Mrz 312017
 

In den letzten Monaten kam ich nicht wirklich dazu selber etwas zu fotografieren, da ich sehr mit Fotoworkshops, besonders in Neumünster beschäftigt war und die mich zeitlich sehr stark gebunden haben und worüber in nächster Zeit noch ein Bericht hier folgen wird, da teilweise ganz tolle Bilder entstanden sind, die die Teilnehmer mit freundlicher Weise zur Verfügung stellen. Dazu betreue ich seit Anfang des Jahres 4 regelmäßige Foto AGs, 3 davon am Kunsthaus in Schenefeld und eine in Brokstedt.

Dazu haben Bernd Willeke und ich begonnen monatliche Tage des offenen Studios zu organisieren. Bernd und ich teilen uns inzwischen seit über einem Jahr das Fotostudio in der Dehnhaide 85 in Hamburg, was übrigens auch als günstiges Mietstudio verfügbar ist. Wer Interesse daran hat kann gerne einmal zu so einem Tag des offenen Studios kommen, welches meistens am letzten oder vorletzten Dienstag des Monats stattfindet, je nachdem wie wir es uns einrichten können.

Für die Foto AGs und natürlich auch für anstehende Fotoworkshops teste ich immer wieder neue Themen aus und in diesem Rahmen sind einige Bilder entstanden, die ich hier heute zeigen möchte. Hier habe ich in letzter Zeit immer mal wieder das Studio genutzt, um nicht nur Personen zu fotografieren, sondern auch mit anderen Dingen zu experimentieren. Besonders gefallen haben mir dabei Anfang des Jahres die Ergebnisse meiner Tests mit Rauch und Lightpainting-Stilleben. Brennende Blumen, wo ich mal über ein Foto gestolpert war und das unbedingt ausprobieren wollte, muss ich unbedingt noch sichten. Viele weitere Ideen liegen noch unangetastet auf Halde und ich hoffe ich werde die meisten bis zu meinem geplanten Workshop mit fotografischen Experimenten im Herbst mal umgesetzt haben.

 

Sep 062016
 

Wie letztes Jahr auch war ich wieder beim World Bodypainting Festival in Pörtschach am Wörthersee, wo ich dieses Jahr 2 Workshops gab, zuerst am Dienstag meinen eigenen Workshop mit dem Thema „Einführung in die Lichtkunstfotografie“ und am Mittwoch wieder gemeinsam mit meinem spanischen Freund Erasmo Daaz das Thema „Bodylightpainting“, wovon ich hier auch schon berichtet habe.

Die Festival-Haupttage bestanden wie immer auch aus den Weltmeisterschaften im Bodypainting. Außerdem gab es den ganzen Tag über verschiedenste künstlerische Installationen und aktionen, so wie Bühnenshows auf einigen kleinen Tribünen und der Haupttribüne. Die Haupttribüne wurde dann auch wieder abends für Präsentation der besten Bodypaintings mit entsprechender Show und weiteren Events genutzt, wo es auch Konzerte wie beispielsweise das von Glasperlenspiel gab.

Wie auch im vorherigen Jahr habe ich mir wieder den Luxus eines Fotopass gegönnt, mit dem man einige Vorzüge auf dem Festival besitzt. Die beiden dabei für mich herausragenden Punkte sind der Fotografenbereich und die spezielle Pressegasse bei den Shows. Durch den Fotografenbereich müssen alle Modelle nach der Beurteilung durch die Jury durch, weshalb man im Prinzip jedes Modell auch vor die Linse bekommen kann. Dies funktioniert entweder an den dort installierten Hintergründen, die Studiobedingungen mit Tageslicht bieten oder direkt am Seeufer, was auch viele dankbare Motive liefert.

