Mai 242016
 
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Alle 2 Jahre im Frühjahr findet in Frankfurt parallel zur Messe „Light + Building“ die Luminale statt. Dieses Jahr war es schon Anfang März um noch vor der Zeitumstellung zu sein und auf diese Weise längere Nächte zu gewinnen. Es ist ein Lichtfest wie beispielsweise das bekannte Festival of Lights in Berlin, aber mit einem ganz anderen Charme, da es hier überwiegend kleine Installationen aber auch beispielsweise Ausstellungen gibt.

Beim letzten mal hatte ich den Fehler gemacht mich nicht richtig darauf vorzubereiten, was ich diesmal anders machte und mir direkt im Programm die Punkte heraussuchte, die mir interessant erschienen. Nur abgesehen von einer Ausstellung, die kurzfristig verlegt wurde, was niemand mitbekommen hatte war die Veranstaltung auch bestens organisiert. Manche Programmpunkte waren zwar enttäuschend, aber durch die bessere Planung bedingt hat mir diese Jahr die Veranstaltung wieder richtig gut gefallen, was auch etwas durch das Wetter unterstützt wurde, da das die gesamte Woche gut mitmachte.

Ein besonderes Highlight war zum Abschluss am Freitag Abend die Leuchtmodenschau der Schule für Mode grafik und Design in Offenbach, die zwar leider recht kurz und schwieirig zu fotografieren, aber genauso beeindruckend war.

Im Folgenden möchte ich einige Impressionen zeigen, die ich im Laufe der Tage abends mitnehmen konnte, wo ich so oder so geschäftlich nach Frankfurt musste.

 

 

 

 

Mai 112016
 
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nachdem der World Pinhole Day 2015 schon völlig ins Wasser gefallen war, machte ich in diesem jahr einen erneuten Anlauf etwas zu organisieren, womit ich auch früher als letztes Jahr anfing und wofür ich auch meinen Fotostammtisch so wie verschiedene Gruppen nutzte, um Interesse für dieses  Thema zu wecken, was mir auch einigermaßen gelungen ist.

Leider machte mir das Wetter wieder einen Strich durch die Rechnung und es war genau der Tag Ende April, wo es nochmals schneite. Trotzdem machten sich 8 hart gesottene auf mit mir in der Hafencity in Hamburg ein Paar Lochplatten-Aufnahmen zu machen. Wir trafen uns während es noch schneite, und fingen an den Magellan-Terrassen an in Richtung Elbphilharmonie zu laufen und setzten dann unseren Rückweg an der Elbe entlang fort, um einige Stunden später wieder am Ausgangspunkt anzukommen. Im Laufe der Tour wurde das Wetter immer schöner und es gab am Ende auch noch schöne Lichtreflexe durch die Sonne, die dann heraus kam. Am Ende benötigten wir dann noch etwas zum Aufwärmen, wo wir dann auf 3 Leute reduziert waren.

Egal wie die Verhältnisse waren hat der Nachmittag Spaß gemacht und ich werde nächstes Jahr wieder probieren etwas Ähnliches zu organisieren. Anbei möchte ich noch ein paar Bilder zeigen, die an dem Tag entstanden sind, auch wenn ich selber nicht so viel zum Fotografieren kam.

 

 

 

 

Feb 292016
 
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Während meines Familienurlaubs über den Jahreswechsel hinweg habe ich mal wieder die Chance genutzt mich ein paar Tage abzusetzen und eine Gegend zu besuchen, wo ich nur vor langer Zeit und damals recht flüchtig war.

Ich flog in die südlichste peruanische Stadt, namens Tacna, und fuhr von dort aus über die Grenze nach Arica, die nördlichste chilenische Stadt. Auch wenn es dort selber einen Flughafen gibt wäre der Aufwand viel größer und der Flug viel teuerer gewesen direkt dorthin zu fliegen, da das nur wie bei den meisten chilenischen Zielen mit einem großen Umweg über die Hauptstadt Santiago möglich gewesen wäre.

Diesmal beschränkte ich mich auf die beiden nördlichsten Städte Arica und Iquique und die Gegend dazwischen,  bzw. die Berge in Richtung bolivianische Grenze.

In den beiden Städten haben mich besonders die farbigen Fasaden und die Straßenkunst fasziniert, weshalb ich mir genau das als fotografisches Thema ausgesucht habe. Dabei war ich in Iquique überwiegend abends und nachts unterwegs um entsprechende Bilder zu machen und in Arica mehr tagsüber. Ansonsten habe ich natürlich, wie nicht anders zu erwarten, in beiden Städten auch einige andere Nachtbilder gemacht.

