Mai 312016
 

Die Schachbrettblume gehört zur Familie der Liliengewäschse und war 1993 Blume des Jahres. Sie besitzt ihren Namen auf Grund Ihrer Musterung. Sie ist von Ungarn und Rumänien bis nach Großbrittanien zu finden, aber trotzdem nicht mehr sehr häufig anzutreffen. Der Grund ist, daß sie nur auf natürlichen Überschwemmungswiesen zu Hause sind, die immer weniger und weniger werden.

In der Umgebung hier gibt es an der Elbe entlang einige Vorkommen. Ein bekanntes Vorkommen ist Hetlingen, wo auch jedes Jahr zur Hauptblütezeit  das Schachbrettblumen-Fest gefeiert wird. Dieses wird immer relativ kurzfristig geplant, da die Blüte nicht immer zur gleichen Zeit erfolgt und nur über einen relativ kurzen Zeitraum. Meistens ist das Ende April oder Anfang Mai der Fall.

Eigentlich war ich schon so oft auf den typischen Wiesen in Hetlingen, daß ich nicht mehr unbedingt nochmals Bilder von Schachbrettblumen machen wollte, aber durch eine meiner Fotogruppen angeregt wollte ich kurz vor dem Fest einen wunderschönen Abend nutzen und einfach etwas Andere Bilder machen. Hier habe ich teilweise eine Lochblende verwendet, teilweise Altoptiken eingesetzt und abgewartet bis es dunkel wurde um dann speziell beleuchtete Bilder machen zu können.

Eine Auswahl aus den schönsten Bildern möchte ich im Folgenden zeigen.

 

 

 

 

 

 

 

Mai 242016
 

Alle 2 Jahre im Frühjahr findet in Frankfurt parallel zur Messe „Light + Building“ die Luminale statt. Dieses Jahr war es schon Anfang März um noch vor der Zeitumstellung zu sein und auf diese Weise längere Nächte zu gewinnen. Es ist ein Lichtfest wie beispielsweise das bekannte Festival of Lights in Berlin, aber mit einem ganz anderen Charme, da es hier überwiegend kleine Installationen aber auch beispielsweise Ausstellungen gibt.

Beim letzten mal hatte ich den Fehler gemacht mich nicht richtig darauf vorzubereiten, was ich diesmal anders machte und mir direkt im Programm die Punkte heraussuchte, die mir interessant erschienen. Nur abgesehen von einer Ausstellung, die kurzfristig verlegt wurde, was niemand mitbekommen hatte war die Veranstaltung auch bestens organisiert. Manche Programmpunkte waren zwar enttäuschend, aber durch die bessere Planung bedingt hat mir diese Jahr die Veranstaltung wieder richtig gut gefallen, was auch etwas durch das Wetter unterstützt wurde, da das die gesamte Woche gut mitmachte.

Ein besonderes Highlight war zum Abschluss am Freitag Abend die Leuchtmodenschau der Schule für Mode grafik und Design in Offenbach, die zwar leider recht kurz und schwieirig zu fotografieren, aber genauso beeindruckend war.

Im Folgenden möchte ich einige Impressionen zeigen, die ich im Laufe der Tage abends mitnehmen konnte, wo ich so oder so geschäftlich nach Frankfurt musste.

 

 

 

 

Mai 112016
 

nachdem der World Pinhole Day 2015 schon völlig ins Wasser gefallen war, machte ich in diesem jahr einen erneuten Anlauf etwas zu organisieren, womit ich auch früher als letztes Jahr anfing und wofür ich auch meinen Fotostammtisch so wie verschiedene Gruppen nutzte, um Interesse für dieses  Thema zu wecken, was mir auch einigermaßen gelungen ist.

