Aug 022015
 

Im Rahmen des Bodylightpaintings, was Erasmo und ich zusammen als Workshop auf dem World Bodypainting Festival in Pörtschach gegeben haben (siehe auch http://blog.jows-fotografie.de/bodylightpainting-workshop-auf-dem-wbf2015), entstand auch die Idee sich auf dem Fest mit dem Thema Lightpainting an sich zu beteiligen.

Hier kam uns die Methode eines Photocalls, wie wir es schon mehrfach gesehen haben und wie es besonders in Spanien verbreitet ist, als besonders passend vor. Um nicht direkt ins kalte Wasser springen zu müssen, nahmen wir an einem der Hauptabende des Festivals in Kauf diesen nicht miterleben zu können und einen Test zu machen wie wir in dieser Form zusammen arbeiten können.

Es war recht schwierig auf dem Festivalgelände eine geeignete Lokation zu finden, da es überall sehr helle Lichtquellen gab, die natürllich bei diesen Plänen störend wirkten. Letztendlich fanden wir doch einen Platz, wo wir allerdings einige male auch die Aufnahme abbrechen und neu beginnen mussten, da immer mal ein Auto vorbeikam, welches mit den Scheinwerfern natürlich genau in die Kamera leuchtete.

Auch wenn der Abend so ganz anders verlief als die „normalen“ Festabende hatten wir viel Spaß dabei und den Eindruck, daß der Test mehr als erfolgreich war, da wir Leute mit dem Thema Lightpainting konfrontierten, die sich aus den reinen Worten keinen Reim machen konnten und von den Ergebnissen umso begeisterter waren.

Wir hoffen in diesem Rahmen auch den Einen oder Anderen interessiert gemacht zu haben und das ganze Vorhaben bei nächster Gelegenheit in ganz anderem Umfang durchführen zu können. Einen kleinen Eindruck davon möchte ich noch mit den Bildern im Folgenden geben.

 

 

Die Fotos sind entstanden unter der Mithilfe von:

Erasmo Daaz, Ivette Palacios, Daniela Casuneanu, Lara Lee, Chan Hee Park, Kai Yiu, Hayane Jang, Mike J. Shane, Wolfgang Reicherter, ….

Ich möchte allen danken, die trotz des parallelen Festivals so schön geduldig waren und  Model standen oder mich bei der Umsetzung der Fotos unterstützten, die alleine so nicht möglich gewesen wären.

 

Jul 202015
 

Ich hatte zwar letztes Jahr schon einmal während einer Veranstaltung Fotos eines anderen Fotografen gesehen, die er beim World Bodypainting Festival gemacht hatte, allerdings hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch kein Auge dafür und nahm sie nur als interessant wahr.

Diese Einstellung änderte sich als sich die Wege von Erasmo Daaz, der sich dem Bodylightpainting verschrieben hat und mir kreuzten, da ich von seinen Ideen so begeistert war. Durch ihn bedingt bekam ich auch einen ersten Kontakt zur globalen Familie der Bodypainter. Aus diesem Grunde fand ich es sehr schade, daß dieses Jahr diese Veranstaltung auf die gleichen Tage fallen sollte wie der Lightpainting Kongress in Oviedo. Als ich nun hörte, daß dieser im Jahr 2015 doch nicht stattfinden konnte wusste ich nicht ob es eine gute oder schlechte Nachricht war.

Ich nahm die gute Seite der Absage und entschied mich direkt die Chance zu nutzen um zum World Bodypainting Festival nach Pörtschach zu fahren, von dem mir sehr viel Gutes erzählt worden war und nutzte die Chance dies noch mit ein paar Tagen Urlaub in Kärnten zu verbinden. Außerdem unterstützte ich Erasmo noch aus fotografischer Sicht bei seinem Workshop Bodylightpainting, was wir so in Zukunft auch durch die gute Ergänzung bei Workshops zu diesem Thema fortführen möchten. Dazu wird es noch einen getrennten Artikel mit Bildergebnissen geben.

Auf dem Bodypainting Festival hat man als Fotograf gute Chancen interessante Bodypaintings abzulichten, auch wenn man natürlich am Besten dran ist, wenn man eine direkte Kooperation mit einem Bodypainter und entsprechenden Models eingeht. Zumindest kann man auch anders an allen möglichen Stellen beobachten, wo teilweise unglaubliche Bemalungen entstehen und diese direkt bei der Entstehung ablichten oder warten, bis die Kunstwerke fertig gestellt sind und die Models sich gezielt Fotografen zur Schau stellen.