Der eigentliche Grund bis nach Iquique zu fahren, waren aber die ehemaligen Salperminen Humberstone und Santa Lara, die inzwischen Unesco Weltkulturerbe sind und die ich bereits einmal vor ca. 15 Jahren besucht hatte, aber heute noch einmal mit dem Hintergedanken sehen wollte dort einmal nachts hingehen zu können, wofür ich mir bei dem Besuch auch die Weichen gestellt habe. Wenn ich meine lange angedachten Pläne einer Fotoreise nach Südamerika und besonders Peru einmal in die Tat umsetze, dann wird das sicher ein Programmpunkt werden.

Im Folgenden möchte ich auch einige Bilder zeigen, die an den genannten Orten enstanden sind.

 

 

 

Jan 192016
 
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Im letzten Jahr hatte ich gleich 3 Anlässe für unterschiedliche Effektshootings, die alle viel Spaß gemacht haben und wobei einige schöne Bilder entstanden sind, die ich selber aber bisher noch nicht zeigen konnte.

Zuerst habe ich meinen früheren Studiopartner Sönke Andresen dabei unterstützt ein Mehlshooting durchzuführen, was wir in Neumünster umsetzten, dabei hatten wir die Models Anna,  Jana,  Ramona, Vanessa . Auch wenn es einer der ersten relativ kalten Tage war hatten wir noch Glück, daß es Sonnenschein gab und die Temperaturen nicht so extrem wie am Folgetag in den Keller fielen. Wir machten einige Durchgänge mit Mehl, was durch Lebensmittelfarben eingefärbt war, was aber nicht immer auf den ersten Blick erkennbar war und zum Abschluss probierten wir auch noch ein paar fertige Holy-Farben aus, die sich ganz anderes verwenden ließen.

Einige Wochen später war ich bei Manuel Olze und Thomas Amelung  in Hameln, die sich ebenfalls, so wie ich auch, mit allen möglichen Techniken der Lichtmalerei beschäftigen. Sie haben schon einiges an Erfahrungen mit Feuer sammeln können, wo ich mich bisher noch nicht wirklich herangewagt hatte, aber wo ich auch schon immer Interesse daran hatte und was ich längst mit einem mir bekannten Feuerkünstler schon umsetzen wollte. Ich nahm an dem wunderbaren Abend mit dem tollen Modell Anissa Baddour einige wunderbare Ideen mit, die ich sicher bald mal alleine umsetzen werde und dabei sind auch einige schöne Bilder entstanden, selbst wenn die Räumlichkeiten für manche Bilder nicht optimal waren.

Letztendlich schaffte ich es dann noch gemeinsam mit Larissa von farbelhaft Hamburg unsere gemeinsame Idee eines UV-Shootings umzusetzen, die wir schon bei einem Treffen vor längerer Zeit entwickelt haben. Die Vorbereitungen zu diesem Termin waren etwas mühsam, da wir Models brauchten, die alles mit sich machen ließen und auch noch einen geeineten Raum. Dazu konnte ich Marc von Hacht von Photohights animieren, der so etwas auch gerne ausprobieren wollte und es uns ermöglichte sein Studio zu verwenden. Als Models stellten sich Mawehh , mit der ich schon länger Kontakt hatte und Janus Brodersen, der auch starkes Interesse an UV hatte, gerne zur Verfügung. Es war letztendlich ein langer und aufwändiger Tag, aber die Ergebnisse haben auch etwas ganz Besonderes, selbst wenn ich zum Fotografieren eigentlich noch mehr Zeit gebraucht hätte.

Eine Sammlung der Bildergebnisse aus den oben beschriebenen Shootings möchte ich im Folgenden noch zeigen. Allen Beteiligten dake ich dafür, daß sie das Alles möglich gemacht haben.

 

 

 

 

Jan 192016
 

Ende Juni, Anfang Juli 2015 hatte ich einige geschäftliche Termine, nutzte aber die verbleibende Zeit, um nicht nur geschäftlich unterwegs gewesen zu sein, sondern auch noch etwas fotografieren zu können. Komischer Weise habe ich diesen Bericht noch nicht veröffentlich, daher möchte ich das heute noch nachholen, auch wenn wir schon 2016 haben. Zuerst war ich ein paar Tage in Spanien in der Gegend von Madrid und anschließend im südlichen Österreich.

Bei beiden Aufenthalten nutzte ich die verbleibende Zeit auch um mir Orte anzusehen, die prinzipielle Ziele für Fotoworkshops sein könnten und habe dazu einige schöne Plätze für Landschafts- oder Naturfotografie gefunden. Zumindest in Spanien hatte ich auch die Chance mich mal wieder der Nachtfotografie zu widmen, was ich auch intensiv tat und wovon ich noch getrennt berichten werde.