Leider machte mir das Wetter wieder einen Strich durch die Rechnung und es war genau der Tag Ende April, wo es nochmals schneite. Trotzdem machten sich 8 hart gesottene auf mit mir in der Hafencity in Hamburg ein Paar Lochplatten-Aufnahmen zu machen. Wir trafen uns während es noch schneite, und fingen an den Magellan-Terrassen an in Richtung Elbphilharmonie zu laufen und setzten dann unseren Rückweg an der Elbe entlang fort, um einige Stunden später wieder am Ausgangspunkt anzukommen. Im Laufe der Tour wurde das Wetter immer schöner und es gab am Ende auch noch schöne Lichtreflexe durch die Sonne, die dann heraus kam. Am Ende benötigten wir dann noch etwas zum Aufwärmen, wo wir dann auf 3 Leute reduziert waren.

Egal wie die Verhältnisse waren hat der Nachmittag Spaß gemacht und ich werde nächstes Jahr wieder probieren etwas Ähnliches zu organisieren. Anbei möchte ich noch ein paar Bilder zeigen, die an dem Tag entstanden sind, auch wenn ich selber nicht so viel zum Fotografieren kam.

 

 

 

 

Jun 162015
 

Da ich Pläne habe Fotoworkshops auf den Nordfriesischen Halligen ind Inseln anzubieten, die für solche Aktivitäten durch die gute Erreichbarkeit und ihre Größe, sowie der Vielfalt prädestiniert sind, wollte ich endlich einmal ein paar Tage nutzen und mir einen umfassenderen Eindruck machen als ich bisher hatte. Aus diesem Grunde blieb ich ein paar Nächte auf dem Nordfriesichen Festland und besuchte als Tagesausflüge einzelne Inseln um einen besseren Eindruck zu bekommen.

Diese Inseln bieten gerade für meine Spezialisierungen Nachtfotografie, Naturfotografie und kreative Fotografie unendliche Möglichkeiten und gerade das macht sie für mich sehr spannend und genau das habe ich auch bei meinen Aufenthalten dort probiert zu verbinden. Am Begeisterststen war ich im Endeffekt von der Hallig Langeness, wo man alles wunderbar und auf sehr kleinem Raum verbinden kann und trotzdem ein ganzes Wochenende gut zu verbringen ist.

Wie sich die ganze Sache als echtes Programm umsetzen lässt muss ich mir zwar noch durch den Kopf gehen lassen, aber ich bin fest entschlossen die sich dort ergebenden Möglichkeiten nutzen zu wollen.

Da ich während der Tage auch ein Pinhole und einige Altoptiken dabei hatte, darunter ein Jupiter 9 und ein Trioplan für Exacta, welche durch die Bokehs bestechen oder ein Helios 44 mit gedrehter Frontlinse nutzte ich diese natürlich auch immer wieder.

Natürlich möchte ich auch ein paar bei den Kurzbesuchen entstandene Bilder nicht vorenthalten, die  sowohl mit kreative Fotografietechniken als auch Multishot-Techniken, aber natürlich auch „ganz normale“ Aufnahmen enthalten.

 

 

 

Mai 152015
 

Dieses Jahr wird es das erste mal die Lange Nacht der Fotoworkshops nicht nur in Hamburg, sondern auch in Köln und Berlin geben.

Natürlich möchte ich es mir nicht entgehen lassen zumindest beim Termin in Köln auch als Dozent dabei zu sein und so plante ich schon einige Zeit im Voraus was ich dort machen könnte, was ich in der Form bisher in Hamburg noch nicht gemacht gemacht hatte. Dazu besuchte ich auch mal Köln um geeignete Locations zu finden und Bilder zu machen, die spezifisch für Köln sind. Außerdem verkroch ich mich einen Nachmittag ins Studio um einige neue Lightpainting-Techniken auszuprobieren und nutzte einen schönen Abend der letzten Zeit um das Nützliche mit dem Guten zu verbinden und meinen schon länger gehegten Plan Lightpaintings in einem Rapsfeld umzusetzen.

Der Termin für die Veranstaltung, die sicher wieder etwas ganz Besonderes wird, steht schon direkt bevor, aber nichts desto trotz wollte ich ein paar der Bilder, die im Rahmen der Vorbereitungen entstanden sind zeigen. Teilweise sind sie auch nach Anregung von Petra Hoppe entstanden, die auch noch Locations für Köln brauchte und nicht die Chance hatte wie ich noch einmal vorher hinzukommen und das so schön mit Familienbesuchen zu verbinden.

