine ganz hartnäckige Wolkenschicht gab, die auch immer Wieder Regen im Gepäck hatte.

Am 12. August war auch noch die Bladenight in Kiel, wo ich mal wieder als ordner mitmachen wollte, wie so häufig schon. Diese Chance wollte ich dann auch nutzen um die darauffolgenden ersten Stunden der Nacht am Strand zu nutzen. Schon tagsüber suchte ich mir ein paar Stellen nördlich von Kiel, wo ich es mir vorstellen konnte. Allerdings sah Alles in der Dunkelheit ganz anders aus und es gab auch negug Andere, die sich das Himmelsschauspiel nicht entgehen lassen wollten, weshalb es letztendlich schwierig war einen Flecken zu finden, wo man fotografieren konnte und nicht andere Leute auf’s Bild bekam. Nach einiegem Suchen fand ich aber trotzdem einen entsprechenden Flecken, wo es auch nicht zu viel Licht am Horizont gab.

Hier verbrachte ich einige Stunden und konnte während der Zeit auch einige beeindruckende Sternschnuppen beobachten, allerdings waren sie hierzulande nicht in der Masse zu sehen wie angeküngt war. Zusätzlich waren sie auch nicht zuverlässig in nordöstlicher Richtung zu sehen, wo ich sie eigentlich erwartet hätte. Aus dem Grunde war es auch nicht ganz einfach Sternschnuppen zu fotografieren.

Trotzdem konnte ich einige schöne Nachtaufnahmen machen und habe dabei sogar einige Sternschnuppen erwischt. Trotzdem möchte ich es wiederholen und das vielleicht schon bei den Geminiden im Dezember, wenn dann auch das Wetter wieder mitmacht. Die Bedingungen während der Geminiden sollen sogar noch besser sein sein als während der Perseiden.

Ein paar der entstandenen Bilder möchte ich im Folgenden zeigen.

 

 

 

Aug 022015
 
Photocall Lightpainting World Bodypainitng Festival 2015

Im Rahmen des Bodylightpaintings, was Erasmo und ich zusammen als Workshop auf dem World Bodypainting Festival in Pörtschach gegeben haben (siehe auch http://blog.jows-fotografie.de/bodylightpainting-workshop-auf-dem-wbf2015), entstand auch die Idee sich auf dem Fest mit dem Thema Lightpainting an sich zu beteiligen.

Hier kam uns die Methode eines Photocalls, wie wir es schon mehrfach gesehen haben und wie es besonders in Spanien verbreitet ist, als besonders passend vor. Um nicht direkt ins kalte Wasser springen zu müssen, nahmen wir an einem der Hauptabende des Festivals in Kauf diesen nicht miterleben zu können und einen Test zu machen wie wir in dieser Form zusammen arbeiten können.

Es war recht schwierig auf dem Festivalgelände eine geeignete Lokation zu finden, da es überall sehr helle Lichtquellen gab, die natürllich bei diesen Plänen störend wirkten. Letztendlich fanden wir doch einen Platz, wo wir allerdings einige male auch die Aufnahme abbrechen und neu beginnen mussten, da immer mal ein Auto vorbeikam, welches mit den Scheinwerfern natürlich genau in die Kamera leuchtete.

Auch wenn der Abend so ganz anders verlief als die „normalen“ Festabende hatten wir viel Spaß dabei und den Eindruck, daß der Test mehr als erfolgreich war, da wir Leute mit dem Thema Lightpainting konfrontierten, die sich aus den reinen Worten keinen Reim machen konnten und von den Ergebnissen umso begeisterter waren.

Wir hoffen in diesem Rahmen auch den Einen oder Anderen interessiert gemacht zu haben und das ganze Vorhaben bei nächster Gelegenheit in ganz anderem Umfang durchführen zu können. Einen kleinen Eindruck davon möchte ich noch mit den Bildern im Folgenden geben.

 

 

Die Fotos sind entstanden unter der Mithilfe von:

Erasmo Daaz, Ivette Palacios, Daniela Casuneanu, Lara Lee, Chan Hee Park, Kai Yiu, Hayane Jang, Mike J. Shane, Wolfgang Reicherter, ….

Ich möchte allen danken, die trotz des parallelen Festivals so schön geduldig waren und  Model standen oder mich bei der Umsetzung der Fotos unterstützten, die alleine so nicht möglich gewesen wären.

