Jan 122017
 

Ende Dezember habe ich ja schon in meinem Bericht über Reisefotos im Jahr 2016 berichtet, die immer am Rande von Geschäftsreisen entstanden sind, da es keine weiteren Möglichkeiten gab. Diese paar Tage mit etwas Ruhe um sich auch fotografischen Projekten zu widmen nutzte ich aber immer gerne um mich „kreativ“ auszutoben und nicht nur um „langweilige“ Natur- und Landschaftsbilder zu machen.

Hier experimentierte ich überwiegend mit Filtern, besonders mit ND-Filtern um auch am Tage längere Belichtungszeiten zu bekommen oder verwendete einfach ganz kleine Blenden. Eine Besonderheit waren einige Bilder, die ich auch immer wieder mit meiner Skink Lochblende machte, die ich in letzter Zeit eigentlich immer mit mehreren Locheinsätzen und Zwischenringen für unterschiedliche Brennweiten dabei habe. Hier verwende ich das M42-Model, da ich bei diesem die Chance habe es einfach sowohl mit Sony a-Mount und e-Mount als auch mit Olympus- oder Panasonic MfT-Kameras zu verwenden und einen Adapter so oder so meistens dabei habe, um Altoptik zu verwenden.

Die Lochblende verwende ich fast immer mit sehr hohen ISO-Werten und umgehe es daher auch meistens mit Stativ fotografieren zu müssen. Der zusätzliche Charme, den diese Bilder bekommen, ist die Körnigkeit, die durch die hohen ISO-Werte besonders bei Umwandlung nach schwarz-weiß entsteht.

Außer den Langzeitbelichtungen habe ich auch immer mal wieder Doppelbelichtungen gemacht, die direkt in der Kamera erstellt wurden und in einigen Ausnahmefällen auch 2 Belichtungen, die ich anschließend in der Bearbeitung kombiniert habe, wo ich gezielt Teile aus einem scharfen und einem unscharfen Bild überlagert habe.

Im Folgenden möchte ich nun einige Bilder dazu zeigen, wo es sich überwiegend um irgend eine Art von Kamerabewegungen während der Belichtung handelt.

 

 

 

Jan 052017
 

Da ich durch Zufall einmal Silvester zu Hause war und daher auch ganz offiziell und legal etwas mit schöner Pyrotechnik ausprobieren konnte, wollte ich mir diese Chance nicht nehmen lassen und suchte in der Umgebung, wo ich es verwenden durfte und ungestört war. Letztendlich landete ich doch wieder bei meiner Location ganz in der Nähe, wo ich schon öfter war und auch schon Workshops gegeben habe, da alle anderen Ideen in Naturschutzgebieten mit entsprechenden Verboten lagen.

Bei meinem Test nutzte ich nicht nur die Chance bisher nie verwendete Feuerwerkskörper auszuprobieren, sondern auch selbst gebaute Werkzeuge um auszutesten, wie sich damit und Feuerwerkskörpern arbeiten lässt.

Da ich natürlich nicht den ganzen Silvesterabend alleine im Dunkeln verbringen wollte machte ich mich gleich mit einsetzender Dunkelheit auf und hatte nach ca. 3 Stunden einen riesigen Berg Pyromüll erzeugt, den ich schön brav sammelte und danach entsorgte, was an belebteren Plätzen leider ganz anders aussah.

Im Folgenden möchte ich einige der dabei entstandenen Bilder zeigen.

 

 

Aug 022015
 

Im Rahmen des Bodylightpaintings, was Erasmo und ich zusammen als Workshop auf dem World Bodypainting Festival in Pörtschach gegeben haben (siehe auch http://blog.jows-fotografie.de/bodylightpainting-workshop-auf-dem-wbf2015), entstand auch die Idee sich auf dem Fest mit dem Thema Lightpainting an sich zu beteiligen.

Hier kam uns die Methode eines Photocalls, wie wir es schon mehrfach gesehen haben und wie es besonders in Spanien verbreitet ist, als besonders passend vor. Um nicht direkt ins kalte Wasser springen zu müssen, nahmen wir an einem der Hauptabende des Festivals in Kauf diesen nicht miterleben zu können und einen Test zu machen wie wir in dieser Form zusammen arbeiten können.

