Nov 022017
 

Heute möchte ich nur ganz kurz auf die Ausstellung „Nordfriesische Impressionen“ hinweisen, die Petra Hoppe und ich ab 5. November im Kulturzentrum LOLA in Hamburg-Lohbrügge und ab Pfingsten 2018 im WDR-Gebäude auf Föhr zeigen werden. Die gezeigten Bilder sind Ergebnisse, die am Rande und bei der Vorbereitung unserer Veranstaltungs-Serie „Föhrer Tage der Fotografie“ entstanden sind.

 

 

Die Vernissage findet am 05.11.2017 in der Galerie des Kulturzentrums LOLA statt. Hier noch der Flyer zur Ausstellung:

 

 

Okt 162017
 

Die Föhrer Tage der Fotografie im August sind ja schon wieder ein paar Tage, haben aber in den vergangenen Wochen etwas neue Planung hinter sich hergezogen. Da wir ja im Anschluß an die eigentliche Veranstaltung noch zwei Abende in der Klinik der Deutschen Rentenversicherung in Utersum  verpflichtet wurden. Daraus entstand auch ein Kontakt mit der Volkshochschule auf Föhr, was dazu führt, daß Petra Hoppe und ich abwechselnd den Winter über Kurse bei der VHS geben werden, die inzwischen auch online zu sehen sind.

Dazu ist von dieser Veranstaltung ausgehend die Idee entstanden nicht nur eine Bilderschau mit meditativen Bildern der Insel vorzuführen, sondern auch ein entsprechendes Fotobuch gemeinsam mit einer Losenblatt-Sammlung von Fotografien. Dies gemeinsam bildet nun auch noch die Basis für eine Ausstellung mit entsprechenden Bildern, die wir zusammen bestreiten werden. Zuerst wird diese Ausstellung im November 2017 in der Lola in Bergedorf zu sehen sein und danach 2018 ab Pfingsten auch auf der Insel selber, nämlich im Veranstaltungs- und Ausstellungsraum der WDR in Wyk auf Föhr.

Um auch in den Ausstellungen, so wie in den kommenden Bilderfluten neue Bilder zeigen zu können haben wir auch die gesamte Woche im August genutzt andere Bilder neuer Ecken der Inseln Amrum und Föhr zu machen. Wie dieses Jahr so viel habe ich mich eher um abstrakte, malerische Fotografie gekümmert, allerdings habe ich auch einige Male, wo es die Situation ergeben hat Langzeitbelichtungen, besonders am Strand von Utersum und sonstige gegenständliche Bilder gemacht. Einen kleinen Eindruck davon was dabei entstanden ist möchte ich im Folgenden  noch geben, selbst wenn es nur ein kleiner Ausschnitt sein kann.

 

 

 

 

Sep 252017
 

Wer nicht in Neumünster lebt und Kunstinteressiert ist, dem sagt der Kunstflecken sicher nicht so viel, selbst wenn es sich um ein bedeutendes Kunstereignis handelt, was jedes Jahr im September in dieser teilweise durch Künstler geprägten Kleinstadt mitten in Schleswig-Holstein stattfindet.

Seit Jahren habe ich daher schon vor mir dieses Ereignis einmal genauer anzusehen und wie es so manchmal ist wurde ich dieses Jahr mitten ins Kalte Wasser geworfen, da ich gefragt wurde einen schon länger geplanten Fotokurs in der JVA Neumünster zu geben, mit dem Ziel die dort aufgenommenen Bilder im Rahmen des Kunstfleckens auszustellen.

Letztendlich hatte ich im Mai zweimal die Chance mit einer Gruppe von weiteren 8 Fotografen in die JVA zu gehen und dort zu fotografieren. Dies war eine Chance, die sich in der Form nicht so häufig bietet, da wir einfach in Hochsicherheitsbereiche kamen und dort sogar noch fotografieren konnten. Dazu wurden wir vom Sicherheitschef begleitet, der uns so viele Stellen der Anstalt wie möglich zeigen wollte, aber natürlich auch immer darauf bedacht war einen Kontakt mit Gefangen zu vermeiden, um ihnen nicht zu nahe zu treten und zusätzlich keine Eskalation zu provozieren.