 

Apr 092015
 
Jessica-Dittmer

Am 26. April 2015 findet der „Fifteenth Worldwide Pinhole Photography Day“ statt. In diesem Rahmen möchte ich auch anregen die Lochkamera-Fotografie einmal auszuprobieren und biete deshalb eine kleine Fototour  an, um dies gemeinsam auszuprobieren.

Voraussetzung ist natürlich eine Lochkamera oder eine Digitalkamera, die als Lochkamera verwendet werden kann und das ist eigentlich jede Digitalkamera (siehe unten). Man muss sie sich nur mit einem kleinen Trick entsprechend herrichten. Es gibt natürlich auch schon fertige Lochblenden für Spiegelreflex oder Systemkameras, wie beispielsweise ein Pinhole-Einsatz für das Lensbaby oder das Subjektiv oder bei Enjoyyorcamera die Lochblende Rising Pinhole, was fertig umgebaute Objektivdeckel für die gebräuchlichsten Bayonett-Anschlüsse und mit Blenden zwischen 91 und 223 je nach Anschluss sind. Außerdem gibt es von Loreo „lens in a cap“, wobei ein Aufsatz mit kleiner Linse und Blende 64 geliefert wird, was aber halt keine 100%ige Lochkamera ist, da das Prinzip der Lochkamera eigentlich ist linsenlos zu fotografieren. Sicher gibt es auf dem Markt auch noch einige weitere Produkte, worüber ich aber nichts sagen kann.

Lochkameras (siehe auch bei Wikipedia) waren ganz einfache Kameras, wo nur durch ein Loch in einem lichtdichten Hohlkörper eine spiegelverdrehte Abbildung einer Szene abgelichtet werden konnte. Dies lässt sich heute auf eine der beschriebenen Arten auch mit Digitalkameras erreichen. Das Merkmal der Lochkamerafotografie ist, daß man mit einem möglichst kleinen Loch arbeitet, welches im Normalfall viel kleiner als die kleinste Blendenöffnung einer Kamera ist. Lochblenden-Fotos zeichnen sich durch eine leichte Unschärfe im gesamten Bild aus, die Schärfentiefe dagegen ist nahezu unendlich. Durch die Größe des Lochs lässt sich der Grad der Bildschärfe steuern. Je kleiner das Loch ist, desto höher wird die Bildschärfe, was beim Basteln von Pinhole-Objektiven oder Pinhole-Vorsätzen zu beachten ist.

Dadurch bedingt, daß man durch eine sehr kleine Blende fotografiert, braucht man relativ lange Belichtungszeiten, was ggf. die Einschränkung ist, wenn man mit Kompakt- oder Bridgekameras fotografieren möchte. Dadurch werden Bewegungen im Bild, wie bei Langzeitbelichtungen üblich unscharf dargestellt. Dazu ist man im Normalfall gezwungen wegen der recht langen Belichtungszeit ein Stativ zu verwenden. Wenn man aus der Hand fotografieren möchte bleibt einem nichts Anderes übrig als  extrem hohe ISO-Werte zu verwenden, was durch das dadurch bedingte starke Rauschen ggf. sogar den Charakter der Pinhole-Fotografie verstärkt. Im Normalfall lässt sich noch die Belichtungsautomatik der Kamera verwenden, trotzdem ist es sinnvoll auf den voll manuellen Modus umzustellen, wenn die Kamera es erlaubt, um gezielt die Bildwirkkung zu bestimmen und nicht dauern messen zu müssen und Fehlmessungen in Kauf nehmen zu müssen, die bei Lochblenden relativ häufig auftreten.

Beim Fotografieren mit einem Pinhole-Objektiv- oder Vorsatz wird man sehr schnell sehen, ob es bei der verwendeten Kamera Sensordreck gibt, der entfernt werden muss, da er sehr viel besser als bei der Verwendung der kleinsten Blende eines „normalen“ Objektivs abgebildet wird. Bei Spiegelreflex- oder Systemkameras bietet sich daher eine Sensorreinigung vor der Verwendung an, wenn man nicht in der Nachbearbeitung mühsam jede Verunreinigung entfernen möchte.

Es gibt verschiedene Varianten eine Digitalkamera in eine Lochkamera zu verwandeln, wobei Spiegelreflex- oder Systemkameras am Besten dafür verwendet werden können, da das eigentliche Prinzip einer Lochkamera ist ohne Linse zu fotografieren, was sich bei Bridge- oder Kompaktkameras ja nicht einfach umsetzen lässt.