 

 

 

Mai 122015
 

Um den ersten Mai herum war schon längere Zeit ein Familientreffen in Holland geplant. Da ich schon im Vorfeld davon ausgegangen bin, daß ich nicht in dem Maße die Ruhe haben würde, wie es mir gefallen würde hatte ich auch eine relativ eingeschränkte Ausrüstung dabei. Trotzdem ergaben sich ein paar Möglichkeiten Dinge der letzten Zeit etwas weiter zu treiben und bestimmte Techniken weiter kennen zu lernen.

Auch wenn Anfang Mai schon relativ spät dafür ist, standen an manchen Stellen auch noch die Frühjahrsblumen in voller Blüte und zumindest bei einem Besuch im Keukenhof wurde einme noch einmal alles geboten. Schade war es, daß wir gerade dafür einen richtigen Regentag erwischten, der aber auch sein Gutes hatte, da so selbst an einem Sonntag das Gelände nicht überlaufen war und außerdem ganz andere Bilder möglich waren als bei schönem Wetter.

Für einige Bilder kam auch endlich mein Pentacon 100 auf der Panasonic G6 zum Einsatz und machte sich zumindest in dieser Kombination recht gut, selbst wenn ich mal wieder mit meinem MfT-M42-Adapter Probleme hatte, die anscheinend allgemein sehr anfällig dafür sind, daß sich die Innenringe vom Adapter lösen, wodurch dann das Objektiv ohne Werkzeuguntersützung nicht mehr vom Adapter genommen werden kann.

Zusätzlich dazu habe ich mich auch an anderen Tagen mit schönem Wetter wieder an die Lochkamera-Fotografie gemacht, die ich seit dem Welttag der Lochkamerafotografie immer wieder bei bestimmten Motiven und Licht gerne einsetze.

 

 

Apr 122015
 

Während der Zeit des Frühjahrsdoms in Hamburg gab ich dort mal wieder einen Fotoworkshop um mit den vielen und bunten Lichtern gemeinsam zu malen und an Hand der zu erzielenden Effekte auch die Nachfotografie etwas zu üben, auch wenn diese hier natürlich etwas in den Hintergrund tritt.

Im Vorfeld machte ich mich mal wieder alleine auf den Dom auf, um einige Licht- und Bildeffekte auszuprobieren, die man ggf. auch an Kursteilnehmer weitergeben könnte. Dabei probierte ich auch erstmals dort viele Kameradrehungen aus, die durch die verschiedenartigen Lichter mit so unterschiedlichen Farben ganz besonders wirken. Wegen der Helligkeit der Lichter war es zwar nicht ganz einfach mit relativ geschlossenen Blenden und ohne Filter schöne Ergebnisse zu erzielen.

Einige interessante Bildergebnisse sind dabei entstanden. Ein paar davon möchte ich möchte im Folgenden auch zeigen. Leider habe ich es nicht geschafft viel davon auch im Workshop weiterzugeben, aber ich gehe davon aus, daß ich zum Sommerdom wieder etwas Ähnliches organisieren werde.

 

 

 

Mrz 202014
 

Auch wenn es inzwischen schon wieder ein paar Tage vorbei ist, gab es diesen März einige wunderbare und nicht gerade für März typische Tage. Die Natur hat während dieser Zeit, wo es sogar bis zu 20°C gab richtig tolle Fortschritte gemacht, trotzdem merkte man halt, dass es noch recht bald im Jahr war.

An diesen tollen Tagen, die zumindest teilweise auf Wochenenden (leider vermehrt auf Wochentage) fielen hielt mich natürlich nichts und ich musste das tolle Wetter nutzen und irgendwo raus und was darf dabei nicht fehlen? Natürlich die Kamera.

