Feb 092017
 

Auch wenn es schon wieder einige Zeit her ist möchte ich noch Bilder von einem Metallic Bodypainting zum Thema Steam-Punk zeigen, was ich bereits im Dezember 2016 mit Wing Sum Diana Chan und Lisa Lotta Strunz als Model gemacht hatte. Durch ein Treffen zur Besprechung weiterer Bodypainting-Pläne wurde ich diese Woche wieder darauf aufmerksam und merkte, daß ich noch keines der Bilder hier gezeigt habe, sie mir aber viel zu schade dazu sind sie nicht irgendwie zu verwenden.

Das eigentlich geplante Shooting wäre an dem Tag fast geplatzt, da das Model mit welchem Diana und ich das Thema umsetzen wollten krank wurde und daher an dem Tag nicht mitmachen konnte. Toll war es daher, daß Lisa an einem Sonntag schon morgens sehr früh reagieren konnte und wir mit ihr trotzdem unsere eigentlichen Pläne umsetzen konnten. Die einzige Einschränkung war, daß wir etwas später als geplant loslegen konnten, was natürlich Zeit war, die uns nach Hinten und natürlich beim Fotografieren etwas fehlte. Trotz aller Umstände bin ich froh, daß wir es so noch arrangieren konnten und kann auch sagen, daß Lisa für diese Thema ein optimales Model war und es viel Spaß gemacht hat mit ihr zu arbeiten. Ich hoffe auch, daß es nicht die letzte gemeinsame Arbeit war.

Zum Start gab es eine ganz simple metallic Bemalung, um Körperprojektionen zu machen, die ich schon im Sommer 2016 mit Janus Brodersen ausprobiert hatte, wobei wir auch einige neue Effekte ausprobierten. Anschließend vervollständigte Diana die Bemalung zu einem ganz außergewöhnlichen Bodypainting, wovon ich einige „ganz normale“ Bilder machte, dann aber auch mit Lochblende experimentierte, was tolle Effekte gab und natürlich das Ganze mit Lightpaintings abschloss, wo ich noch eine ganze Zeit hätte weitermachen können.

Im Folgenden möchte ich einige der ganz tollen Bilder dieses Shootings zeigen.

 

 

 

Sep 142016
 

Am 1. Oktober findet im Stadtzentrum Schenefeld eine Benefiz-Veranstaltung unter dem im Titel genannten Motto statt. Hierbei wollen Frauen der Initiative  „Soroptimist International“ auf sich aufmerksam machen und in diesem Zusammenhang auch Geld für einen guten Zweck sammeln.

In diesem Zusammenhang sollen in einer Ausstellung Gemälde und Fotografien von einzelnen Mitgliedern ausgestellt werden und ggf. verkauft werden. Zusätzlich habe ich mich bereit erklärt ein Lightpainting-Zelt zu installieren, wo ich normale oder Lightpainting-Portraits machen kann.

Der gesamte an dem Tag erzielte Erlös geht an das das Familienzentrum Dolli-Einstein-Haus in Pinneberg. Durch die gesammelten Spenden sollen hier Sprachkurse für Flüchtlingsfrauen mit Kindern und Babies finanziert werden.

Über diesen Link  ist auch die Veranstaltungseinladung als PDF zu finden.

 

 

Dez 222013
 

Ich habe schon mehrfach gesehen, dass Olympus zum Verkaufsstart von neuen Kameras eine Serie von Fotoworkshops zum Testen der neuen Kameramodelle anbietet, die bundesweit von verschiedenen Workshopanbietern durchgeführt werden und als Kreativworkshops bezeichnet werden. Diese Workshops gehen ein paar Stunden und zeichnen sich durch einen sehr interessanten Preis aus, der sich für Abonnenten des Olympus-Newsletter nochmals halbiert.

Nach der Vorstellung der Olympus OM-D E-M1 wollte ich diese Kamera unbedingt testen, da sie wie mein zweites Kamera-System eine MfT-Kamera ist. In letzter Zeit habe ich auch mit der G-Serie von Panasonic gearbeitet, was ich für spezielle Situationen wegen der Kompaktheit und des geringen Gewichts meinen bewährten Sony-Alpha-Kameras gegenüber bevorzuge und wo ich die GX5 immer als eine sehr kompakte Kamera dabei habe, die ich bei einem Fotowettbewerb gewonnen habe und selbst bei Inlineskating-Veranstaltungen in der Gürteltasche Platz findet.