Für Wechselobjektivkameras kann ein Kameradeckel verwendet werden, der eigentlich dazu dient den Sensor zu schützen solange kein Objektiv montiert ist. Wenn man in den Kameradeckel mittig ein Loch bohrt lässt er sich direkt als „Pinhole-Objektiv“ verwenden. Dabei sollte aber darauf geachtet werden, daß das Loch so klein wie möglich ist, da das Bild mit größerem Loch immer mehr verschwimmt. Ein Trick ist hier ein ggf. größeres Loch zu Bohren und dieses mit Klebeband oder Folie abzudecken, worein man mit einer feinen Nadel ein kleineres Loch sticht. Auf diese Weise lässt sich sogar ein Lochsieb herstellen, indem man mehrere Löcher sticht. Bei der Herstellung muss unbedingt darauf geachtet werden, daß vor der Verwendung die bearbeitete Objektivkappe gereinigt wird und nicht noch Bohrstaub besitzt, der dann auf den Sensor fällt. Außerdem ist es sinnvoll die Kappe nicht auf der Kamera aufgesetzt zu bearbeiten, da man sonst ggf. sogar den Sensor beschädigen kann.

Eine andere Möglichkeit, die mit Wechselobjektivkameras so wie Kameras mit festen Objektiven verwendet werden kann, lässt sich mit Hilfe eines kleines Kastens oder Objektivaufsatzes basteln. Hier entspricht man halt nicht dem Prinzip der linsenlosen Fotografie, wenn man ein an die Kamera angesetztes Objektiv darun verwendet. In diesem Fall geht man folgendermaßen vor: Entweder man Bastelt sich einen Pappvorsatz vor dem Objektiv oder man verwendet dazu eine Konservendose oder einen Joghurtbecher. In den am Objektiv angebrachten Vorsatz wird dann mittig ein feines Loch gestochen. Diese Methode ist nur eingeschränkt nutzbar, da es etwas auf die Brennweite des verwendeten Objektivs ankommt, wenn die Lochblende auf ein Objektiv aufgesetzt wird. Bei zu geringen Brennweiten wird man hier nämlich noch den kreisförmigen Bildausschnitt bekommen. Zusätzlich ist eine 100%-ig Abschirmung gegen Seitenlicht nicht so einfach.

So leicht kann eine Pinhole-Kamera gebastelt werden und so kann fast jeder am Lochkameratag teilnehmen. Ich hoffe daher auf viele Teilnehmer bei meiner Fototour in Hamburg  und interessante Versuche in der Pinhole-Fotografie.

Außer ein paar Bildern von Umbauten möchte ich hier auch noch gleich ein paar kleine Beispiele aus meinen  Versuchen der letzten Tage zeigen.

Mein Vorsatz für den 26. April eine eigene Veranstaltung zur Lochkamerafotografie ist leider vollkommen ins Wasser gefallen, da mir im Laufe des Wochenendes bis zum Startzeitpunkt alle Teilnehmer abgesagt haben, was wohl dem sehr ungemütlichen Wetter geschuldet war. Leider war daher eine Absage das beste, weil halt auch sehr wenig Licht gewesen wäre, was die Lochkamerafotografie auch noch erschwert hätte. In den letzten Wochen vorher bin ich allerdings auch noch auf 2 recht interessante Artikel dazu gestoßen, die ich hier noch anführen möchte:

1. Fotomagazin

2. Prophoto

 

 

 

Jan 172015
 
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Schon die letzten Jahre hat mich als Nachtfotografen das Amsterdam Light Festival interessiert, aber ich habe es bisher nie geschafft es mir einmal anzusehen. Für das Fest zur Jahreswende 2014/2015 hatte ich dann mal wieder Pläne und suchte mir eigentlich das Wochenende vor Weihnachten aus, wo es sich aber je näher das Wochenende kam, abzeichnete, dass sich die Fahrt wetterbedingt nicht lohnen würde, deshalb schrieb ich die Pläne eigentlich schon ab.

Als ich wegen Familienbesuchen zu Weihnachten schon einiges weiter im Süden war, hatte ich dann die Idee Amsterdam auf der Rückfahrt einzubinden, was letztendlich dann vom Weg oder in dem Fall Umweg viel besser war als extra dorthin zu fahren. Um nur einen Eindruck davon zu bekommen plante ich einfach nur eine Nacht in Amsterdam ein. Im Nachhinein war es so auch genau richtig, da das Festival nicht so spektakulär war, wie erwartet, selbst wenn ich mich noch einen weiteren Abend mit den Lichtinstallationen hätte beschäftigen können, da sie leider teilweise relativ frühzeitig wieder ausgeschaltet wurden.

