Mai 062013
 

Nach dem Schlangenshooting sprach mich Anna an, die sich für den Testtermin als Model zur Verfügung gestellt hatte, ob ich auch Hunde fotografiere. Ihre Idee war nämlich, dass ich zu einer Hundeveranstaltung zum Fotografieren kommen könne, die sie als Hundecoach immer mal wieder anbietet und wovon es bisher nie professionelle Bilder gab.

Auch wenn ich bisher nicht wirklich viel mit Hunden zu tun hatte und nie daran gedacht hätte so etwas zu tun wollte ich es mir durch den Kopf gehen lassen und am nächsten Tag bescheid geben. Ich war schwer am Zweifeln, da ich zwar sehr gerne Tiere fotografiere (eigentlich eher Wildtiere), aber zumindest bei sportlichen Aktivitäten eher mit dieser Tierart auf Kriegsfuß stehe, was normalerweise natürlich eher ein Problem der Herrchen als der Tiere ist. Letztendlich entschied ich mich es wirklich zu machen und bin im Nachhinein froh darüber.

So fuhr ich zu dieser Veranstaltung und wusste auch nicht was mich erwarten würde. Als ich dort ankam wurde ich auch schon erwartet und nach ein paar einführenden Worten setzte ich mich erst einmal ruhig in eine Ecke, um zu beobachten was passiert, während die Herrchen Ihre Hunde frei laufen ließen. Nach Kurzem nahm ich die Kamera dazu und machte aus meiner Position, die ja eher der Kopfhöhe der Tiere als der eines Menschen entsprachen einige Bilder, was natürlich wie in der Tierfotografie üblich das Tier als sehr natürlich zeigt.

Da die Tiere sich schnell bewegten saß natürlich nicht jedes Bild, aber so hatte ich die Chance schöne und natürliche Bewegungsbilder zu machen. Nachdem ich alle Hunde in Aktion schön abgelichtet hatte kam der Wunsch nach einem Gruppenfoto mit Hunden und einzelnen Portraits auf, was wir dann auch umsetzten. Zuerst machten wir uns an ein Gruppenfoto mit den Hunden, wo ich einige Perspektiven ausprobierte, was aber natürlich auch schwieriger war als eine reine Gruppe von Personen, aber schließlich bekamen wir ein paar schöne Bilder aller Personen und zusätzlich Ihrer Hunde. Von einem Gruppenbild nur der Hunde sahen wir aber ab, da dies zu aufwändig gewesen wäre.

Danach suchte ich ein paar schöne Stellen um Portraits zu machen. Dies war leider an dem Tag nicht so einfach, da es ein strahlender Sonnentag war und in der Umgebung viele Bäume vorhanden waren, die zwar Schatten spendeten, aber zu ungleichem Schattenwurf führten. Letztendlich hatte ich aber von jedem einzelnen mit seinem Hund ein paar schöne Bilder gemacht, die dann durch minimale Bildoptimierungen zu schönen Bildern wurden.

Auf jeden Fall hat es mir Spaß gemacht, auch wenn ich es mir nicht hätte vorstellen können und alle Beteiligten waren von den Ergebnissen begeistert, da die meisten keine so naturgetreuen Bilder von Ihren Tieren hatten. Da es der erste Versuch war habe ich mich eher auf das naturgetreue Ablichten der Tiere konzentriert, würde das aber gerne bald einmal wieder ausprobieren und denke, dass ich dann vielleicht auch gezielt Bewegungen, Bewegungsunschärfe und Blitzlicht für kreativere Bilder einsetzen werde.

Wenn ein Leser dieses Artikels in absehbarer Zeit eine ähnliche Veranstaltung organisiert oder bei so etwas dabei ist und einen guten Draht zum Veranstalter hat, dann freue ich mich darauf kontaktiert zu werden, um zu sehen, ob ich vielleicht auch bei dieser Veranstaltung dabei sein und sie fotografisch festhalten kann.