Es war recht schwierig auf dem Festivalgelände eine geeignete Lokation zu finden, da es überall sehr helle Lichtquellen gab, die natürllich bei diesen Plänen störend wirkten. Letztendlich fanden wir doch einen Platz, wo wir allerdings einige male auch die Aufnahme abbrechen und neu beginnen mussten, da immer mal ein Auto vorbeikam, welches mit den Scheinwerfern natürlich genau in die Kamera leuchtete.

Auch wenn der Abend so ganz anders verlief als die „normalen“ Festabende hatten wir viel Spaß dabei und den Eindruck, daß der Test mehr als erfolgreich war, da wir Leute mit dem Thema Lightpainting konfrontierten, die sich aus den reinen Worten keinen Reim machen konnten und von den Ergebnissen umso begeisterter waren.

Wir hoffen in diesem Rahmen auch den Einen oder Anderen interessiert gemacht zu haben und das ganze Vorhaben bei nächster Gelegenheit in ganz anderem Umfang durchführen zu können. Einen kleinen Eindruck davon möchte ich noch mit den Bildern im Folgenden geben.

 

 

Die Fotos sind entstanden unter der Mithilfe von:

Erasmo Daaz, Ivette Palacios, Daniela Casuneanu, Lara Lee, Chan Hee Park, Kai Yiu, Hayane Jang, Mike J. Shane, Wolfgang Reicherter, ….

Ich möchte allen danken, die trotz des parallelen Festivals so schön geduldig waren und  Model standen oder mich bei der Umsetzung der Fotos unterstützten, die alleine so nicht möglich gewesen wären.

 

Jul 202015
 

Ich hatte zwar letztes Jahr schon einmal während einer Veranstaltung Fotos eines anderen Fotografen gesehen, die er beim World Bodypainting Festival gemacht hatte, allerdings hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch kein Auge dafür und nahm sie nur als interessant wahr.

Diese Einstellung änderte sich als sich die Wege von Erasmo Daaz, der sich dem Bodylightpainting verschrieben hat und mir kreuzten, da ich von seinen Ideen so begeistert war. Durch ihn bedingt bekam ich auch einen ersten Kontakt zur globalen Familie der Bodypainter. Aus diesem Grunde fand ich es sehr schade, daß dieses Jahr diese Veranstaltung auf die gleichen Tage fallen sollte wie der Lightpainting Kongress in Oviedo. Als ich nun hörte, daß dieser im Jahr 2015 doch nicht stattfinden konnte wusste ich nicht ob es eine gute oder schlechte Nachricht war.

Ich nahm die gute Seite der Absage und entschied mich direkt die Chance zu nutzen um zum World Bodypainting Festival nach Pörtschach zu fahren, von dem mir sehr viel Gutes erzählt worden war und nutzte die Chance dies noch mit ein paar Tagen Urlaub in Kärnten zu verbinden. Außerdem unterstützte ich Erasmo noch aus fotografischer Sicht bei seinem Workshop Bodylightpainting, was wir so in Zukunft auch durch die gute Ergänzung bei Workshops zu diesem Thema fortführen möchten. Dazu wird es noch einen getrennten Artikel mit Bildergebnissen geben.

Auf dem Bodypainting Festival hat man als Fotograf gute Chancen interessante Bodypaintings abzulichten, auch wenn man natürlich am Besten dran ist, wenn man eine direkte Kooperation mit einem Bodypainter und entsprechenden Models eingeht. Zumindest kann man auch anders an allen möglichen Stellen beobachten, wo teilweise unglaubliche Bemalungen entstehen und diese direkt bei der Entstehung ablichten oder warten, bis die Kunstwerke fertig gestellt sind und die Models sich gezielt Fotografen zur Schau stellen.