In der Pressegasse bei den Shows steht man vor dem gesamten Publikum und direkt an der Bühne, wo man einen viel besseren Blick hat. Leider ist dieses Jahr die UV-Show etwas „entgleist“, da diese eigentlich an der Seite der Bühne stattfinden soll, wo auch die Jury platziert ist und man einen noch viel besseren Blick als direkt vor der Bühne hat. Die Hauptmenge der Performances, die dort gezeigt wurden, waren allerdings so komplex, dass die Künstler diese lieber auf der Hauptbühne zeigen wollten. Dies hatte zur Folge, dass alle Fotografen genauso wie die Jury sehr weit entfernt standen und es schwierig war gute Bilder zu machen, da man bei wenig Licht mit kurzen Belichtungszeiten arbeiten musste um lange Brennweiten halten zu können. Hier war ich um meine A7s richtig dankbar, weil sich mit ISO 12800 auch noch Belichtungszeiten von 1/200-1/300 Sekunde gut erreichen ließen, trotzdem war es auch schwierig.

Im großen und Ganzen war das Fest aber wieder sehr schön und auch interessant, da ich alte Bekanntschaften wieder getroffen habe und neue machen konnte, bzw. bestimmte Leute einmal sehen konnte, von denen man nur auf virtuellem Wege wusste, dass sie existieren.

Als ich hörte, dass dieses Jahr das World Bodypainting Festival nicht das einzige internationale Festival der Art ist und auch ein Europäisches Bodypainting Festival stattfindet, was auch noch in Keukenhof war, fasste ich den Entschluss dort auch hinzufahren. Hier übte ich mich auch mal selber im Malen, was viel Spaß gemacht hat und auch geholfen hat die gewisse Hemmschwelle zu überwinden. Den Rest des Festivals sah ich mir diesmal aber nur wie ein „richtiger Zuschauer“ an und war auch richtig froh, da mein Eindruck war, dass sich ein Fotografenpass in Pörtschach sehr viel mehr lohnt. In dieser Kombination könnte ich mir aber auch eine erneute Teilnahme vorstellen, falls der erste Versuch allgemein als erfolgreich eingestuft wurde und das Festival wieder stattfindet.

Im Folgenden möchte ich einige Bilder zeigen, die bei den beiden Festivals entstanden sind:

 

 

 

 

Jun 102016
 

Ende Juni bis Anfang Juli findet wieder das World Bodypainting Festival in Pörtschach am Wörthersee/Kärnten statt. Das Festival ist gleichzeitig Weltmeisterschaft im Bodypainting. Der Name lässt es ja schon irgendwie vermuten, daß dieses Festival auch für Fotografen interessant ist, allerdings wird einem daraus der ganze Umfang nicht wirklich klar. Ebenso wie für Fotografen ist dies natürlich auch für Modelle, die längst schon einmal ein Bodypainting ausprobieren wollten eine Chance, da es auch hier für die verschiedensten Aktivitäten eine Modellbörse gibt und auch immer wieder posingsichere Modelle gesucht werden.

Es gibt vom Montag 27.06.2016 bis Donnerstag 30.06.2016 ein Vorprogramm mit verschiedenen Workshops, wo auch einige Angebote ganz speziell für Fotografen gemacht sind oder andere eine Mischform aus Bodypainting und Fotografie darstellen. Ich selber gebe dabei auch einen eigenen Workshop zur Lichtkunstfotografie bzw. Lightpainting und gemeinsam mit meinem spanischen Freund Erasmo Daaz Bodylightpainting. Die Information über alle reinen Fotoaktivitäten finden sich hier: http://www.bodypainting-festival.com/de/fotoinfo/festival-fototage.html .

Das eigentliche Festival mit den Weltmeisterschaften findet dann am Wochenende vom Freitag 01.07.2016 bis Sonntag 03.07.2016 statt. Hier bieten sich unzählige Motive, da man als Festivalbesucher direkt zusehen kann wie jedes einzelne Modell aufwändig für die Preisvergaben am Abend vorbereitet wird und man zusätzlich die Chance hat schon fertige Modelle abzupassen, die dann meistens auch sehr gerne posieren. Die Ausscheidungswettkämpfe und die Preisvergabe an sich finden dann auf einer riesigen Bühne und mit sehr viel Aufwand statt.