Der Höhepunkt eines jeden Tages ist natürlich die Bühnenshow abends, wo die Ergebnisse des Tages nochmals präsentiert werden, um anschließend oder bis zur Abschlussveranstaltung beurteilt und die Besten prämiert zu werden. Hier gab es die Tage auch ganz tolle Shows!

Im Folgenden möchte ich eine Serie von Bildbeispielen zeigen, die alle im Rahmen des World Bodypainting Festivals 2015 (#WBF2015) in Pörtschach mit ganz unterschiedlichen tollen Modellen entstanden sind, die an diesem wunderbaren Event teilgenommen und sich bewusst präsentiert haben.

 

 

 

Nov 212014
 

Nachdem die Tage langsam richtig kurz sind und das Wetter auch nicht mehr zuverlässig mitmacht, wollte ich mich mal aufraffen einige Herbstbilder aus den letzten Wochen zu zeigen.

In dieser Zeit habe ich mich relativ viel mit Altoptiken oder auch „anderen Tricklinsen“ auseinander gesetzt. Ich habe lichtstarke C-Mount-Objektive, sowie ein Lomografieset auf der Panasonic G6 ausprobiert, wo einige schöne Ergebnisse herausgekommen sind, schönere Ergebnisse habe ich aber mit dem Vollformatsensor der Sony A7 bekommen, worauf ich verschiedene analoge Pentax-Objektive, 2 Modelle des Helios 44, ein Pentacon 135mm und verschiedene Jupiter-, Minolta MD- und … Objektive adaptiert habe. Dazu habe ich noch verschiedene Optiken mit dem Lensbaby Composer (eigentlich für Sony A) ausprobiert. Auch dieser macht auf der A7 viel Spaß, womit man sogar ganz ordentlich Street-Fotografie betreiben kann, da sich die Größe in Maßen hält.

Der Vorteil beider verwendeter Kameras, die beide Spiegellose Kameras sind, ist das relativ kleine Bayonett, wodurch sich so gut wie alle Altoptiken adaptieren lassen. Beide Kameras sind dafür sehr gut geeignet, haben aber durch die verschiedenen Sensorgrößen ganz unterschiedliche Charakteristika. Alle Objektive lassen sich im Prinzip mit beiden Kameras verwenden, allerdings hat man bei den C-Mount-Objektiven auf der A7 das Problem nicht die vollständige Sensorgröße ausnutzen zu können.

Die folgenden Bilder sind bei verschiedenen Ausflügen während der letzten Wochen in Schleswig-Holstein, im Weser-Bergland und in Berlin entstanden und viel aber nicht ausschließlich mit oben genannten Linsen aufgenommen. Es hat immer wieder viel Spaß gemacht und ich bedauere es sehr, dass diese so schön bunte Jahreszeit jedes Jahr wieder so kurz ist und man nicht zu Allem kommt, was man gerne an fotografischen Projekten umsetzen möchte.

 

 

Okt 082014
 

Als ich im Sommer Plakate mit der Ankündigung des Festprogramms zur 550-Jahr-Feier in Ellerbek vom 12.-14.09.2014

sah fiel mir direkt die Ankündigung eines Feuerwerks im Rahmen der Feierlichkeiten ins Auge. Als Nachtfotograf mit großem Interesse an Feuerwerken, zu welchem Thema ich auch schon Fotoworkshops gegeben habe, war mir sofort klar, dass ich ein Feuerwerk was so direkt vor der Haustüre natürlich fotografieren musste. Aus diesem Grunde schrieb ich an die angegeben e-Mail-Adresse um weitere Details zu erfahren und schon entsprechend planen zu können.

Einige Zeit später bekam ich einen Anruf von Heinz-Martin Timm, dem Vorsitzenden des Heimatvereins Ellerbek e.V.  und Leiter des Festkommitees zur 550-Jahr-Feier. Bei diesem Telefonat bekam ich die grundlegenden Informationen zum Feuerwerk und den Aktivitäten. In der folgenden Zeit folgten weitere Telefongespräche und auch irgendwann die Frage, ob ich vielleicht auch weitere Fotos im Rahmen der Festaktivitäten machen würde. Da ich den 13. September zwar schon einige andere Pläne hatte, aber die Anfrage abgelehnt hatte, ob ich an dem Tag ein Tanzevent fotografieren wolle, hatte ich zumindest die Möglichkeit bei der Auftaktveranstaltung einige Bilder zu machen. Dazu hatte ich tagsüber die Chance während der offenen Türen von Ellerbeker Betrieben auch den einen oder anderen zu besuchen und auch dort ein paar Bilder zu machen.