Als ich mir nun das bundesweite Programm von Olympus ansah fiel mir sofort ein Workshop ins Auge, der von der Frank Fischer Fotoschule in Hannover angeboten wurde und der das Thema Tanzfotografie hatte. Da die OM-D E-M1 auch einen sogenannten Live-Bulb-Modus besitzt und mein Interesse ja verstärkt in Richtung Langzeitbelichtungen geht, hatte ich den Eindruck, dass das das richtige Angebot für mich sein könnte und meldete mich dafür an einem Samstag Vormittag an.

Es war für mich, abgesehen von den Angeboten von JanLeonardo, die etwas Anderes sind, seit langem das erste Mal, dass ich selber wieder Workshopteilnehmer und nicht Dozent war und ich war auch gespannt darauf. Letztendlich war es aber auch kein Workshop im klassischen Sinne. Am Anfang stellte Frank Fischer die OM-D mit ein paar durch Olympus gestellten Folien mit ihren Möglichkeiten vor und danach gab es eher ein Modelsharing zum Thema Tanz im Studio als einen Workshop, wo Frank natürlich jedem, der Fragen hatte tatkräftig bei Seite stand, ich selber aber auch Tipps gab.

Der Workshop wurde in einem Studio in der Nähe der Hannover Messe durchgeführt wo 2 unterschiedliche Sets zur Verfügung standen. Ein klassisches Set mit einem schwarzen Papier-Hintergrund und ein zusätzliches mit grau meliertem Stoff-Hintergrund auf  einem Hintergrundständer, wie er auch  für den mobilen Einsatz verwendet werden kann. Der Hintergrund machte sich beim Fotografieren mit offener Blende richtig gut, weiter geschlossene Blenden sollte man aber vermeiden, um keine Falten des Stoffs auf den Bildergebnissen zu sehen.

Zum Shooting waren 2 attraktive Schwestern als Models vor Ort, die beide sowohl immer wieder als Model arbeiten als auch seit Ihrer frühen Jugend tanzen und dort auf verschiedene Stilrichtungen spezialisiert waren. Janine hatte es mehr mit klassischen Tänze und dort auch recht erfolgreich ist, Claudia mit modernen Rhythmen, wie beispielsweise auch Jazz oder Salsa. Beide standen bei jedem Set eine Hälfte des Shootings zur Verfügung, wobei Claudia auch Sprünge auf einem Trampolin machte, während bei Janine eher die Ausstrahlung und die Kleidung das Besondere waren.

Leider verletzte sich Claudia ganz am Ende des Workshops auf dem Stoffhintergrund, wo sie wegen der unebenen Fläche bei tanzenden Bewegungen falsch hintrat und sich ganz unglücklich das Knie verdrehte. Ich hoffe die Verletzung wirkte schlimmer als sie letztendlich war, da Claudia sich sicherheitshalber von einem Krankenwagen abholen lassen musste, um das Knie durchchecken zu lassen, da ein teilnehmender Arzt auch nichts wirklich erkennen konnte. Davor sind aber von beiden Models einige wirklich schöne Bilder entstanden.

Im Großen und Ganzen hat sich der Weg gelohnt. Das Handling der OM-D hat Spaß gemacht und die Kamera eröffnet einige Möglichkeiten, die man aber leider wegen der Bedingungen nicht wirklich ausprobieren konnte, so wie beispielsweise wegen der zu kurzen notwendigen Belichtungszeiten, der Live-Bulb.

Der Live-Bulb scheint aber eine interessante Sache zu sein, wo man zum Fotografieren im Bulb-Modus ein Zeitintervall einstellen kann und, wonach man auf dem Display das bisherige Ergebnis betrachten kann. Meine Frage, die für mich als Nachtfotografen interessant wäre, wie es mit der Bildqualität bei wirklichen Langzeitbelichtungen aussieht, konnte ich leider nicht beantworten. Diese Antwort wäre ein entscheidendes Merkmal, ob es sich lohnt einmal die Panasonic G6 durch eine Olympus OM-D zu ersetzen, da das Manko der G6 das Farbrauschen bei Langzeitbelichtungen ist.