Am 11. September war es letztendlich so weit, daß die Ausstellung fertig war und eröffnet werden konnte. Das Ganze fand im Foyer des neuen Rathauses in Neumünster statt und wurde feierlich durch die Organisation des Kunstfleckens, eine sehr ausführliche Vorstellung der JVA durch ihre Leiterin und zusätzlich durch mich eröffnet. Alle Besucher waren sehr von den Bildern beeindruckt, da sie so viele Aspekte der Anstalt zeigen und zusätzlich so verschiedenartig sind, was durch die Vielzahl an Fotografen bedingt voraus zu sehen war. Ich selber bin auch sehr mit dem Ergebnis zufrieden. Da anfangs nicht klar war wer teilnehmen würde wurde das Konzept so ausgelegt, daß ich selber auch fotografieren musste, worüber ich heute auch sehr froh bin, da ich auch einige interessante Bilder dort machen konnte, die ich aber eigentlich nicht zur Ausstellung bringen wollte. Bei einigen Bildern habe ich mich aber überreden lassen es doch zu tun.

Nicht nur das Publikum, sondern auch die Leitung der JVA war von den Ergebnissen sehr begeistert, was uns ggf. noch ganz andere Möglichkeiten eröffnet die Bilder wieder auszustellen oder anderweitig werbewirksam zu veröffentlichen. Dazu habe ich schon die Einladung eine solche Veranstaltung zu wiederholen und dabei dann vielleicht auch mein eigenes Interesse, nämlich mal im Dunklen in die Anstalt zu kommen, zu verwirklichen. Dies könnte im Winterhalbjahr möglich sein, wenn die Besuchszeiten der Anstalt so liegen, daß es draußen schon dunkel ist und man gezielt Räume oder Wände beleuchten kann.

Im Folgenden möchte ich noch ein paar Bilder zeigen, die ich dort machen konnte und die teilweise auch im Rahmen der Ausstellung zu sehen sind. Die Ausstellung läuft noch bis zum 29.September 2017 und ist während der ganz normalen Öffnungszeiten (Montag bis Donnerstag 8:00-19:00 Uhr und Freitag 8:00-15:00 Uhr) des Neuen Rathaus in Neumünster zu bestaunen.

 

 

 

Jul 142017
 

Gemeinsam mit meiner Kollegin Petra Hoppe habe ich im Juni 2017 das zweite mal die Föhrer Tage der Fotografie veranstaltet, nachdem der erste Versuch im August 2016 ein großer Erfolg war. Für das Jahr 2017 haben wir etwas unser Konzept angepasst und haben dadurch auch noch eine Tagesexkursion auf die Nachbarinsel Amrum mit aufgenommen. Der Nächste Termin findet auch 2017 wieder im August statt und zwar am 13. und 14. August 2017 und direkt im Anschluß an „Föhr on Fire“, was uns unsere Ursprüngliche Planung etwas durcheinander geworfen hat, da wir sonst parallel zum Feuerwerk unseren Workshop zur Nachtfotografie angeboten hätten, was sich gegenseitig Interessenten genommen hätte.

Vor der kommenden Veranstaltung im August wird Petra noch mit einer anderen Kollegin am 27. Juli eine Fusion von Fotografie und Malerei anbieten, die wir als Special in unsere Veranstaltungsreihe integriert haben. Zu dieser Veranstaltung wie zu allen Workshops und der Exkursion, die wir im August an bieten kann man sich auch bereits per E-Mail unter info@fohrer-tage-der-fotografie.de anmelden. Den aktuellen Flyer mit allen Veranstaltungen findet man auch auf der Webseite der Veranstaltung zum Download: http://foehrer-tage-der-fotografie.de/

Im Rahmen der Vorbereitung der Exkursion nach Amrum und der ersten Veranstaltung im Juni 2017 habe ich bereits auch einiges fotografiert, was überwiegend abstrakte Bilder sind. Diese möchte ich natürlich als kleinen Vorgeschmack zeigen, was einen bei der Veranstaltung im August erwarten kann. Ich hoffe auch, daß ich dadurch noch etwas Interesse an unserer Veranstaltung erwecken kann.

 

 

Feb 092017
 

Auch wenn es schon wieder einige Zeit her ist möchte ich noch Bilder von einem Metallic Bodypainting zum Thema Steam-Punk zeigen, was ich bereits im Dezember 2016 mit Wing Sum Diana Chan und Lisa Lotta Strunz als Model gemacht hatte. Durch ein Treffen zur Besprechung weiterer Bodypainting-Pläne wurde ich diese Woche wieder darauf aufmerksam und merkte, daß ich noch keines der Bilder hier gezeigt habe, sie mir aber viel zu schade dazu sind sie nicht irgendwie zu verwenden.