Da ich genug Randinformationen zum Feuerwerk hatte und mich am Ort des Geschehens ein paar Tage vorher schon einmal umgesehen hatte, um zu sehen von wo auch man am besten Bilder machen könne, suchte ich abends gemeinsam mit meiner Frau genau diesen ausgesuchten Platz auf, der nicht mitten im Geschehen lag. Als andere Leute, die auf dem Weg zum eigentlichen Veranstaltungsort waren, uns dort mit Stativ und mehreren Kameras stehen sahen wurde es um uns herum immer voller. Im Endeffekt sollte ich aber wirklich recht behalten, dass man das Feuerwerk mit den besten Stimmungen von dort sehen konnte, auch wenn leider während des Feuerwerkes die Straßenbeleuchtung eingeschaltet blieb. Auf jeden Fall war es ein tolles Feuerwerk und es sind auch ein paar schöne Bilder dabei entstanden.

Nach dem Feuerwerk wurde ich noch einmal von Hr. Timm in der Harbig Halle angesprochen, dass die Informations-Zeitschrift „Dorfgeflüster“  großes Interesse an Feuerwerksfotos hätte. In der darauffolgenden Woche nahm ich dann auch Kontakt mit der Redakteurin Danuta Szczesniewski mit der ich mich im Anschluss daran auch noch traf um zu besprechen, welche Bilder und in welcher Form in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift, die am 7. Oktober in den Haushalten der Orte verteilt wurden, abgedruckt werden könnten. Letztendlich wählten wir gemeinsam viele Bilder aus, die unter anderen Bildern für einen langen Bericht über das Fest verwendet wurden und die Titelseite des Heftes vollständig gestalten.

Unabhängig von der Veröffentlichung dieser Bilder nutzte Hr. Timm auch noch die Gemeindeversammlung der Gemeinde Ellerbek, die am 25.09.2014 stattfand und stellte dabei eine Pinwand mit verschiedenen Bildern der Feierlichkeiten auf, wobei auch einige der später im Dorfgeflüster veröffentlichten Bilder und auch einige andere meiner Bilder zu sehen waren.

Um die Gesamtheit der Bilder auch allgemein zugänglich zu machen, habe ich mich jetzt noch zu diesem Blogeintrag entschlossen, wo ich im Folgenden alle einigermaßen ordentlichen Bilder ohne sie noch irgendwie weiter zu optimieren hochgeladen habe und mich natürlich auch über Rückmeldungen freue besonders wenn jemand Bilder, die von ihm gemacht wurden zur eigenen Nutzung verwenden möchte. Falls die Verwendung des einen oder anderen Bildes nicht im Sinne der abgebildeten Person sein sollte bitte ich um kurze Mitteilung und werde das entsprechende Bild umgehend aus der Galerie entfernen.

 

Jun 112014
 

Seit ich bei den Buxtehuder Fotofreuenden im März 2014 auf der Festung Grauerort (http://www.grauerort.com/) einen Lightpainting-Workshop gegeben hatte (http://www.buxtehuder-fotofreunde.de/lightpainting-2014.html) habe ich immer wieder Kontakt mit Hannlore Schneidereit (http://www.blende007-photo.de/), die unter anderem auch die Webseite der Festung Grauerort pflegt und sich dort sehr stark engagiert.

Auf diesem Wege habe ich auch mitbekommen, dass es dort immer wieder recht interessant klingende Veranstaltungen gibt, wobei mich von den aktuellen Veranstaltungen die Festungstage (17./18. Mai 2014) besonders interessierten und ich auch eine Veranstaltung des Fotostammtisch Hamburg daraus machte und so auch einige Mitglieder von dort den Weg auf die Festung fanden.