Als Resümee des Tests würde ich sagen, dass die OM-D eine wirklich interessante Kamera mit vielen Möglichkeiten ist, allerdings zweifle ich stark, ob sich für meine Belange der Preis wirklich lohnt. Ich selber würde eher zu einer Sony A7 tendieren, die in der gleichen Preiskategorie liegt, aber einen Vollformatsensor anstatt nur eines MfT-Sensors mit einem Crop-Faktor von 2 besitzt. Nun gut ich sehe einige Vorteile der OM-D, was die Bildstabilisierung und das Handling angeht, diese wirken sich aber auf meine Belange nicht so aus. Daher ist wohl die Sony A7 die Konsequenz bei einer Neuanschaffung, da sie die einzige ist, die für die Nachtfotografie meiner A580 das Wasser reichen kann, sie von der Qualität her übertrifft, einen erschwinglichen Preis besitzt und keinen totalen Systemwechsel bedeutet. Von Größe, Gewicht und Stil gleichen sich die Kameras der beiden Hersteller aber gewaltig und sind halt „mächtige“ Systemkameras ohne Spiegel mit Vor- und Nachteilen.

Die Sony A7 ist die kleinere der beiden neuen Sony-Brüder, die nach Leica die ersten spiegellosen Kameras mit Vollformatsensor sind. Der größere Bruder, die A7R zeichnet sich durch einen fehlenden Tiefpassfilter und einen ganz neuen 36MPix-Sensor im Vergleich zum alt bewährten 24MPix-Sensor der A7 aus. Der fehlende Tiefpassfilter der A7R führt sicher zu einem stärkeren Moire-Effekt, außerdem ist sie was den Autofokus und die Serienbildgeschwindigkeit angeht der A7 wohl unterlegen und preislich nicht ganz so interessant, auch wenn sie immer noch ein ganzes Stück unter einer A99 liegt.

Bei der A7R muss sicher noch ein viel größeres Augenmerk als bei der A7 auf die verwendeten Optiken gelegt werden und das Adaptieren von Altoptiken könnte schwieriger sein, was an den beiden Kameras eigentlich durch das Auflagemaß des Sony E-Bayonetts das Interessante ist. Dazu gibt es einen tollen AF-Adapter, mit dem sich alle Objektive des A-Bayonetts verwenden lassen und teilweise von der Fokussierung her besser und zuverlässiger funktionieren als am Sony/Minolta A-System, zumal man auch ein gutes Fokuspeaking für manuelle Fokussierung hat. Das Alles zusammen hat mich schon auf dem Oktoberfest bei Calumet so begeistert, wo ich die Sony A7 das erste Mal in der Hand hatte.

Meine Zukunft für die Nachtfotografie wird daher sicher eine A7 mit qualitativ hochwertigen und manuell einstellbaren Objektiven sein, trotzdem werde ich für „normale“  Personenaufnahmen nach wie vor bei meiner A850 bleiben, wo man einfach “mehr in der Hand hat“, woran man sich in den Jahren gewöhnt hat und was teilweise auch von potentiellen Kunden erwartet wird.

 

Jun 162013
 

Am 8. Juni war ein Testshooting in unserem Studio in Neumünster angesetzt, um einerseits die neue Blitzanlage auszuprobieren, aber auch „neuen“ Visas die Chance zu geben sich bei der Vorbereitung zu beteiligen. Außerdem sollten natürlich einige Models schöne und vielleicht ausgefallene Bilder zu bekommen.

Es war letztendlich ein sehr anstrengender Tag, aber er hat sich gelohnt, da sie die Ergebnisse sehen lassen konnten und es allen viel Spaß gebracht hat. Ich selber kam dabei auch einmal wieder dazu neue Lichttechniken auszuprobieren und ansonsten auch einige Studiotechniken auszuprobieren, die ich nur theoretisch kannte.

 

Mai 092013
 

Da mich schon immer die kreative Fotografie, dabei besonders das Spiel mit Licht, sowie mit Unschärfe interessiert hatte, war ich auf der Suche nach einem „Opfer“, welches sich gerne selber auf verschiedenartige Weise ablichten lassen wollte.

Ohne danach wirklich zu suchen meldete sich Dirk, der besuchsweise in der Umgebung war, und frühere Fotos von mir gesehen hatte, wovon er total begeistert war. Da er so oder so in der Umgebung war und auch schöne, so wie besondere Fotos von sich haben wollte, kontaktierte er mich und wir konnten ein paar Tage später einen Termin im Studio in Neumünster ausmachen.

