Sep 272013
 

Beim Suchen nach neuen Techniken im Lightpainting bin ich immer mal wieder auf den Begriff des Physiogramms gestoßen, auch wenn ich keine Wirkliche Erklärung dazu gefunden habe.

Nachdem was ich gesehen habe entstehen solche Gebilde aus einer sich gleichmäßige bewegenden Lichtquelle durch Schwingungen.  Ich stellte mir dabei vor, daß dies bestimmt durch die Aufhängung einer Lichtquelle an einer Schnur machbar wäre.

Da ich zu einem Gespräch im Studio war nutzte ich die Chance das mal auszupronieren und cverwendete eine tropfenförmige LED-Birne mit Frabwechsel. Dabei legte ich die Kamera auf den Studioboden und brachte den Faden, wo die Birne besfestigt war in Schwingung. Bei einem Aufnahmeabstand von 50cm-1m waren die Ergebnisse sehr grob und immer abgeschnitten, obwohl ich ein 14mm-Objektiv verwendete. Daher probierte ich eine Höhe von ca. 1,5m aus, da hier bei Aufhängung an der Studiodekce noch gute Schwingungen möglich waren.

Da ich schon dort war nutzte ich auch noch die gleich die Chance das neueste Speilzeug den Lightblaster, womit man durch einen Systemblitz Dias ins Bild projizieren kann, einmal auszuprobieren. Ich nutzte ein altes manuelles Nikon-Objektiv mit Blende 1,8, die ich vollständig öffnete und probierte verschiedene Motive am Studiohintergrund aus. Dabei musste ich feststellen, daß man keine scharfe projektion hinbekommt, aber wunderbare verschwommene Formen.

Im Folgenden noch die Ergebnisse der Tests, wobei ein Physiogramm aber in der Form nachbearbeitet ist, daß in Photoshop ein negativ erzeugt wurde, was aber auch sehr schöne Effekte gibt.