Ich selber habe den 18. Mai dort relativ ausgiebig verbracht. Es war ein ziemlich abwechslungsreicher Tag bei wunderbarem Wetter, wo man praktisch in die Kaiserzeit versetzt wurde. Man konnte Schußübungen, genauso wie Feuerlöschübungen, Vorstellung von Uniformen und eine Modenschau mit der Mode der damaligen Zeit und Vieles mehr bestaunen. Ein besonderer Höhepunkt am Sonntag war die Ankunft des Kaisers höchstpersönlich, was ich mir natürlich nicht entgehen lassen wollte und dem entsprechend trotz des nicht ganz schönen Weges dorthin relativ früh auf der Festung war.

Ein paar Impressionen dieses tollen Events, welches jedes Jahr dort gefeiert wird finden sich im Folgenden.

 

Apr 262013
 

Früher hat mich die Personenfotografie gar nicht interessiert und das blieb auch so bis ich zur digitalen Spiegelreflexfotografie kam. Die einzige Ausnahme waren bestimmte Situationen auf Reisen, wo es dazu gehörte das geschehen auf Straßen oder Märkten abzubilden um ein bereistes Land entsprechend zu portraitieren, was aber ja auch eher Streetfotografie als Personenfotografie ist. Dem widme ich mich heute aus rechtlichen Gründen eher weniger, da ich nicht mit Verträgen in der Hand durch die Straßen laufen und fragen möchte, bevor ich den Auslöser drücke.

Mit der  digitalen Spiegelreflexfotografie kam aber ein Umdenken in meinen Interessen und damit wurde die Personenfotografie plötzlich interessant. Dies lag sicher auch an der Art wie ich wieder zur Fotografie kam und dass sich dabei einige Chancen ergeben haben in einem Studio zu fotografieren. Dazu kam, dass ich in letzter Zeit immer mal für spezielle Events gefragt wurde, ob ich nicht fotografieren könnte und auch immer mal wieder die Chance hatte in Studioumgebungen zu fotografieren, was auch den Wunsch nach einem eigenen Studio hervorgerufen hat, den ich durch Beteiligung an einem Studio seit März 2013 erfüllen konnte.

Die erste Veranstaltung, die in die oben genannte Richtung ging, war ein 70. Geburtstag mit über 100 Gästen. Hier gönnte sich das Geburtstagskind nachmittags den Luxus einen Fotografen für Familienbilder zu beauftragen während ich dann die Abendveranstaltung fotografisch begeleitete. Als dann plötzlich meine Ergebnisse ansehnlicher waren als die des „angeblichen“ Profis wurde ich darauf gebracht mir doch zu überlegen, ob ich nicht doch einmal in diese Richtung gehen sollte, was sicher auch das Interesse beeinflusst hat.

Nach dieser Erfahrung sagte ich Anfragen für Event- und Personenfotografie nicht mehr direkt ab, beschäftigte mich theoretisch mit Möglichkeiten und nahm an einigen Fotografie-Events teil, wo es darum ging Personen abzulichten. Außerdem fotografierte ich eine vollständige Hochzeit im weiteren Bekanntenkreis, selbst wenn es mir davor etwas komisch zu Mute war, aber das Endergebnis bestätigte mich, dass es gut war es zu machen.

Vor der Hochzeit bereitete ich mich selbstverständlich auf das Event entsprechend vor und bei meinen Recherchen stieß ich auf die Aussage „entweder man fotografiert eine Hochzeit und möchte es nie wieder oder man ist begeistert davon“. Da ich mich nach der ersten tollen Erfahrung, die zwar sehr anstrengend war aber auch sehr viel Spaß gemacht hat, nicht zu der ersten Gruppe zähle, gehe ich davon aus, dass ich zur zweiten Gruppe gehören muss und würde gerne diese Erfahrung auch noch bestätigt wissen. Aus diesem Grunde würde ich sehr gerne wieder eine vollständige Hochzeit mit den schönsten Momenten in besonderen Bildern festhalten.

Auch wenn ich inzwischen schon verschiedenartige Erfahrungen in der Event- und Personenfotografie, die ja indirekt in der Eventfotografie enthalten ist, sammeln konnte, stehe ich hier natürlich noch relativ weit am Anfang und probiere gerne Dinge aus. Hier kommen mir häufig meine weiteren in letzter Zeit gesammelten Erfahrungen zu Gute, wo es darum geht Dinge besonders darzustellen und nicht nur zu fotografieren, bzw. einfach zu knipsen.