Im Folgende zeige ich einige bei diesen beiden Reisen entstandene Bilder, die eher  der dokumentarischen Landschafts- und Naturfotografie als der künstlerischen Fotografie zuzuordnen sind, was ich in letzter Zeit in der Form recht wenig gemacht habe.

 

Dez 162015
 
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Am ersten Wochenende im Dezember habe ich seit längerer Zeit und dieses Jahr das zweite mal wieder einen Lightpainting Workshop gegeben, der diesmal wirklich umfassend mit genug Zeit war, was man bei der Langen Nacht der Fotoworkshops in Köln nicht sagen konnte, wo man alles nur Mögliche in 2 Stunden schaffen musste, selbst wenn auch das ein voller Erfolg war.

Diesmal hatte ich den Donnerstag Abend Zeit für eine ausführliche Theorie, wo ich der Gruppe einige Grundlagen nahe brachte, alle möglichen Lichtwerkzeuge vorstellte und die daraus resultierenden Effekte erklärte. Am Freitag ging es dann nach draußen, auch wenn mir meine eigentliche Location kurzfristig wegbrach, da sich Besitzverhältnisse geändert hatten, war es sehr gelungen. Wir hatten bestes Glück mit dem Wetter und so machte es auch gar nichts aus, daß wir von oben ganz ungeschützt waren.

Während des Abends zeigte ich weitere Details verschiedener Lightpainting-Techniken und ließ Teilnehmer mit Interesse selber bestimmte Dinge ausprobieren. Im Laufe des Abends sind dabei einige wunderbare Bildergebnisse entstanden, die mir freundlicher Weise von einigen Teilnehmern auch zur Verfügung gestellt wurden. Am Ende des Abends waren alle begeistert von den Möglichkeiten, die sich durch diese Art von Fotografie ergeben und haben angeregt, daß ich auch an einen weiterführenden Kurs denken sollte. Weitere vergleichbare Kurse habe ich momentan für den 17. und 18. März 2016 wieder an der VHS in Neumünster und am 28. Juni 2016 im Rahmen des World Bodypainting Festivals 2016 in Pörtschach am Wörthersee geplant.

Von den Bildergebnissen, die die Teilnehmer gemacht haben möchte ich im Folgenden einige zeigen und bedanke mich bei Bianka Kapischke, Ilona Burns, Sascha Timpe, Marco de Jong, Nicole Kalweit und Rüdiger Lettau, daß Sie mir dafür Ihre Bilder zur Verfügung gestellt haben.

 

 

Dez 112015
 
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Lange habe ich die Sichtung und Bearbeitung meiner Bilder des Herbstes 2015 vor mir hergeschoben, da ich mich um vieles Anderes, wie beispielsweise Bilder von Shootings und Vorbereitung eigener Workshops kümmern musste, aber noch pünktlich vor Beginn des eigentlichen Winters habe ich auch alle Herbstbilder fertig und möchte auch einige davon zeigen.

Ein paar Ausnahmen habe ich ja  schon in meinem Bericht über Altoptiken gezeigt, die ich wegen meines Vortrages beim Fotostammtisch in Hamburg schneller fertig bekommen musste. Die Bilder sind von Anfang Oktober bis Mitte November bei verschiedenen Gelegenheiten teilweise in Brandenburg, im Harz, in der Lüneburger Heide aber auch in der näheren Umgebung von Hamburg entstanden.

Der Herbst ist in meinen Augen fotografisch immer eine tolle Jahreszeit, wenn dazu das Wetter passt und man schöne Tage hat, dazu kommen noch Gewohnheiten in der Natur wie die Vogelzüge (besonders Kraniche und Gänse, aber auch Stare), die immer sehr beeindruckend sind und die ich diesmal am Günzer See und am Linumer Bruch beobachten konnte. Dazu war, wie sich an den Bildern unschwer erkennen lässt, der Herbst im Jahr 2015 selbst in Norddeutschland recht schön und farbenprächtig und man fühlte sich fast wie in einen richtigen „Indian Summer“ versetzt.

Eine Auswahl aus den vielen wunderbaren Bildergebnissen und  ganz unterschiedlicher Fotografietechniken und Kamera-Objektivkombinationen möchte ich im Folgenden noch zeigen.

 

 

Nov 162015
 
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In letzter Zeit haben sich mal wieder viele noch nicht wirklich beachtete Bilder angesammelt, ein Teil davon sind Nachtfotografien, die besonders im Rahmen von speziellen Nacht-Events in Städten entstanden sind.