Zuvor unterhielten wir uns etwas über Vorstellungen und dabei kristallisierte sich heraus, dass ihm simple Fotos in schwarz-weiss gut gefallen und er auch einfache Studiobilder haben wollte. Daher begannen wir mit „schlichten“ und stark belichteten Studiobildern, die sich gut umwandeln lassen, die aber im Normalfall nicht das Spannendste sind. Trotzdem gab es ein paar sehr schöne Ergebnisse, da er bestimmte Mimiken drauf hat, die sich teilweise sehr schön fotografisch festhalten lassen.

Danach kamen wir aber zu den eigentlich interessanten Bildern. Wir wechselten zu einem dunklen Hintergrund, dunkelten das Studio vollständig ab und beleuchteten nur noch mit einem starken Blitzkopf mit Beautydish und später verwendeten wir sogar nur noch Systemblitze. Wir probierten ein paar unterschiedliche Beleuchtungssituationen mit LED-Lampen aus, kamen dann aber auch schnell auf die Idee einen Light-Orb als „leuchtenden“ Käfig verwenden zu wollen.. Letzendlich hatten wir bei den gesamten versuchen viel Spaß und es kamen einige etwas ausgefallene Bilder dabei heraus, die nachträglich minimal optimiert werden mussten, um den Hintergrund, so weit wie möglich, verschwinden zu lassen, ebenso wie Markierungen, die zur Orientierung notwendig waren.

Als Abschluss begaben wir uns noch ins Freie, nachdem die Sonne auch nicht mehr ganz so hoch stand. Die von mir ausgesuchte Location mit Street-Art im Hintergrund war aber trotzdem leider noch sehr grell ausgeleuchtet. Trotzdem probierten wir Bilder mit besonderen Schärfeverläufen unter Verwendung ein Lensbaby Composer Pro mit einer Edge-Linse und 85mm und bezogen die extremen Schatten in die Bilder mit ein. Da die Lensbaby Edge Linse eine Brennweite von 85mm besitzt eignet sie sich gerade auf Vollformatkameras, optimal für Portraits. Als Dirk die ersten Ergebnisse sah fragte er warum wir überhaupt ganz normale Portraits im Studio gemacht hatten, da diese einfach einen ganz besonderen Stil haben und mir auch genau das besonderen Spaß macht.

 

Mai 042013
 

Ich stolperte durch Zufall über ein Gesuche des Besitzers einer Boa Constrictor, der auf die Idee gebracht wurde die Schlange für Fotoshootings anzubieten und als Tier- sowie Personen-Fotograf war ich von der Idee gleich angetan und nahm Kontakt zu ihm auf. Ein paar Tage später verabredeten wir uns zu einem Kaffee und waren letztendlich von der Idee begeistert wirklich einmal ein Fotoshooting  mit der Schlange ausprobieren zu wollen.

Da Andre wegen seiner Schlange schon einmal Kontakt zu einem Model gehabt hat kontaktierte er sie sofort und auch ihr gefiel die Idee es einmal ausprobieren zu wollen. Also machten wir kurz entschlossen für ein paar Tage später abends einen Termin in meinem Studio in Neumünster aus um es gemeinsam auszuprobieren wie sich so ein Fototermin umsetzen lässt und wie auch das Tier dabei reagiert. Da es sich um ein Wildtier handelt, was einen eigenen Willen besitzt konnten wir natürlich auch nicht abschätzen wie die Schlange reagieren würde. Alle Zweifel waren umsonst, da die Schlange die ersten 2 Stunden ganz ruhig war und alles mit sich machen ließ, was man nur wollte. Danach merkte man ihr an, daß sie nicht mehr wollte, aber bis dahin hatten wir auch 3 verschiedene Settings im Kasten und es sind einige schöne Bilder entstanden.

Auf jeden Fall war es ein ganz toller Abend, der allen Beteiligten sehr gut gefallen hat und wo wir eigentlich nur sehr positive Erfahrungen sammeln konnten, aber auch mitnahmen was man ein anderes mal anders organisieren könnte. In Gesprächen danach beschlossen wir, daß der Termin geglückt war und wir es auf jeden Fall ganz bald wiederholen möchten. Bei Interesse an einem ganz besonderen Shooting mit einer „ganz lieben“ Boa freuen wir uns über jede Anfrage. Shootings können nach Absprachen in meinem Studio in Neumünster oder auf Wunsch auch in Mietstudios im Umkreis von Hamburg durchgeführt werden.