Das eigentlich geplante Shooting wäre an dem Tag fast geplatzt, da das Model mit welchem Diana und ich das Thema umsetzen wollten krank wurde und daher an dem Tag nicht mitmachen konnte. Toll war es daher, daß Lisa an einem Sonntag schon morgens sehr früh reagieren konnte und wir mit ihr trotzdem unsere eigentlichen Pläne umsetzen konnten. Die einzige Einschränkung war, daß wir etwas später als geplant loslegen konnten, was natürlich Zeit war, die uns nach Hinten und natürlich beim Fotografieren etwas fehlte. Trotz aller Umstände bin ich froh, daß wir es so noch arrangieren konnten und kann auch sagen, daß Lisa für diese Thema ein optimales Model war und es viel Spaß gemacht hat mit ihr zu arbeiten. Ich hoffe auch, daß es nicht die letzte gemeinsame Arbeit war.

Zum Start gab es eine ganz simple metallic Bemalung, um Körperprojektionen zu machen, die ich schon im Sommer 2016 mit Janus Brodersen ausprobiert hatte, wobei wir auch einige neue Effekte ausprobierten. Anschließend vervollständigte Diana die Bemalung zu einem ganz außergewöhnlichen Bodypainting, wovon ich einige „ganz normale“ Bilder machte, dann aber auch mit Lochblende experimentierte, was tolle Effekte gab und natürlich das Ganze mit Lightpaintings abschloss, wo ich noch eine ganze Zeit hätte weitermachen können.

Im Folgenden möchte ich einige der ganz tollen Bilder dieses Shootings zeigen.

 

 

 

Jun 162015
 

Da ich Pläne habe Fotoworkshops auf den Nordfriesischen Halligen ind Inseln anzubieten, die für solche Aktivitäten durch die gute Erreichbarkeit und ihre Größe, sowie der Vielfalt prädestiniert sind, wollte ich endlich einmal ein paar Tage nutzen und mir einen umfassenderen Eindruck machen als ich bisher hatte. Aus diesem Grunde blieb ich ein paar Nächte auf dem Nordfriesichen Festland und besuchte als Tagesausflüge einzelne Inseln um einen besseren Eindruck zu bekommen.

Diese Inseln bieten gerade für meine Spezialisierungen Nachtfotografie, Naturfotografie und kreative Fotografie unendliche Möglichkeiten und gerade das macht sie für mich sehr spannend und genau das habe ich auch bei meinen Aufenthalten dort probiert zu verbinden. Am Begeisterststen war ich im Endeffekt von der Hallig Langeness, wo man alles wunderbar und auf sehr kleinem Raum verbinden kann und trotzdem ein ganzes Wochenende gut zu verbringen ist.

Wie sich die ganze Sache als echtes Programm umsetzen lässt muss ich mir zwar noch durch den Kopf gehen lassen, aber ich bin fest entschlossen die sich dort ergebenden Möglichkeiten nutzen zu wollen.

Da ich während der Tage auch ein Pinhole und einige Altoptiken dabei hatte, darunter ein Jupiter 9 und ein Trioplan für Exacta, welche durch die Bokehs bestechen oder ein Helios 44 mit gedrehter Frontlinse nutzte ich diese natürlich auch immer wieder.

Natürlich möchte ich auch ein paar bei den Kurzbesuchen entstandene Bilder nicht vorenthalten, die  sowohl mit kreative Fotografietechniken als auch Multishot-Techniken, aber natürlich auch „ganz normale“ Aufnahmen enthalten.

 

 

 

Mrz 252015
 

Ich besuchte Ende November des letzten Jahres mal wieder (zumindest einen Tag) die Jahresversammlung der deutschen Fotografischen Akademie, die mir wie das Jahr zuvor auch sehr gut gefiel und wieder einige Anregungen gab, was man noch ausprobieren könnte. Dabei ist mir der Vortrag von Andrej Glusgold besonders in Erinnerung geblieben, der dabei auch seine Serie „Black Forest“ zeigte.

In der oben genannten Serie zeigt Andrej Glusgold schwarz-weiße Bilder von Bäumen, die er tagsüber fotografiert hat aber wie in der Nacht wirken. Genau das wollte ich ausprobieren und nutzte dabei besonders die kahlen Bäume des Winters, da diese einfach noch besonderer wirken und durch das Fehlen der Blätter noch bessere Kontraste entstehen, dier dafür notwendig sind. Ich probierte dabei sowohl krative Belichtungen wie unter der Verwendung eines Lensbaby als auch Bilder, die man als korrekte Fotos bezeichnen könnte.