Der Höhepunkt eines jeden Tages ist natürlich die Bühnenshow abends, wo die Ergebnisse des Tages nochmals präsentiert werden, um anschließend oder bis zur Abschlussveranstaltung beurteilt und die Besten prämiert zu werden. Hier gab es die Tage auch ganz tolle Shows!

Im Folgenden möchte ich eine Serie von Bildbeispielen zeigen, die alle im Rahmen des World Bodypainting Festivals 2015 (#WBF2015) in Pörtschach mit ganz unterschiedlichen tollen Modellen entstanden sind, die an diesem wunderbaren Event teilgenommen und sich bewusst präsentiert haben.

 

 

 

Mrz 272015
 

Am Freitag den 20. März 2015 gab es über Europa das Naturphänomen einer Sonnenfinsternis zu beobachten. In Deutschland gab es zwar nur eine partielle Finsternis, aber zumindest im Norden Europas, besonders zwischen Grönland und den Färöer Inseln, hätte man das Schauspiel einer vollständigen Sonnenfinsternis miterleben können. Im Norden Deutschlands hatte man daher die vollständigste Abdeckung der Sonne.

Die nächste Chance hierzulande etwas Ähnliches zu sehen wird man am 12.08.2026 haben und die nächste wirklich vollständige Sonnenfinsternis lässt noch gewaltig auf sich warten, nämlich bis zum 02.09.2081.

Dieses Ereignis wollte ich zumindest auch fotografisch einfangen und bastelte mir daher schon ein paar Tage vorher für einige Objektive aus Filterfolie Sonnenfilter, die ich durch Zufall wegen einer Idee für einen Lightpainting-Pinsel zu Hause hatte. Wie sich herausstellte war dies auch Glück, da es teilweise schwierig war eine solche Folie oder entsprechende Brillen zu bekommen.

Natürlich wollte ich auch schon einmal vorher ausprobieren wie sich die Sonne wirklich damit fotografieren lässt. Aus dem Grunde suchte  ich ein paar Tage vorher bei schönem Wetter abends den Stadtpark auf, wo man zu der Zeit gut auf die Sonne sehen kann und probierte aus wie ich am besten die Kamera einzustellen hätte. Dabei stellte ich fest, daß zu einer bestimmten Uhrzeit genau die startenden Flugzeuge des Hamburger Flughafens durch die Sonne fliegen. Leider sah ich dies erst relativ spät und als ich gerade mit relativ langer Belichtungszeit testete, daher war dann auf dem entsprechenden Bild nichts weiter als eine Linie durch die Sonne zu erkennen. Später kommende Flugzeuge flogen dann leider schon über die Sonne hinweg. Auf jeden Fall ist dies eine Situation, die ich gezielt noch einmal aufsuchen möchte.

Auch wenn der Wetterbericht für den eigentlichen Tag der Sonnenfinsternis nichts Gutes verhieß war ich nach dem Aufstehen bester Dinge, da es einen blauen Himmel ohne Wolken gab. Leider bewahrheitete sich dann doch der Wetterbericht, da um ca. 9:00 Uhr – ganz pünktlich vor der Sonnenfinsternis – eine dicke Hochnebelschich auf Hamburg zukam und sich auch nicht mehr besserte. Dies hatte zur Folge, daß man von der Sonne gar nichts mehr sehen konnte, was mich sehr ärgerte. Da ich aber nicht kapitulieren wollte setzte ich mich ins Auto um Richtung Niedersachsen zu fahren. Kurz vor dem Elbtunnel schaute dann mal kurz die Sonne aus der nebelschicht heraus und man konnte schon erkennen, daß sie minimal verdeckt war. Leider kamen aber sofort wieder Wolken nach und endlich in den Harburger Bergen erkannteich, daß es heller wurde und suchte mir ein freies Feld in der Nähe der Autobahn.