Der Herbst und Winter ist wie üblich die Zeit der Lichterfeste. Aus dem Grunde hat diese Zeit eigentlich erst begonnen, aber aktuell sehe ich auch keine Möglichkeit weitere Feste zu besuchen, die mich schon lange interessieren würden, daher nutze ich dies schon einmal für eine kleine Zusammenstellung.

Hierbei wären besonders der Blue Port in Hamburg, wo in letzter Zeit alle 2 Jahre durch den Künstler Michael Baatz der Hafen und teilweise auch Teile der Hamburger Innenstadt blau beleuchtet werden und das Festival of Lights in Berlin, welches schon zu einer jährlichen Institution geworden ist, zu nennen. Außerdem gab es vom Energieberg in Wilhelmsburg einmal die Chance den Skytrail nachts zu besuchen und zusätzlich war auch noch ein Stammtischtermin, wo ich auch wieder einige Dinge nachts ausprobieren konnte.

Abgesehen von den eigenen Bildern habe ich in letzter Zeit zu dem Thema auch wieder einige Workshops in Hamburg und Neumünster gegeben und einige weitere stehen für den Rest des Jahres auch noch an. Dabei wären besonders Lightpainting bei der VHS in Neumünster, eine Fototour über den Hamburger Dom mit Feuerwerk und eine Fototour über Weihnachtsmärkte zu nennen.

Im Folgenden möchte ich einige Bilder zeigen, die im Rahmen dieser 4 Anlässe entstanden sind.

 

 

 

Okt 082015
 
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Beim Hamburger Fotostammtisch im Oktober 2015 habe ich die Verwendung von Altoptiken und Tricklinsen auf modernen Spiegelreflex- und Systemkameras vorgestellt und einige Tipps und Anregungen zur Verwendung, sowie Hinweise gegeben worauf man achten sollte.

Bei der Verwendung von Altoptiken ist zu beachten, daß sowohl die Blende als auch der Fokus manuell am Objektiv eingestellt werden müssen. Das bedeutet für die Belichtungssteuerung, daß man die Zeitautomatik oder den voll manuellen Modus verwenden muss. Ich persönlich bevorzuge zur Verwendung von Altoptiken Spiegellose Kameras (Sony E-Mount und MfT), da man hier bessere Kontrollmöglichkeiten hat um den Fokus festzulegen (Fokuslupe, Kantenanhebung) als mit herkömmlichen Spiegelreflexkameras.

Auch wenn ich über Nachfotografie und Lichtmalerei zu Altoptiken gekommen bin, verwende ich diese inzwischen überwiegen für etwas spezielle Bilder, wo ich keinen größeren Wert auf exakte Schärfe lege, sondern eher den Stil dieser Optiken mit dem etwas eigenen Bokeh bevorzuge, was sich besonders bei Naturbildern – gerade im Herbst wenn sich die Blätter färben – und bei Personenaufnahmen mit entsprechendem Hintergrund anbietet.

Für den Vortrag habe ich einige Beispielbilder für verschiedene Objektive zusammen gestellt. Diese möchte ich im Folgenden auch nochmals zeigen.

Helios 44:

 

Jupiter 9 +12:

 

Pentacon 100+135:

 

Pentax 50+100+300:

 

Zeiss Tessar 50:

 

Meyer-Görlitz Trioplan 100:

 

Objektive mit gedrehter Frontlinse (Helios 44 + Varexon 35):

 

Lochblende:

 

Lensbaby:

 

Subjektiv:

 

 

 

Sep 192015
 
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Irgendwie fehlen mir hierzulande im Normalfall die wirklichen Chancen schön der „echten“ Nachtfotografie nachzugehen, da einfach im Umkreis einer Großstadt wie Hamburg mit entsprechender Lichtverschmutzung und in einer Gegend mit absolut nicht zu zuverlässigen Wetter, wo jeder längerfristige Plan im Keim erstickt wird, sich die Möglichkeiten an einer Hand abzählen lassen.

Zumindest hatte ich dieses Jahr schon ein paar mal an verschiedenen Orten Spaniens dies nachzuholen, auch wenn nicht immer mit wirklich viel Ruhe. So konnte ich die schönste Chance auf La Palma, mit dem klarsten Sternenhimmel leider nicht in dem Maße nutzen wie mir lieb gewesen wäre, trotzdem sind dort auch ein paar Bilder entstanden, ebenso wie bei einem Besuch in Belchite Viejo mit Mario Rubio und ein paar Tagen in der Gegend von Madrid.

Im Folgenden möchte ich nun ein paar Bilder davon zeigen.