So gab es 2 wunderbare Tage, wo wir zu Ausflügen nach Schleswig-Holstein kamen. Die Tage hatten etwas ganz besonderes, da die Bäume noch kahl waren und es richtig tolles Licht gegen Abend gab, daher sind auch zwei unterschiedliche Arten von Bildern dabei entstanden.

Zum einen waren es Bilder mit extremen Kontrasten, die sich förmlich für schwarz-weiß-Umwandlungen anbieten und zum anderen Bilder mit extremen Farben, die nur so richtig wirken. Natürlich ließen sich nicht alle Bilder in diese Beiden Klassen einteilen, aber es gab nur wenige davon, wo sich letztendlich ein Vergleich lohnte. Im Folgenden möchte ich die beiden dabei entstandenen Bildserien zeigen.

 

 

 

Mrz 112014
 

Da im März und April einige Nachtfotografieworkshops anstanden, bzw. noch anstehen nutzte ich die Wochenenden um etwas heraus zu kommen und dabei auch noch potentielle Locations anzusehen.

So verbrachte ich einige Tage an Wochenenden mit schönen Fußmärschen, wo natürlich auch keine Kamera fehlen durfte, selbst wenn es nur die im Vergleich fliegengewichtige G6 war. Hierfür machte ich einige Ausflüge im weiteren Umkreis von Hamburg und war an schönen Orten und bekam auch schöne Ideen.

Zusätzlich nutzte ich manchen Abend unter der Woche um neuen Ideen oder für Lichtmalerei auch nur neue Leuchtkörper auszuprobieren und auch teilweise nur um die Zeit bis zu einem weiteren Termin „totzuschlagen“.

Bei allen diesen Aktionen sind auch einige ansehliche Bilder von Lost Places, historischen Stätten, Natur, attraktiven Stellen in Hamburg und ein paar Tests von Lichtkörpern für kommende Workshops im Lightpainting entstanden.  Im Folgenden findet sich eine Auswahl dieser sehr verschiedenartigen Bilder.

 

Feb 262014
 

Die letzten Tage waren richtig strahlend und die Temperaturen waren auch schon frühlingshaft, so hat man schon den Eindruck, daß wirklich die ersten Frühjahrsboten zu sehen sind, was auch schon im Radio freudig verkündigt wurde. Das wunderschöne vergangene Wochenende wollte ich natürlich auch nutzen etwas raus zu kommen und eine Kamera durfte natürlich auch nicht fehlen, selbst wenn ich nicht extra zum Fotografieren unterwegs war und dem entsprechend auch nicht die nötige Ruhe hatte vielleicht noch ein paar Langzeitbelichtungen zu machen.

Nach der ganzen relativ grauen Winterzeit hatte man dann auch ein paar schöne Tage wieder voll und ganz nötig und war froh mal wieder die Sonne sehen zu können, selbst wenn es dieses Jahr gar keinen Winter gab, der seinem Namen recht geworden wäre. Zumindest hatten wir ja im Norden wenigstens ja einige kalte Tage, was beispielsweise im Rhein-Main-Gebiet gar nicht der Fall war.

Einen ähnlichen Eindruck hatte man von der Natur, wo alles nur darauf wartet endlich sprießen zu können. So waren teilweise schon Felder richtig schön grün, was letztes Jahr erst im April der Fall war. Man konnte die ersten Baumknospen sehen, die schon kurz vorm Platzen waren, einige Frühlingsblumen steckten schon die ersten Köpfe heraus und selbst den Vögeln merkte man die „gute Laune“ an.

Im Folgenden möchte ich unten ein paar meiner ersten Frühjahrseindrücke zeigen, die ich in Schleswig-Holstein in Ostseenähe erhaschen konnte. Besonders hat mich der schöne Himmel mit den noch kahlen Bäumen beeindruckt, was sich hoffentlich doch noch ein paar Tage so halten wird, da ich diese Chance gerne noch etwas nutzen würde um solche Bäume für Lichtmalereien zu verwenden. Besonders toll wäre dann noch eine immer wieder unterbrochene Wolkendecke, die schöne Strukturen erzeugen kann.