Dort baute ich dann die Kamera auf und verwendete nach meinen Erfahrungen der Vortage auf meiner Sony A7 ein 800mm Spiegeltele mit 2-fach Konverter um die Sonne ziemlich Bildfüllend abzulichten. das Problem daran war dann natürlich bei einer solchen Brennweite überhaupt die Sonne auf dem Bild zu finden. Hier behalt ich mir indem ich erst einmal mein Kit-Objektiv mit Telebrennweite verwendete, die Sonne mittig plazierte und dann das Objektiv wechselte, während ich zwischen Sonne und Kamera stand, um den Sensor nicht zu schädigen. Ganz einfach war es trotz Allem nicht die Sonne zu finden, da sich die Sonne für ein 1600mm Tele ziemlich schnell bewegt, aber mit etwas Herumprobieren ging es (sogar wiederholt – nach dem Wechseln eines Akkus).

So konnte ich dann endlich ein paar Bilder machen, leider erwischte ich so natürlich auch nicht mehr alle Stadien der Sonnenfinsternis. Dazu kam dann, daß die Wolken natürlich weiter zogen, weshalb dann nach kurzer Zeit auch dort die Sonne wieder in den Wolken verschwand. Man konnte dies auch wunderbar verfolgen, da plötzlich mit Sonnenfilter keine Bilder mehr möglich waren, worauf nur irgend etwas zu erkennen war. Zumindest konnte ich im letzten Moment bevor die Sonne ganz weg war (ohne Sonnenfilter) noch einmal auslösen. Das wollte ich natürlich so nicht auf mir sitzen lassen und stieg wieder ins Auto und fuhr bis nach maschen weiter, wo es wieder wunderbar klar war. Dort konnte ich wieder einige Auslösungen hinbekommen und machte auch 2 Bildserien während derer die Sonne sich einmal vollständig durch den Bildausschnitt bewegte. Als dann wieder die Wolken nachkamen packte ich wieder Alles ein und fuhr nach Hause.

Auch wenn ich keine vollständige Sonnenfinsternis beobachten oder fotografieren konnte, so erfuhr ich danach, daß ich noch einigermaßen Glück hatte, da ich von befreundeten Fotografen aus Frankreich oder Spanien rein schwarze Sonnenfinsternisbild zu sehen bekam. Ein paar Bilder zeige ich nun im Folgenden und hoffe, daß sich das nächste mal sehr viel mehr beobachten lässt und ich auch die Chance dazu haben werde.

 

 

 

Dez 122013
 

Schon lange wollte ich mich mal wieder mit Nachtportraits beschäftigen, wofür dich die Speicherstadt und der Hamburger Hafen, wegen der verschiedenartigen Lichter wunderbar eignen.

Als ich mit meiner Frau Ivette Palacios einen Besuch der Elbphilharmonie beendet hatte, ein wunderbarer Abend war und ich auch zumindest meine Panasonic G6 und einen Systemblitz mit dabei hatte, wollte ich die Chance nutzen das einmal wieder auszuprobieren. Für die Improvisation sind dabei auch einige wirklich gelungene Aufnahmen entstanden.

Da ich „blut geleckt“ hatte wollte ich gleich in der Woche danach noch eine TfP-Shooting an der Elbe anschließen, wo ich eigentlich auch dachte noch Lichteffekte, wie Feuer oder Tischfeuerwerk einzubeziehen. Dafür konnte ich auch Nicole Klein gewinnen, die besondere Bilder haben wollte und von der Idee angetan war.

Leider  unterschätzte Nicole die Jahreszeit und besonders einen Ort an der Elbe gewaltig, hatte keine Outfits dabei, die es erträglich gemacht hätten und hatte wohl auch noch ganz andere Vorstellungen, die sich bei diesen Witterungsverhältnissen nicht umsetzen ließen, zumindest nicht wenn man solche Shootings nicht gewöhnt ist.

Somit war das Shooting dann eine sehr schwere Sache. Ich hatte eigentlich viel bessere und umfangreichere Ausrüstung als mit meiner Frau dabei um wirklich ordentliche Bilder machen zu können. Das half mir aber gar nichts, da es Nicole so kalt war, dass ich bezüglich der Einstellungen stark unter Zeitdruck stand.

