Mrz 262014
 

Da es zum Lightpainting besonders Dunkelheit braucht, es aber trotzdem angenehmer ist nicht bei den unmöglichsten Temperaturen draußen zu stehen bieten sich für solche Aktivitäten Monate mit einigermaßen milden Temperaturen und dazu Nächten an, die noch lange genug sind.

Mich selber stört es zwar nicht bei niedrigen Temperaturen, aber entsprechend angezogen draußen zu verbringen, aber um so etwas anderen Leuten näher zu bringen sind natürlich eiskalte Tage nicht unbedingt vorteilhaft und schrecken ab. Aus dem Grunde nutzte ich die Chance ein paar Möglichkeiten für den März zu planen, wo man noch zu einigermaßen ordentlichen Zeiten abends die Chance hat Dunkelheit zu bekommen und nicht zu lange warten zu müssen und plante mehrere Workshops zu dem Thema.

Ich bot einen Workshop mit der Theorie bei mir zu Hause an und besuchte 2 Fotoclubs in der Gegend von Hamburg. Die Workshops liefen immer ungefähr gleich ab indem mit einer Theoretischen Einführung mit Tipps und anschließenden Bildbeispielen gestartet wurde, wonach es dann raus ging, allerdings variierten sie gewaltig von der zeit her, die zur Verfügung stand.

Bei dem Termin von zu Hause aus hatte ich den Teilnehmern 2 Optionen für die Praxis zur Auswahl gelassen, dies war ein nicht so weit entfernter See oder aber ein Lost Place, der etwas entfernt ist, aber gerade für Lichtmalerei sehr reizvoll gewesen wäre. Letztendlich entschieden sich die Teilnehmer (leider) für den See, da die überwiegende Zahl eher an Natur interessiert ist. Ich persönlich fand es sehr schade, da ich gerne mal zu dem Lost Place gefahren wäre und dort etwas gemacht hätte, aber so haben wir auch wieder einiges an Fahrtzeit gespart.

Der See bot natürlich auch andere Möglichkeiten und man hatte trotz nicht ganz stabilen Wetters mit viel Wind die Chance schöne Wasserspiegelungen von Lichteffekten abzulichten. Ein anderer Lost Place war dann eine Woche später bei den Buxtehuder Fotofreunden  dran und dort sind auch wegen der Location ganz herausragende Bilder entstanden, wo sich schön alte Gemäuer in die Bilder integrieren ließen. Beim Bergedorfer Fotoclub lief es letztendlich wieder eher auf Natur hinaus, da hier der Workshop unter der Woche stattfand, wo selbstverständlich viele Teilnehmer auch wieder am nächsten Tag raus mussten, was bei den vorhergehenden Terminen, weil sie am Wochenende stattfanden, nicht der Fall war. Erschwerend kam hier noch hinzu, dass wir uns Mitten in Hamburg befanden, trotzdem war eine Parkanlage entlang der Bille nicht so weit, so dass es auch geeignete Örtlichkeiten für die Praxis gab.

Bei allen Workshops konnte ich die Teilnehmer von den gezeigten Techniken des Lightpaintings begeistern. Bei einzelnen Teilnehmern hatte ich den Eindruck, dass sie inzwischen ähnlich wie ich vom Virus des Lightpaintings befallen sind, und der Rest war von den Möglichkeiten des Lightpaintings sehr angetan und beeindruckt, womit die Workshops natürlich ein voller Erfolg waren. Wenn sich noch einmal genug weitere Interessenten finden, die sich auch von dieser „Droge“ infizieren lassen wollen, dann biete ich gerne auch im April noch einmal einen Termin an, selbst wenn in nächster Zeit eher grundlegende Workshops zur Nachtfotografie anstehen, die ich auch im Januar durch eine Groupon-Aktion beworben hatte. Ansonsten folgen selbstverständlich die nächsten Termine im Herbst.