Laut Programm gab es 2 unterschiedliche lohnenswerte Touren im Zentrum von Amsterdam, einmal die Water Colors, was Lichtinstallationen waren, die am Rande von Grachten zu sehen waren und sich am besten mit einer Schifffahrt betrachten ließen. Die Tour begann mit einsetzender Dunkelheit, wobei man allerdings relativ lange Wartezeiten in der Kälte einplanen musste.

Die Schiffstour brachte natürlich den unschönen Nebeneffekt mit sich, dass es relativ schwierig war dort technisch perfekte Bilder zu machen. So nutzte ich die Chance und verwendete während der Tour überwiegend mein Lensbaby Composer, teilweise mit Bokehformern, teilweise auch mit den Einsatzlinsen Sweet 35 und Edge 80, wodurch sich recht schöne Lichteffekte einfangen ließen.

Anschließend begab ich mich auf die zweite Tour, einen Fußweg, Illuminade genannt, um die Oper herum mit einigen interessanten Lichtinstallationen. Leider beging ich den Fehler bestimmte Dinge erst sehen zu wollen um später Bilder zu machen. Dies sollte sich rächen, da viele Installationen schon wieder frühzeitig ausgeschaltet wurden, sodaß ich nicht mehr zum Fotografieren kam. Daher habe ich mich dann zu Fuß doch eher den normalen Lichtern, also der Beleuchtung von Gebäuden und Brücken gewidmet und auch ein paar Kameradrehungen ausprobiert.

Auch wenn ich vom Prinzip her etwas enttäuscht war, hat sich der Weg nach Amsterdam doch gelohnt und es sind einige wirklich interessante Bilder entstanden, die ich im Folgenden gerne zeigen möchte.

 

 

 

Sep 252014
 
jows-25

Lost-Place-Fotografie bringt immer einen besonderen Nervenkitzel und interessante Motive mit sich, dazu lassen sich gerade Spiele mit Licht und Schatten, so wie HDR-Aufnahmen oder vielleicht noch schöner, aber arbeitsintensiver Aufnahmen auf die ein Exposure-Blending angewendet wird, gut zum effektvollen Ablichten nutzen, da man meistens schöne Kontraste zwischen sehr hellen und sehr dunklen Stellen vorfindet. Im Normalfall handelt es sich um verlassenen Gebäude, wo Tageslicht hinein fällt, wo aber ansonsten für eigene Beleuchtung gesorgt werden muss, wodurch sehr starke Kontrastunterschiede existieren. Gerade Graffitis, die sich in vielen Lost-Places finden verleihen hier automatisch erstellten und sehr extremen HDR-Aufnahmen durch ihren Glanz und die grellen Farben etwas ganz Besonderes.

Außerdem lassen sich natürlich Lost-Places auch sehr gut für andere Genres der Fotografie nutzen, wo die Peoplefotografie im allgemeinen genannt werden muss, da Lost-Places hierfür immer eine sehr schöne Kulisse bieten, was ich auch schon einige male genutzt habe. Zusätzlich bieten sich Lost-Places natürlich förmlich für Lichtmalereien an, was auch der Bereich ist über den ich überhaupt in den Kontakt mit Lost-Places kam. In den letzten Wochen und Monaten habe ich allerdings verschiedene Lost-Places tagsüber und „alleine“ besucht, weshalb ich mich vermehrt mit den dabei gegebenen Möglichkeiten beschäftigt habe. Hintergrund war auch der Plan eines Vortrages über dieses Thema beim Fotostammtisch Hamburg, den ich Anfang September organisiert habe.