Wir hatten somit immer nur mal kurze Zeiträume um Bilder zu machen, bevor sie sich wieder etwas aufwärmen musste, leider half auch das nichts, da man auf den Bildern die Kälte förmlich erkennen konnte. Dadurch bedingt konnte ich leider auch meine Vorstellungen mit weiteren Lichteffekten nicht umsetzen. Was sehr ärgerlich, aber auch eine gewisse Erfahrung war. Ein Shooting der Art würde ich noch einmal gerne wiederholen, aber das dann nur mit einem Model, was kälteerprobt ist, für die Kälte passende Outfits dabei hat oder zu einer anderen Jahreszeit.

 

 

 

Nov 212013
 

Seit geraumer Zeit wollte ich mir mal die Stadt Kiel etwas weiter ansehen und mich etwas umsehen, ob ich Locations finde, wo sich ggf. Foto-Workshops organisieren lassen. Außer dem was ich als regelmäßiger Ordner bei der Bladenight in Kiel kenne, hatte ich bisher nicht viel Verbindung in die Stadt, aber da das Studio in Neumünster einfach näher an Kiel als an Hamburg liegt kam die Idee einer Ausrichtung in diese Stadt.

Durch Zufall meldete sich Sonja Heinrich über unsere Studioadresse, da sie gerne einmal wieder ein TfP-Shooting machen wollte. Bei Gesprächen stellte sich heraus, dass sie die meiste Zeit Ihres Lebens in Kiel und den Rest in der Umgebung verbracht hatte und daher die Stadt gut kennt. Dies war dann ein Ansatz um wirklich ein TfP-Shooting durchzuführen.

Wir verabredeten uns am Studio und fuhren gemeinsam nach Kiel, wo sie mir zu Fuß und mit dem Auto etwas von der Stadt zeigte und ich hatte eine Kamera dabei, um einige Bilder von Ihr zu machen. Leider hatten wir wettermäßig anders als geplant nicht viel Glück, da es in Hamburg noch sehr schön war und grauer wurde je nachdem wie viel man weiter Richtung Norden kam.

Trotz des Sturmtiefs „Christian“, was die meisten Bäume vollständig entlaubt hatte gab es doch noch einige anscheinend widerstandsfähige Bäume, die fast ihr gesamtes Laub behalten hatten und schön herbstlich gefärbt waren. So konnten wir doch sogar noch einige Herbstbilder umsetzen und um dem ganzen etwas Farbe oder besser Brillianz zu verleihen setzte ich dann teilweise noch eine bernsteinfarbige Farbfolie für einen entfesselt verwendeten Blitz ein, wodurch bei einigen Bildern wirklich der Eindruck eines sonnigen Nachmittags entstand.

Letztendlich haben wir einen schönen Nachmittag verbracht, ich habe etwas von der Stadt Kiel gesehen, einen gewissen Eindruck, was sich dort machen lässt und es sind einige schöne Bilder entstanden, die ich natürlich nicht vorenthalten möchte. Im Endeffekt denke ich, dass die Stadt fotografisch nicht das bietet, was man beispielsweise in Hamburg findet, aber man könnte trotzdem schön Workshops zum Einstieg zum Einstieg in die Nachtfotografie dort umsetzen, da man relativ nah das Zentrum mit Fußgängerzone, Wasser mit einigen Booten und auch noch moderne Gebäude findet. Momentan plane ich so einen Workshop  in der zweiten Januarhälfte, beziehungsweise im Februar/März umzusetzen, da dann die Nächte noch lange genug sind. Bei Interesse freue ich mich über Anfragen.

 

Sep 232013
 

Da ich in den letzten Monaten zu nicht viel kam, weil ich manchmal den Eindruck habe ich müsste mich zerreißen, um sowohl die Tätigkeit als IT-Consultant als auch den Sport und die Fotografie unter einen Hut zu bringen, habe ich mich entschlossen nicht über einzelne Shootings im Sommer zu berichten, sondern eine Galerie mit gesammelten Werken zu posten.