Wer sich anstatt des „normalen“ Festivaltickets, welches es für einen Tag oder die ganze Zeit gibt, einen teuereren Fotografenpass leisten will hat damit einige Vorzüge. Die entscheidensten sind folgende:

1) Es gibt einen speziellen Fotografenbereich mit mehreren unterschiedlich gefärbten „Studiohintergründen“ wo jedes einzelne Model, welches fertig ist vorbei geführt wird und spezielle Posen einnimmt. Hier sind erfahrungsgemäß tolle Bilder zu machen. Ansonsten liegt der Fotografenbereich auch auf einem baumbestandenen Teil der Festivalhalbinsel und direkt am Wasser, wo es viel Schilf gibt und was sich auch zum Fotografieren sehr gut eignet.

2) Bei den Abendveranstaltungen gibt es eine spezielle Gasse für Fotografen, die sich direkt an der Bühne befindet und wo man einen viel besseren Blick hat und näher am Geschehen ist als mit einem „normalen“ Festivalticket.

3) Einzelne (eher grundlegende) Fotoworkshops aus dem Akademie-Programm sind schon direkt im Fotopass enthalten und müssen nicht mehr zusätzlich bezahlt werden.

Links zu Bildergebnissen von 2015 finden sich hier:

Workshop Lichtkunstfotografie

Workshop Bodylightpainting

Lightpainting auf dem WBF 2015

Bodypaintings vom WBF 2015

 

 

Mrz 282013
 

MeinInteresse zur Fotografie ist schon sehr alt und ich habe es wohl auch von zu Hause mitgenommen, da schon mein Vater immer eine gute alte Spiegelreflex-Kamera sein Eigen nannte und viel fotografierte.  Ich persönlich schloss mich dem an und während den Studienzeiten, wo ich eine Leidenschaft für Fernreisen entdeckte kristalliersierte sich natürlich die Kombination zwischen den beiden heraus, wo ich dann immer eine größere Sammlung an Diafilmen herumschleppte. Während des „normalen“ Lebens zu Hause lag die Kamera mehr im Schrank, außer es gab  mal eine schöne Sportveranstaltung, wo ich nicht selber teilnahm und daher genug Zeit für die Fotografie hatte.

Schon sehr früh (1996) stieg ich mit einer ganz einfachen Casio-Digitalkamera in die Welt der digitalen Fotografie ein und war besonders von der Größe und der Leistungsfähigkeit dieser Kameras begeistert, besonders als ich mein Spektrum zu Bridgekameras hin erweiterte.   Allerdings musste ich auch immer wieder feststellen, daß man trotzdem an die Grenzen gelangte, war aber überwiegend mit den Ergebnissen mehr als zufrieden und empfahl auch über lange Zeiten immer Bridgekameras weiter, da ich diese als einen schönen Kompromiss sah. Dies war damals auch der Punkt als ich die Verwandtschaft zwischen der Fotografie und meinem Beruf in der digitalen Bildverarbeitung entdeckte.

Als dann die digitalen Spiegelreflexkameras erschwinglich wurden und auch manche Features boten, die man vorher nur von Bridgekameras kannte, wagte ich endlich wieder den Einstieg in die digitale Spiegelreflexfotografie. Von der Zeit an ging ich zu verschiedensten Veranstaltungen und nahm an allen möglichen Seminaren zu Spezialthemen in der Fotografie teil und begann auch einfach mal Dinge „nur“ auszuprobieren und mich einige Stunden einfach so mit dem Fotografieren zu beschäftigen. Im Laufe der Zeit musste ich feststellen, daß dies  mehr als nur ein Hobby sein könnte und bin dabei mir auf diesem Wege ein zweites Standbein zu schaffen.