Beim Besuch von Lost Places sollte man einige grundlegende Dinge beachten, wo ich aber zugeben muss, dass ich mich auch selber schon darüber hinweg gesetzt habe. Trotzdem würde ich zum Besuch solcher Orte folgende Ratschläge geben:

  1. Eine nicht zu schwere Kamera-Ausrüstung, die auch bei schlechten Lichtverhältnissen gute Ergebnisse liefert ist zu empfehlen. Wegen des fehlendem Lichts und den besseren Möglichkeiten für HDR-Aufnahmen ist auch ein Stativ sinnvoll, was aber am besten stabil und nicht zu schwer sein sollte, da man es ja mit sich herumtragen und ggf. auch klettern muss.
  2. Zusätzlich zur Kameraausrüstung braucht man geeignete Lichtquellen. Ich persönlich bevorzuge eine Kombination aus Lampen (Stirnlampe, Taschenlampen), die sich zur „Bemalung“ dunkler Ecken aber auch dem Einfachen Ausleuchten um Gefahren vorzubeugen verwenden lassen, und dazu auch einen Systemblitz mit dem man manche Möglichkeiten hat, die Taschenlampen in dieser Form nicht bieten.
  3. Man sollte bei der Kleidung darauf achten, dass man so gut wie möglich geschützt ist, da man auch einmal durch zugewuchterte Bereiche und auf sehr unebenen Untergrund laufen muss, was auf jeden Fall feste Schuhe unumgänglich macht. Dazu verwende ich Kleidung die vor so manchem Kratzer schützt und aus ähnlichen Gründen auch eine entsprechende Kopfbedeckung.
  4. Da in Lost-Places immer verschiedene Gefahren lauern, die man ggf. auch nicht absehen kann, ist es vorteilhaft solche Orte nicht alleine, sondern mindestens zu zweit oder besser zu dritt aufzusuchen, damit man sich nach einem Unfall auch aufteilen kann, einer beim Verunglückten bleibt und einer Hilfe holen kann.
  5. Zusätzlich zu den Sicherheitsvorkehrungen sollte man sehen, ob man sich auf Privatgrundstücken oder frei zugänglichen Bereichen befindet. Bei Privatgrundstücken ist auf die rechtliche Situation zu achten, da man im Prinzip Hausfriedensbruch begeht. Aus dem Grunde ist es immer am besten sich im Vorfeld zu informieren und für entsprechende Genehmigungen zu sorgen, die auch immer wieder vergeben werden. Allerdings besteht auch die Gefahr einer Ablehung, was sicher keine gute Voraussetzung ist, wenn man solche Orte dann doch besucht und dabei kontrolliert wird. Eine andere Variante sind spezielle Touren, die beispielsweise für Lost-Places in der Umgebung von Berlin durch Go2Know (http://www.go2know.de) angeboten werden. Hier kann man sich auf den entsprechenden Geländen frei bewegen und der Veranstalter sorgt dafür, dass Genehmigungen zum Betreten und vor Allem auch zum Veröffentlichen der Bilder vorhanden und entsprechende Gebäude zugänglich sind. Dies ist besonders im Fall der Beelitz Heilstätten wichtig, da dort sehr stark kontrolliert wird und es für einen als Privatperson fast unmöglich ist an eine Genehmigung zu kommen.

Selbst wenn es in Norddeutschland nicht so einfach ist entsprechende Orte ausfindig zu machen, so habe ich in letzter Zeit ich einige LostPlaces besucht. Manchmal bin ich in der Beziehung auf die Bewohner von Nachbarländern neidisch, wo nicht jedes leerstehende Gebäude direkt abgerissen oder vehement bewacht wird.

Im Juni/Juli diesen Jahres, als ich in Spanien unterwegs war bin ich an so einer Zahl von Lost-Places vorbei gekommen, wie man sie sich hier nur wünschen würde, allerdings habe ich nur wenige Versuche gemacht den Orten einen Besuch abzustatten, da es einfach nicht ins Programm gepasst hat. Einzig und allein einen umfangreichen Besuch konnte ich der bekannten Ruinenstadt Belchite abstatten, die im Bürgerkrieg durch Franco zerstört und ein paar Meter entfernt wieder aufgebaut wurde, wo aber der zerstörte Teil als beeindruckendes Geschichtsdenkmal bewahrt wurde.

Ein paar Impressionen aus verschiedenen Lost-Places möchte ich hier zeigen, kann aber nichts dazu sagen, wie sie noch besuchbar oder ggf. sogar schon anders genutzt sind. Beispielsweise werden die Gebäude in Beelitz der Reihe nach einzeln verkauft und es ist abzusehen, dass bis Ende des Jahres dort gar keine Möglichkeiten mehr bestehen. Aber gerade das macht die Lost-Place-Fotografie interessant, da sich die Gebäude in einem sehr raschen Wechsel der Möglichkeiten befinden.