Zweifels ohne war das Highlight Mitte Juli, wo ich Stefan Weyer von Momente TV als zweiter Fotograf ein Wochenende lang unterstützte. Wir hatten 2 sehr anstrengende Tage, die jeweils von früh morgens bis spät abends gingen und lichteten insgesamt 8 Models mit verschiedenen Outfits und an verschiedenen Orten der Location ab. Die Zusammenarbeit mit Stefan war eine schöne und tolle Erfahrung, die ich so auch gerne wiederholen würde, da auch die Shootings an sich schön waren und mit tollen Models viel Spaß gemacht haben.

Dazu hatte ich auch noch den Weg von Hamburg nach Witten zu meistern, wo das Event auf der wunderbaren Ruine Hardenstein stattfand. Auch das konnte mich nicht davon abhalten die Ruine auch noch richtig nachts zu besuchen um die Chance zu nutzen und einige Lightpaintings zu versuchen, wo auch wirklich schöne Ergebnisse entstanden sind.

Zusätzlich zu diesem Großevent habe ich auch noch in den Sommermonaten einige Shootings in der Umgebung und/oder dem Studio in Neumünster durchgeführt. Dabei sind bei einigen Outdoorterminen in Neumünster, Pinneberg und Mönkloh bei Bokel auch einige schöne und interessante Ergebnisse entstanden, die auch im Folgenden zu sehen sind.

 

Mai 092013
 

Da mich schon immer die kreative Fotografie, dabei besonders das Spiel mit Licht, sowie mit Unschärfe interessiert hatte, war ich auf der Suche nach einem „Opfer“, welches sich gerne selber auf verschiedenartige Weise ablichten lassen wollte.

Ohne danach wirklich zu suchen meldete sich Dirk, der besuchsweise in der Umgebung war, und frühere Fotos von mir gesehen hatte, wovon er total begeistert war. Da er so oder so in der Umgebung war und auch schöne, so wie besondere Fotos von sich haben wollte, kontaktierte er mich und wir konnten ein paar Tage später einen Termin im Studio in Neumünster ausmachen.

Zuvor unterhielten wir uns etwas über Vorstellungen und dabei kristallisierte sich heraus, dass ihm simple Fotos in schwarz-weiss gut gefallen und er auch einfache Studiobilder haben wollte. Daher begannen wir mit „schlichten“ und stark belichteten Studiobildern, die sich gut umwandeln lassen, die aber im Normalfall nicht das Spannendste sind. Trotzdem gab es ein paar sehr schöne Ergebnisse, da er bestimmte Mimiken drauf hat, die sich teilweise sehr schön fotografisch festhalten lassen.

Danach kamen wir aber zu den eigentlich interessanten Bildern. Wir wechselten zu einem dunklen Hintergrund, dunkelten das Studio vollständig ab und beleuchteten nur noch mit einem starken Blitzkopf mit Beautydish und später verwendeten wir sogar nur noch Systemblitze. Wir probierten ein paar unterschiedliche Beleuchtungssituationen mit LED-Lampen aus, kamen dann aber auch schnell auf die Idee einen Light-Orb als „leuchtenden“ Käfig verwenden zu wollen.. Letzendlich hatten wir bei den gesamten versuchen viel Spaß und es kamen einige etwas ausgefallene Bilder dabei heraus, die nachträglich minimal optimiert werden mussten, um den Hintergrund, so weit wie möglich, verschwinden zu lassen, ebenso wie Markierungen, die zur Orientierung notwendig waren.

Als Abschluss begaben wir uns noch ins Freie, nachdem die Sonne auch nicht mehr ganz so hoch stand. Die von mir ausgesuchte Location mit Street-Art im Hintergrund war aber trotzdem leider noch sehr grell ausgeleuchtet. Trotzdem probierten wir Bilder mit besonderen Schärfeverläufen unter Verwendung ein Lensbaby Composer Pro mit einer Edge-Linse und 85mm und bezogen die extremen Schatten in die Bilder mit ein. Da die Lensbaby Edge Linse eine Brennweite von 85mm besitzt eignet sie sich gerade auf Vollformatkameras, optimal für Portraits. Als Dirk die ersten Ergebnisse sah fragte er warum wir überhaupt ganz normale Portraits im Studio gemacht hatten, da diese einfach einen ganz besonderen Stil haben und mir auch genau das besonderen Spaß macht.