Seitdem habe ich auch fast immer eine Kamera dabei egal was  ich unternehmen und kann mir gar nicht mehr vorstellen ohne Kamera aus dem Haus zu gehen, da man immer wieder Dinge entdeckt, die nur im Moment ein Motiv sein können, was ein fotografsch sehender Mensch wahrnimmt.  Hier beschränke ich mich natürlich nicht auf meine DSLR, sondern suche eher nach Kompromissen, die aber in eine Tasche passen. Über langere Zeit waren hier Kompaktkameras mit lichtstarken Objektiven meine Favoriten, bis ich im Jahr 2012 im Rahmen der Photokina und eines Wettbewerbgewins zu einer sehr kleinen MFT-Kamera kam und von der natürlich begeistert bind, da sie fast nicht größer als eine Kompatkamera ist, aber einen viel größeren Sensor besitzt und viele Mölichkeiten eröffnet.

In den folgenden Wochen werde  ich probieren meine Hauptinteressengebiete im Anschluß etwas vorzustellen.

Mrz 212013
 

Kreative Personen-, Natur- und Kunstfotografie in Hamburg und Schleswig-Holstein:

JOWS Fotografie ist ein Subunternehmen der JOWS System Solutions GmbH um Services der Fotografie anzubieten. Über JOWS Fotografie werden Dienstleistungen im Rahmen der Fotografie angeboten. Dazu gehören Auftragsarbeiten (TfP oder Pay), Weitergabe von Wissen durch Fototouren oder Workshops, sowie die künstlerische Fotografie durch Finart-Prints.

Personenaufnahmen können Outdoor OnLocation oder in Studios durchgeführt werden. Neuerdings besteht eine Partnerschaft mit SH-Fotografen in Neumünster und eigenem Studio. Für Studioaufnahmen kann außerdem auf mehrere andere Studios als Mietlocations im Raum Hamburg/Schleswig-Holstein zurückgegriffen werden. Außerdem ist auch eine mobile Lichtanlage vorhanden, die an so gut wie jedem gewünschten Ort zum Einsatz kommen kann.

Die JOWS System Solutions GmbH wurde von ihrem Gesellschafter Geschäftsführer Jörg Schmidt im Jahre 1999 gegründet, um eine rechtliche Basis für geschäftlichen Aktivitäten zu besitzen und die Kunden, sowie sich selber im Rahmen der Deutschen Gesetzgebung abzusichern.

Mrz 212013
 

Jörg Schmidt kam schon im Alter von 8 Jahren in Kontakt mit der Fotografie als er seine erste Kamera geschenkt bekam, einige Jahre später war die erste Spiegelreflexkamera fällig, die damals selbstverständlich manuell zu bedienen war. Seitdem setzte sich die Leidenschaft zur Fotografie mit Höhen und Tiefen kontinuierlich fort und durchlief alle Stufen der Entwicklung in der Fotografie.

Als digitale Spiegelreflexkameras auch für Privatleute erschwinglich wurden, nahm das Interesse schlagartig zu und ist auch bis heute ungebrochen. Durch Besuche verschiedenster Workshops, intensiven Lesen von Fachbüchern und viel Probieren hat Jörg Schmidt sich ein tiefgehendes theoretisches und praktisches Wissen in der digitalen Fotografie angeeignet und auch sehr viel praktisch ausgetestet. Außerdem steht er in regelmäßigem Ideen-Austausch mit anderen Fotografen.

Im Laufe der Zeit kristallisierten sich besonders Personen-, Natur- und Kunstfotografie als Interessenschwerpunkte heraus. Dazu gehören vor Allem das Spiel mit Licht, Schärfe bzw. Unschärfe und in Verbindung damit Langzeitbelichtungen mit allem was diese möglich machen, außerdem auch spezielle Optiken wie Lensbaby, Holga, spezielle Filter etc. Ein wichtiger Aspekt dieser Fotografie-Sparten ist, daß hier nur geringe Grenzen gesetzt sind, die die Kreativität einschränken.

Um dem Ganzen noch einen professionellen Charakter zu verleihen hat Jörg Schmidt 2012 noch den Kurs für professionelle Fotografie des Fotografieinstituts erfolgreich abgeschlossen und an der die Imaging School 2012/2013 teilgenommen.

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