Feb 092017
 

Auch wenn es schon wieder einige Zeit her ist möchte ich noch Bilder von einem Metallic Bodypainting zum Thema Steam-Punk zeigen, was ich bereits im Dezember 2016 mit Wing Sum Diana Chan und Lisa Lotta Strunz als Model gemacht hatte. Durch ein Treffen zur Besprechung weiterer Bodypainting-Pläne wurde ich diese Woche wieder darauf aufmerksam und merkte, daß ich noch keines der Bilder hier gezeigt habe, sie mir aber viel zu schade dazu sind sie nicht irgendwie zu verwenden.

Das eigentlich geplante Shooting wäre an dem Tag fast geplatzt, da das Model mit welchem Diana und ich das Thema umsetzen wollten krank wurde und daher an dem Tag nicht mitmachen konnte. Toll war es daher, daß Lisa an einem Sonntag schon morgens sehr früh reagieren konnte und wir mit ihr trotzdem unsere eigentlichen Pläne umsetzen konnten. Die einzige Einschränkung war, daß wir etwas später als geplant loslegen konnten, was natürlich Zeit war, die uns nach Hinten und natürlich beim Fotografieren etwas fehlte. Trotz aller Umstände bin ich froh, daß wir es so noch arrangieren konnten und kann auch sagen, daß Lisa für diese Thema ein optimales Model war und es viel Spaß gemacht hat mit ihr zu arbeiten. Ich hoffe auch, daß es nicht die letzte gemeinsame Arbeit war.

Zum Start gab es eine ganz simple metallic Bemalung, um Körperprojektionen zu machen, die ich schon im Sommer 2016 mit Janus Brodersen ausprobiert hatte, wobei wir auch einige neue Effekte ausprobierten. Anschließend vervollständigte Diana die Bemalung zu einem ganz außergewöhnlichen Bodypainting, wovon ich einige „ganz normale“ Bilder machte, dann aber auch mit Lochblende experimentierte, was tolle Effekte gab und natürlich das Ganze mit Lightpaintings abschloss, wo ich noch eine ganze Zeit hätte weitermachen können.

Im Folgenden möchte ich einige der ganz tollen Bilder dieses Shootings zeigen.

 

 

 

Jan 122017
 

Ende Dezember habe ich ja schon in meinem Bericht über Reisefotos im Jahr 2016 berichtet, die immer am Rande von Geschäftsreisen entstanden sind, da es keine weiteren Möglichkeiten gab. Diese paar Tage mit etwas Ruhe um sich auch fotografischen Projekten zu widmen nutzte ich aber immer gerne um mich „kreativ“ auszutoben und nicht nur um „langweilige“ Natur- und Landschaftsbilder zu machen.

Hier experimentierte ich überwiegend mit Filtern, besonders mit ND-Filtern um auch am Tage längere Belichtungszeiten zu bekommen oder verwendete einfach ganz kleine Blenden. Eine Besonderheit waren einige Bilder, die ich auch immer wieder mit meiner Skink Lochblende machte, die ich in letzter Zeit eigentlich immer mit mehreren Locheinsätzen und Zwischenringen für unterschiedliche Brennweiten dabei habe. Hier verwende ich das M42-Model, da ich bei diesem die Chance habe es einfach sowohl mit Sony a-Mount und e-Mount als auch mit Olympus- oder Panasonic MfT-Kameras zu verwenden und einen Adapter so oder so meistens dabei habe, um Altoptik zu verwenden.

Die Lochblende verwende ich fast immer mit sehr hohen ISO-Werten und umgehe es daher auch meistens mit Stativ fotografieren zu müssen. Der zusätzliche Charme, den diese Bilder bekommen, ist die Körnigkeit, die durch die hohen ISO-Werte besonders bei Umwandlung nach schwarz-weiß entsteht.

Außer den Langzeitbelichtungen habe ich auch immer mal wieder Doppelbelichtungen gemacht, die direkt in der Kamera erstellt wurden und in einigen Ausnahmefällen auch 2 Belichtungen, die ich anschließend in der Bearbeitung kombiniert habe, wo ich gezielt Teile aus einem scharfen und einem unscharfen Bild überlagert habe.

Im Folgenden möchte ich nun einige Bilder dazu zeigen, wo es sich überwiegend um irgend eine Art von Kamerabewegungen während der Belichtung handelt.