 

Mai 062013
 

Nach dem Schlangenshooting sprach mich Anna an, die sich für den Testtermin als Model zur Verfügung gestellt hatte, ob ich auch Hunde fotografiere. Ihre Idee war nämlich, dass ich zu einer Hundeveranstaltung zum Fotografieren kommen könne, die sie als Hundecoach immer mal wieder anbietet und wovon es bisher nie professionelle Bilder gab.

Auch wenn ich bisher nicht wirklich viel mit Hunden zu tun hatte und nie daran gedacht hätte so etwas zu tun wollte ich es mir durch den Kopf gehen lassen und am nächsten Tag bescheid geben. Ich war schwer am Zweifeln, da ich zwar sehr gerne Tiere fotografiere (eigentlich eher Wildtiere), aber zumindest bei sportlichen Aktivitäten eher mit dieser Tierart auf Kriegsfuß stehe, was normalerweise natürlich eher ein Problem der Herrchen als der Tiere ist. Letztendlich entschied ich mich es wirklich zu machen und bin im Nachhinein froh darüber.

So fuhr ich zu dieser Veranstaltung und wusste auch nicht was mich erwarten würde. Als ich dort ankam wurde ich auch schon erwartet und nach ein paar einführenden Worten setzte ich mich erst einmal ruhig in eine Ecke, um zu beobachten was passiert, während die Herrchen Ihre Hunde frei laufen ließen. Nach Kurzem nahm ich die Kamera dazu und machte aus meiner Position, die ja eher der Kopfhöhe der Tiere als der eines Menschen entsprachen einige Bilder, was natürlich wie in der Tierfotografie üblich das Tier als sehr natürlich zeigt.

Da die Tiere sich schnell bewegten saß natürlich nicht jedes Bild, aber so hatte ich die Chance schöne und natürliche Bewegungsbilder zu machen. Nachdem ich alle Hunde in Aktion schön abgelichtet hatte kam der Wunsch nach einem Gruppenfoto mit Hunden und einzelnen Portraits auf, was wir dann auch umsetzten. Zuerst machten wir uns an ein Gruppenfoto mit den Hunden, wo ich einige Perspektiven ausprobierte, was aber natürlich auch schwieriger war als eine reine Gruppe von Personen, aber schließlich bekamen wir ein paar schöne Bilder aller Personen und zusätzlich Ihrer Hunde. Von einem Gruppenbild nur der Hunde sahen wir aber ab, da dies zu aufwändig gewesen wäre.

Danach suchte ich ein paar schöne Stellen um Portraits zu machen. Dies war leider an dem Tag nicht so einfach, da es ein strahlender Sonnentag war und in der Umgebung viele Bäume vorhanden waren, die zwar Schatten spendeten, aber zu ungleichem Schattenwurf führten. Letztendlich hatte ich aber von jedem einzelnen mit seinem Hund ein paar schöne Bilder gemacht, die dann durch minimale Bildoptimierungen zu schönen Bildern wurden.

Auf jeden Fall hat es mir Spaß gemacht, auch wenn ich es mir nicht hätte vorstellen können und alle Beteiligten waren von den Ergebnissen begeistert, da die meisten keine so naturgetreuen Bilder von Ihren Tieren hatten. Da es der erste Versuch war habe ich mich eher auf das naturgetreue Ablichten der Tiere konzentriert, würde das aber gerne bald einmal wieder ausprobieren und denke, dass ich dann vielleicht auch gezielt Bewegungen, Bewegungsunschärfe und Blitzlicht für kreativere Bilder einsetzen werde.

Wenn ein Leser dieses Artikels in absehbarer Zeit eine ähnliche Veranstaltung organisiert oder bei so etwas dabei ist und einen guten Draht zum Veranstalter hat, dann freue ich mich darauf kontaktiert zu werden, um zu sehen, ob ich vielleicht auch bei dieser Veranstaltung dabei sein und sie fotografisch festhalten kann.