Auch wenn mir die Bilder in den letzten Monaten in Vergessenheit geraten sind, so möchte ich doch noch ein paar  Ergebnisse dieser Serie im Folgenden zeigen. Sicher werde ich aber in dieser Richtung noch weiter arbeiten, wenn es sich wieder anbietet und bestimmt noch das Eine oder Andere interessante Bild der Art machen.

 

 

 

 

Jun 032014
 

Schon länger verfolge ich mit Interesse die schwarz-weißen Langzeitbelichtungen am Tage, die einige Fotografen immer wieder veröffentlichen und interessante, so wie fast surreal wirkende Effekte beinhalten. Hier sind mir in letzter Zeit besonders folgende 2 Spanier aufgefallen:

Eduardo Martin          :           mit dem ich auch schon einen e-Mail-Kontakt hatte

Jesus Manuel Garcia   :           der auf dem Nachtfotografiekongress 2014 in Madrid einen                                               Vortrag halten wird, auf den ich besonders gespannt bin

Da es natürlich mit dem Verfolgen von Bildern anderer Fotografen nicht getan ist, wollte ich natürlich das gesamte auch einmal ausprobieren. Ein Satz von ND-Filtern hatte sich schon im Laufe der Jahre für andere Dinge angesammelt, die ich dazu nutzte.

Zum Ausprobieren nutzte ich ein paar Stunden während eines Urlaubs, wo ich alleine und ohne Zeitdruck in Dubai unterwegs war. Hier fotografierte ich nur mit einem 24mm Weitwinkel wegen der Dimension der Gebäude und probierte auch Lichtspuren in der einsetzenden Dunkelheit einzufangen, war aber an sich von den Ergebnissen nicht so begeistert, selbst wenn die Schwarz-Weiß-Umwandlungen im Unterschied zu den Farbbildern schon sehr viel besser wirkten. Da ich eine Korrektur des Blaustiches, den die nicht so hochwertigen Filter erzeugen, nicht wirklich schön ausgleichen konnte.

Nach diesen ersten Versuchen und mehreren Schriftwechseln mit Eduardo Martin nutzte ich letztendlich die letzte Woche, wo ich auf der Luminale in Frankfurt war und einen Nachmittag ohne Termine hatte und machte mich ins Europaviertel auf. Hierbei fotografierte ich überwiegend mit Festbrennweiten von 28, 50 und 100 mm, was schon sehr viel geeigneter dafür erschien und suchte auch extremere Perspektiven, um die Bilder spannender zu gestalten.

Die Umwandlung der Bilder nahm ich nach der Lightroom-Entwicklung wie immer mit dem NIK-Plugin SilverEfex2 vor, wo man schon tolle Vorgaben hat, die nur noch punktuell und geringfügig angepasst werden müssen.

So sind einige recht ansehnliche Endergebnisse entstanden, die Lust machen diese Art der Fotografie weiter zu betreiben. Im Folgenden sind einige der so entstandenen Bildergebnisse zu sehen, die mit ND-Filtern bis zum Faktor 16 aufgenommen wurden, um aus normalen Belichtungszeiten „echte“ Langzeitbelichtungen zu machen.

 

 

Mrz 202014
 

Auch wenn es inzwischen schon wieder ein paar Tage vorbei ist, gab es diesen März einige wunderbare und nicht gerade für März typische Tage. Die Natur hat während dieser Zeit, wo es sogar bis zu 20°C gab richtig tolle Fortschritte gemacht, trotzdem merkte man halt, dass es noch recht bald im Jahr war.

An diesen tollen Tagen, die zumindest teilweise auf Wochenenden (leider vermehrt auf Wochentage) fielen hielt mich natürlich nichts und ich musste das tolle Wetter nutzen und irgendwo raus und was darf dabei nicht fehlen? Natürlich die Kamera.

So gab es 2 wunderbare Tage, wo wir zu Ausflügen nach Schleswig-Holstein kamen. Die Tage hatten etwas ganz besonderes, da die Bäume noch kahl waren und es richtig tolles Licht gegen Abend gab, daher sind auch zwei unterschiedliche Arten von Bildern dabei entstanden.

Zum einen waren es Bilder mit extremen Kontrasten, die sich förmlich für schwarz-weiß-Umwandlungen anbieten und zum anderen Bilder mit extremen Farben, die nur so richtig wirken. Natürlich ließen sich nicht alle Bilder in diese Beiden Klassen einteilen, aber es gab nur wenige davon, wo sich letztendlich ein Vergleich lohnte. Im Folgenden möchte ich die beiden dabei entstandenen Bildserien zeigen.